1. Wochenrückblick: Noch vor dem Film soll bitte „Claas Relotius – das Musical“ kommen

    Die EU-Richtlinie zur Urheberrechtsreform wurde beschlossen, die Debatte ist damit aber lange noch nicht beendet. Eine neuseeländische Buchhandelskette boykottierte Jordan Peterson nach dem schrecklichen Anschlag auf eine Moschee in Christchurch – aber nur kurz. Und „Claas Relotius – der Film“ kommt, wir aber wollen das versprochene Musical! Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  2. "Sie sind keine Opfer. Sie sind Komplizen": Facebook nach Datenleck-Skandal im Kreuzfeuer – und Panik-Modus

    Heilloses Durcheinander bei Facebook nach den Whistleblower-Enthüllungen am Wochenende, die belegen, dass das weltgrößte Social Network zwei Jahre lang ein Datenleck ignorierte, das die Donald Trump nahestehende Datenanalysefirma Cambridge Analytica für ihre Zwecke ausnutzte. Facebook sperrt stattdessen das Konto von Whistleblower Christopher Wylie, Tweets vom Sicherheitschef wurden zurückgepfiffen, während Edward Snowden und andere Internetexperten das Social Network schwer anzählen.

  3. Präsident Obama begnadigt WikiLeaks-Whistleblowerin Chelsea Manning – ist Julian Assange nun zur Auslieferung in die USA bereit?

    Turbulente letzte Tage im Weißen Haus: Der noch bis Freitag amtierende US-Präsident Obama begnadigte in einer seiner letzten Amtshandlungen die Whistleblowerin Chelsea Manning, die ihre Haft ursprünglich noch bis 2045 hätte verbüßen müssen – jetzt kommt sie bereits im Mai frei. Chelsea Manning hatte der Enthüllungsplattform WikiLeaks 2010 Hunderttausende geheime Dokumente vom US-Einsatz im Irak zugespielt. WikiLeaks-Gründer Julian Assange hatte für den Fall von Mannings Begnadigung seine Auslieferung in die USA in Aussicht gestellt.

  4. „Verbreitet eins zu eins russische Propaganda“ – die Twitter-Wut von Bild.de-Chef Julian Reichelt auf den MDR

    Julian Reichelt ist bei Twitter mal wieder heißgelaufen. Grund ist ein Stück des ARD-Politikmagazins „Fakt“, das vom MDR produziert wird und sich mit der Frage auseinandersetzt, ob der NSA-Whistleblower Edward Snowden ein russischer Agent ist. „Fakt“ deutet an, dass es hier Absprachen zwischen dem Verfassungsschutz und Bild.de geben könnte und macht einen faktischen Fehler. Reichelt wirft dem MDR vor, russische Propaganda zu verbreiten.

  5. Abhörsicher und von Apple: Whistleblower Edward Snowden entwickelt ein Smartphone für Journalisten

    Abhörsicher soll es sein und Alarm schlagen, wenn Daten angezapft werden: Der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden will ein sicheres Smartphone entwickeln – basierend auf Apples iPhone und speziell für Journalisten. Das sagte der im russischen Exil lebende Whistleblower auf einer Technik-Konferenz, über die die New York Times berichtet hat.

  6. Zehnte Blogger-Konferenz re:publica: digitales Klassentreffen und ein bisschen was von allem

    Bereits seit einem Jahrzehnt versammelt sich die Webszene in Berlin zur re:publica, um über die neusten Internettrends zu diskutieren. Mit inzwischen über 7000 Gästen und 850 Speakern ist das einstige Bloggertreffen längst zu einem der größten Internet-Events Europas avanciert. Entsprechend breit gefächert ist auch das Themenspektrum der Digitalkonferenz, das von Virtual Reality bis zur Flüchtlingskrise reicht. Mit dabei zum Jubiläum ist auch der inoffizielle Klassensprecher des digitalen Klassentreffens – Sascha Lobo.

  7. Panama Papers: Süddeutscher Zeitung gelingt größter Datenleak-Coup aller Zeiten

    Sternstunde für die Süddeutsche Zeitung: Ein Jahr lang recherchierten Journalisten der Münchner Traditionszeitung zusammen mit am Ende 400 Reportern von 100 Medien (darunter auch NDR und WDR) aus 80 Ländern der Welt an einer der größten Enthüllungsgeschichten aller Zeiten – den „Panama Papers“. Der gigantische Datensatz, der 11,5 Millionen Dokumente umfasst, legt die Korruption von Staatschefs, Unternehmen und Profisportlern in bisher nicht bekannter Weise offen.

  8. Whistleblower-Doku „Citizenfour“: Das Erste zeigt Edward Snowden-Film in der Mediathek

    Über diesen Film spricht die Welt: „Citizenfour“ von Laura Poitras über Whistleblower Edward Snowden. Doch wer hat ihn auch wirklich gesehen? Das Erste gibt nun jedem deutschen Fernsehzuschauer die Chance dazu: Nachdem die Dokumentation bereits am Montagabend im linearen Fernsehen ausgestrahlt wurde, steht sie für weitere sieben Tage in der ARD-Mediathek zur Verfügung.

  9. „Can you hear me now?“: Edward Snowden ist bei Twitter und hat Hunderttausende Follower, folgt aber nur einem einzigen Account

    NSA-Whistleblower Edward Snowden hat sich am Dienstag bei Twitter angemeldet und schon am selben Abend mehr als 200.000 Follower gewonnen. Im Social Web verfolgt er aber nun einen: den Geheimdienst NSA.

  10. „Pöbelnder Ideologe“, „sleazy tabloid editor“ – Bild.de-Chef Julian Reichelt und Glenn Greenwald zoffen sich bei Twitter

    Bei Twitter kochen die Emotionen schnell mal hoch, dann hat man einen „Tweef“ – einen Twitter-Beef. Gemeint ist ein öffentlicher Streit auf Twitter. Dass sich auch Top-Journalisten auf Twitter zoffen können wie die Kesselflicker, belegten am Donnerstag Bild.de-Chefredakteur Julian Reichelt und Snowden-Enthüller Glenn Greenwald, die sich kräftig anzickten.