1. "Jamaika-Aus" ist Wort des Jahres – "Ehe für alle" und der Hashtag #MeToo landen auf Platz 2 und 3

    Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat am Freitag zum 41. Mal in Folge die Wörter des Jahres bekannt gegeben. Auf Platz 1 landet in diesem Jahr „Jamaika-Aus“, dicht gefolgt von „Ehe für alle“ und #MeToo. Auf die Liste hat es auch die merkwürdige Wortschöpfung „covfefe“ von US-Präsident Donald Trump geschafft sowie das eingedeutschte „hyggelig“.

  2. Homophober FAZ-Artikel: David Berger weist Autorenschaft von sich und attackiert Jakob Augstein

    Der Theologe und Publizist David Berger hat gegenüber der Zeit erklärt, dass er nicht hinter dem Pseudonym Johannes Gabriel steckt. Unter diesem Alias-Namen war in der FAZ ein höchst umstrittener Gast-Beitrag veröffentlicht worden, der sich gegen die Ehe für alle aussprach und von vielen als radikal homophob kritisiert wurde. Im Netz und in Artikeln wurde gemutmaßt, dass Berger hinter dem Pseudonym stecken könnte.

  3. Turbo-Politik, ein Medienminister mit vielen Hüten und Betriebsräte in „Hundehütten“

    Am Montag wurde die Ehe für alle noch vage verschwurbelt beim Brigitte-Talk thematisiert, am Freitag schon durch den Bundestag gepeitscht. Dass die Grenzen zwischen Medien und Politik bisweilen verschwimmen, zeigt die Berufung von VDZ-Präsident und Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner zum NRW-Medienminister. Außerdem: die Mini-Büros von DuMont-Betriebsräten, und Bild erfindet die „Liegenpresse“. All dies im MEEDIA-Wochenrückblick.

  4. Umstrittener FAZ-Text zur Ehe für alle: Gastautor „Johannes Gabriel“ ist ein Pseudonym

    Der Autorenname „Johannes Gabriel“, unter dem in der heutigen FAZ ein sehr umstrittener Text zur Ehe für alle veröffentlicht wurde, ist nach Angaben des für die Seite zuständigen FAZ-Redakteurs ein Pseudonym. Der Text eines erkennbar homosexuellen Autors lehnt die Ehe für alle ab und bezeichnet diese als „Selbstverrat“ der schwulen Community. Außerdem stellt er in den Raum, dass Kinder homosexueller Paare einem höheren Missbrauchsrisiko ausgesetzt sein könnten. Im Netz wird derweil spekuliert, wer hinter dem Pseudonym stecken könnte.

  5. „Love wins“: So kreativ feiern Netz und Medien die #Ehefueralle

    Die Ehe für alle kommt: Am Freitagmorgen stimmte die Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag für eine völlige rechtliche Gleichstellung homosexueller Menschen ab: In Zukunft können in Deutschland also auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten. Im Netz wird diese historische Entscheidung frenetisch gefeiert und mit dem Slogan „Love wins“ bejubelt.

  6. Schlimme Hetze oder Meinungsfreiheit? FAZ provoziert mit Gastbeitrag zur Ehe für alle einen veritablen Shitstorm

    Die FAZ veröffentlichte zum Thema Ehe für alle am heutigen Freitag einen Gastbeitrag des homosexuellen Philosophen Johannes Gabriel. Dieser lehnt die Ehe für alle ab und bezeichnet sie als „Selbstverrat“ an der schwulen Community. Außerdem stellt er in den Raum, dass Kinder homosexueller Paare einem höheren Missbrauchsrisiko ausgesetzt sein könnten. Der Beitrag zog einen veritablen Shitstorm nach sich.

  7. „Wer es will, soll es auch können“: Wie Kinder die gleichgeschlechtliche Ehe erklären

    Am 26. Juni legalisierte die USA die gleichgeschlechtliche Ehe in allen Bundesstaaten. Viele US-Bürger sorgen sich darum, wie sie ihren Kindern erklären sollen, dass zwei Männer oder zwei Frauen heiraten. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? US-Talker Jimmy Kimmel hat den Test gemacht.

  8. Lovestorm #Celebratepride: Facebook feiert die Ehe für alle

    Der 26. Juni 2015 geht in die Geschichte ein – als der Tag, an dem die USA die gleichgeschlechtliche Ehe flächendeckend in allen Bundesstaaten legalisierte. In den Sozialen Netzwerke folgte unter den Hashtags #lovewins und #celebratepride schlagartig eine Welle der Solidarisierung: Facebook feierte die Entscheidung außerdem mit einem Tool, das seinen Nutzern erlaubt, ihre Profilbilder in Regenbogenfarben einzufärben. Innerhalb kürzester Zeit erstrahlten unzählige Fotos in dem bunten Look.