1. Das Wall Street Journal durchbricht die Marke von drei Millionen Abonnenten

    Nicht nur die New York Times verbucht neue Abonnentenrekorde in der Corona-Krise. Auch der langjährige Rivale Wall Street Journal erfreut sich in Zeiten hochvolatiler Ausschläge an den Finanzmärkten anhaltender Leserzuwächse. Wie Mutterkonzern News Corp. gestern im Rahmen der Quartalsbilanz bekanntgab, durchbrach das 131 Jahre alte Pflichtblatt der amerikanischen Börsen die Schallmauer von drei Millionen Abonnenten. Der Zuwachs an Digitalabonnenten fiel dabei erneut zweistellig aus.

  2. Apple rückt in den Dow Jones auf: Ritterschlag oder Warnsignal?

    Überfällige Auszeichnung für den wertvollsten Konzern der Welt: In der nächsten Woche wird Apple erstmals in den 34 Jahren, in denen die Aktien des Techpioniers an der Wall Street gehandelt werden, im Eliteindex Dow Jones gelistet. Bedeutet der Ritterschlag weiteres Kurspotenzial, weil Fondsmanager den Index nachbilden müssen? Mahnende Stimmen verweisen auf den gegenteiligen Effekt: Die Aufnahme in das wichtigste Börsenbarometer der Welt bekam Index-Neulingen selten gut.

  3. Zum Jahresende: Wall Street Journal Deutschland wird eingestellt

    Wieder ein Wirtschaftsmedium weniger in Deutschland: Der US-Verlag Dow Jones & Company hat beschlossen, seinen deutschsprachigen Online-Ableger Wall Street Journal Deutschland (WSJ) einzustellen. Das Angebot existiert erst seit 2012 – Ende des Jahres ist Schluss.