1. Rückkehr zur „Hamburger Morgenpost“: Chefin Susan Molzow holt Ingo Becker als Vermarktungschef von „Bild Hamburg“

    Vor Jahren war Ingo Becker bereits Anzeigenleiter bei der „Hamburger Morgenpost“. Jetzt holt „Mopo“-Geschäftsfüherin Susan Molzow den Vermarktungschef der „Bild Hamburg“ zurück. Die Top-Personalie wird in der Branche als wichtiges Signal gewertet. Denn damit stellt die „Mopo“-Chefin wichtige Weichen für den Titel, den sie angeblich im Rahmen eines Management-Buyouts erwerben will.

  2. „Ich bin sicher, wir handeln in Alfred Neven DuMonts Sinn“: Verlagschef Christoph Bauer über Zeitungsverkäufe

    Mit der Ankündigung, den Verkauf des gesamten Zeitungs-Portfolios zu prüfen, sorgte DuMont-CEO Christoph Bauer unlängst branchenweit für Diskussionen. Zur nun vorgelegten Jahresbilanz seines Verlags rechtfertigt der Medienmanager in einem bemerkenswerten Handelsblatt-Interview seine Entscheidung. „Jede Zeit hat ihre Chancen“, so Bauer, der sich in der Tradition seines verstorbenen Verlegers wähnt.

  3. „Seine Tätigkeit sorgte regelmäßig für negative Objektergebnisse“ – Konstantin Neven DuMont antwortet Hans-Peter Buschheuer

    Der frühere Chefredakteur des Kölner Express, Hans-Peter Buschheuer, hat in einem Gastbeitrag für MEEDIA das „Miss-Management“ im Zeitungshaus DuMont kritisiert, das zum Ausverkauf der Zeitungstitel geführt habe. Dabei griff er auch den Verlags-Erben Konstantin Neven DuMont an, bezeichnet ihn u.a. als unwillig, das „Verlags Einmaleins zu lernen“. In einer Replik setzt sich Konstantin Neven DuMont nun mit den Vorwürfen Buschheuers direkt auseinander.

  4. Kommando Schrumpfkurs: Hans-Peter Buschheuer über Miss-Management und die „Todesspirale“ der DuMont-Titel

    An der Nachricht, dass das Verlagshaus DuMont sich von all seinen Zeitungen und Druckereien trennen will, überrascht vielleicht nur der Zeitpunkt und die Art und Weise, wie diese Absicht bekannt geworden war. Ex-DuMont-Chefredakteur Hans-Peter Buschheuer nennt in seinem Gastbeitrag für MEEDIA vier Gründe für den Untergang des schwierigen Erbes des 2015 verstorbenen Verlegers Alfred Neven DuMont.

  5. „In eigener Sache“: So konfus erklären die DuMont-Erben den „lieben Lesern“ das Ende der Zeitungs-Dynastie

    Wenn Zeitungskäufer am heutigen Donnerstag die Seiten einiger DuMont-Titel aufschlagen, finden sie einen Einspalter „In eigener Sache“. Zwei Tage nach Bekanntwerden der Absicht, das gesamte Tageszeitungsportfolio zu verkaufen, wenden sich die Konzern-Erben Isabella Neven DuMont und Christian DuMont Schütte an die „lieben Leser“. Ob diese den blumigen Worten der Verleger folgen können, ist fraglich.

  6. Schreiben an die Mitarbeiter: DuMont bestätigt „mögliche Veräußerung von Teilen des Portfolios“

    Der Vorstand der DuMont Mediengruppe hat sich am Dienstagnachmittag in einem Schreiben an seine Mitarbeiter gewandt und sich darin zu den am Vormittag aufgekommen Nachrichten geäußert, denen zufolge das Unternehmen den Verkauf seines Zeitungsportfolios plane. In ihrem Schreiben sprechen CEO Christoph Bauer und CFO Stefan Hütwohl von der Entwicklung einer „zukünftigen Strategie des Gruppenportfolios“.

  7. Wenn Journalismus zur Bad Bank wird: Was der Räumungsverkauf bei DuMont für das Zeitungsgeschäft bedeutet

    Die Nachricht als solche überrascht Insider nicht, allenfalls der Zeitpunkt. Gerüchte waberten schon seit Monaten, und der Name DuMont fiel dabei immer öfter. Jetzt, im Februar 2019, ist es soweit: Mit der Kölner Mediengruppe will der erste deutsche Traditionsverlag sein Zeitungsgeschäft komplett abstoßen. In einer Branche, die nach außen noch so selbstbewusst auftritt, ist Panikstimmung angesagt.

  8. Der Zeitungsausstieg bei DuMont, die Kaufkandidaten und die große Preisfrage: Wer macht’s?

    Nach Jahren der Einsparungen und Konsolidierungen will sich die DuMont Mediengruppe nun endgültig vom Geschäft mit den Tageszeitungen trennen: Sie stellt das Erbe des Verlegers Alfred Neven DuMont zum Verkauf. Auch wenn der journalistische Räumungsverkauf mit Blättern in den Metropolen Köln, Hamburg und Berlin bereits seit einiger Zeit erwartet wird, scheint ein Abschluss kaum in Sicht – wer wird’s machen? Das ist die große Preisfrage.

  9. Bizarre Anzeige auf Boulevardzeitungs-Titeln: Sky foppt Leser mit Fake News von Asteroiden-Einschlag auf Erde

    PANIK! ASTEROID TRIFFT ERDE! 8 TAGE BIS ZUM EINSCHLAG! WAR’S DAS? Hamburger Morgenpost, tz, Berliner Kurier und Express machen am Freitag übereinstimmend mit einem fatalen Asteroiden-Einschlag in acht Tagen auf. Wer nun Angst hat, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt: Hinter der Aktion steckt Sky.

  10. Neue „Digital first“-Strategie bei der Mopo: Rauswurf von Onlinern sorgt für Wut und Ernüchterung

    Die Hamburger Morgenpost forciert mit einer neuen „Digital first“-Strategie den Ausbau von Reichweite und deren Vermarktung. Schon drei Tage nach Vorstellung der Pläne trat in der Belegschaft Ernüchterung bis Wut ein: Zwei „tragende Säulen“ des Online-Teams sollen die Mopo verlassen – zusätzlich verbreitet sich in der Belegschaft Sorge über die Vernachlässigung journalistischer Standards.