1. Zoff mit ZDF-Team von „Frontal 21“: Pegida-Demonstrant ist LKA-Mann

    Das umstrittene Vorgehen der Polizei gegen ZDF-Reporter in Dresden ist von einem Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Sachsen ausgelöst worden. Der Mann hatte sich am vergangenen Donnerstag beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Dresden an einer Demonstration der AfD und der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung beteiligt und sich verbal heftig gegen Filmaufnahmen für das ZDF-Politikmagazin „Frontal 21“ gewehrt.

  2. Karriereatlas 2018: In diesen deutschen Städten lässt es sich am besten arbeiten, leben und wohnen

    Die Online-Jobbörse Yourfirm hat die 14 größten deutsche Städte hinsichtlich Einkommen, Arbeit, Wohnen und Lebensqualität untersucht. Dass München die Rangliste anführt, hätten wohl die meisten getippt. Dass Dresden jedoch in der Spitzengruppe landet, ist durchaus überraschend. Der Studie zufolge ist das Ruhrgebiet derzeit abgeschlagen. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.

  3. Böse „extra3“-Satire macht Pegida-Demonstranten zu Flüchtlingen

    Es sind traurige Bilder, die die NDR-Satire-Sendung „extra3“ aus Desden mitgebracht hat. Die Fernsehleute haben das ganze Elend der jungen Männer gefilmt, die mit Smartphones, Turnschuhen und Markenklamotten in der sächsischen Metropole gestrandet sind. Mit viel Ironie und kübelweise Häme gelingt den TV-Witzbolden mit einem wunderbaren Verwirrspiel ein echter Viral-Hit, indem sie einfach so tun, als ob die gemeinen Pegida-Demonstranten Flüchtlinge wären.

  4. So reagiert das Netz auf die Proteste in Dresden am Tag der Deutschen Einheit

    Es waren hässliche Szenen: Beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden wurde Bundeskanzlerin Merkel, Bundespräsident Gauck und Parlamentspräsident Norbert Lammert von Demonstranten ausgebuht und zum Teil übel beleidigt. Die verstörenden Szenen – darunter ein Wortgefecht von Grünen-Politikerin Claudia Roth mit pöbelnden Wutbürgern – verbreiteten sich unter dem Hashtag #TdDE16 schnell im Social Web.

  5. Wie Pegida-Frontfrau Festerling den Zeit-Chef einmal als „Giovanni di Stronzo“ beleidigte

    Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hielt am gestrigen Sonntag im Dresdner Schauspielhaus eine Rede zum Thema „Lügenpresse“. Dabei erwähnte er auch, dass er von der Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling auf Facebook auf Italienisch beleidigt wurde. Di Lorenzo nahm’s locker und nannte vier Gründe für den Vertrauensverlust der Medien.

  6. Die Radikalisierung der Pegida: von „Lügenpresse“-Rufen zu offenem Hass und Gewalt gegen Journalisten

    Erst vor wenigen Wochen forderten Verbände und Medien nach tätlichen Angriffen und Bedrohungen von Journalisten bei Pegida-Demonstrationen mehr Sicherheit für ihre Kollegen. Bereits am gestrigen Montag kam es in Dresden erneut zu Gewalttaten gegenüber mehreren Reportern. Tatsächlich scheint sich die islamkritische Bewegung immer weiter zu radikalisieren. Der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken spricht von einer „neuen Stufe auf der Eskalationsleiter der Journalistenfeinde“.

  7. „Tatort“ zurück in Dresden: „Es wird blutig gestorben“

    Zwischen ernstem Krimi und Ironie pendelt der neue sächsische „Tatort“, der künftig aus Dresden kommt. Dafür sorgt Drehbuchautor Ralf Husmann, bekannt aus „Stromberg“. Für den Tatort „Auf einen Schlag“ ermittelt damit erstmals in der Geschichte der ARD-Krimireihe ein reines Frauenteam. Noch bis Dienstag dreht das Filmteam in der Landeshauptstadt.

  8. Pegida-Demonstranten schlagen und treten Journalisten – DJV kritisiert Untätigkeit der Polizei

    Bei einer Pegida-Demonstration in Dresden wurden am gestrigen Montag zwei Journalisten tätlich angegriffen. Ein MDR-Reporter wurde getreten, einem Reporter der Dresdner Neueste Nachrichten ins Gesicht geschlagen. Beide Journalisten wollen Anzeige erstatten. Der DJV fordert die Polizei auf, in solchen Fällen schneller einzugreifen.

  9. Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Donsbach beim Rollhockey gestorben

    Der Kommunikationswissenschaftler Professor Wolfgang Donsbach ist tot. Das teilte das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden am Montag mit. Völlig unerwartet sei der Gründungsdirektor aus dem Leben gerissen worden, hieß es.