1. Expansionskurs: Kölner DuMont Mediengruppe stellt Bundesanzeiger-Gruppe neu auf

    Der zu Dumont gehörende Bundesanzeiger hat seine Fachmedien unter der neuen Marke „Reguvis“ gebündelt. Jetzt wollen die Kölner den Bereich im September in eine eigene Gesellschaft ausgründen. Das dürfte der Bundesanzeiger-Gruppe helfen, denn dem Unternehmen droht ein tiefer Einschnitt. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht will jedem Bürger kostenlos den Zugang zu allen Gesetzestexten verschaffen, bislang einer der wichtigsten Einnahmequelle des Verlagshauses.

  2. Personalumbau bei der „Berliner Zeitung“: News-Chefin Michaela Pfisterer verlässt das Hauptstadtblatt

    Bei der „Berliner Zeitung“ geht der personelle Umbau weiter. Nach dem Rückzug von Thilo Knott aus der Chefredaktion der zur Mediengruppe DuMont zählenden Tageszeitung verlässt die ehemalige „FTD“-Journalistin Michaela Pfisterer als Newsdeskchefin Digital die „Berliner Zeitung“ und den „Berliner Kurier“. Unterdessen stellt die Regionalzeitung ihre Strukturen und Arbeitsabläufe auf den Prüfstand.

  3. Wegen mäßigem Interesse Externer an DuMont-Titeln: Verlagsspitze könnte auf Management Buy-outs setzen

    Die zum Verkauf stehenden DuMont-Regionalzeitungen stoßen bei externen Investoren eher auf verhaltenes Interesse. Vor allem Großverlage wie Madsack und Funke sollen abgewunken haben. Lediglich für die Berliner Titel soll es einen externen Interessenten geben. In Branchenkreisen wird deshalb kolportiert, dass DuMont-Chef Christoph Bauer jetzt auf Management-Buy-Outs setzen könnte.

  4. Weiterer Abgang bei der „Mopo“: Sportchef Linnenbrügger verlässt die Hamburger Boulevardzeitung

    Der personelle Aderlass bei der „Hamburger Morgenpost“ geht weiter: Nach Vize-Chefredakteur Maik Koltermann verlässt jetzt auch der Sportchef Matthias Linnenbrügger die Boulevardzeitung. Der Journalist war seit 2016 Geschäftsführender Redakteur. Wohin es ihn zieht, ist nicht bekannt.

  5. Wochenrückblick: Stell Dir vor, „Hart aber fair“ lädt einen AfD-Mann ein und alle flippen aus …

    Der Auftritt des AfD-Politikers Uwe Junge bei „Hart aber fair“ in dieser Woche sorgte für mächtig Wirbel. Manche Kritiker machen es sich dabei womöglich zu einfach. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ degradierte Journalismus kurzzeitig zum Mini-Job. Und die FAZ zeigt, dass die Reportage auch nach Relotius noch ein eine gute Stilform sein kann. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  6. „Noch ist nichts entschieden“: DuMont verschiebt Entscheidung über Verkauf der Regionaltitel auf September

    Der Verkauf der Zeitungssparte des Kölner Medienhauses DuMont zieht sich länger hin, als geplant. In einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter bitten die Verleger persönlich um Zeit, berichtet das „Handelsblatt“. Im September werde es „ein nächstes Update geben“.

  7. Sorge um die Print-Ausgabe: Mopo-Belegschaft wehrt sich gegen Verkaufspläne von DuMont

    Gegen die geplante Veräußerung aller Zeitungen der Kölner DuMont Mediengruppe regt sich zunehmend Widerstand aus der Belegschaft. Jetzt haben Mitarbeiter der Hamburger Morgenpost gegen die mögliche Maßnahme demonstriert. Sie befürchten laut Gewerkschaftsvertretern, dass bei einem Besitzerwechsel die Print-Ausgabe der Boulevardzeitung eingestellt werden könnte.

  8. Paywall im Rheinland: Dumont führt Bezahlschranke für Ksta und Rundschau ein

    Das Medienhaus DuMont führt bei seinen Titeln Kölner Stadt-Anzeiger (Ksta) und Kölnische Rundschau eine Paywall ein. Die Verantwortlichen haben sich für ein Freemium-Modell entschieden, bei dem es neben den künftig kostenpflichtigen Inhalten weiterhin freie Beiträge für den Leser gibt.

  9. „Wir lassen uns nicht von Bord werfen“: DuMont-Mitarbeiter demonstrieren gegen Verkaufspläne

    Gegen den geplanten Verkauf aller Zeitungen der Kölner DuMont Mediengruppe regt sich Widerstand aus der Belegschaft. Mitarbeiter des Kölner Stadt-Anzeigers und Kölner Express wehren sich gegen die Maßnahme und rügen die unzureichende Informationspolitik des Managements. Zudem kritisiert der Betriebsrat der Hamburger Morgenpost die jüngsten Umbaupläne der Chefredaktion.

  10. DuMonts Mopo ändert Print-Strategie: Boulevardblatt folgt bei Zeitungsthemen den Leserinteressen im Netz

    Nach dem Aus der Print-Nachtausgabe will die Kölner DuMont Mediengruppe die gedruckte Hauptausgabe der Hamburger Morgenpost stärken. Ab Juli plant die Boulevardzeitung, hierzu ein festes Print-Team unter Führung von Chefreporter Olaf Wunder zu schaffen. Es soll einen neuen Kurs verfolgen, um den gravierenden Auflagenschwund der gedruckten Zeitung abzubremsen. Zudem steht Termin-Beilage Plan 7 vor dem Aus. Die Veranstaltungen sollen die Leser künftig in einer interaktiven Datenbank abrufen.