1. LG Berlin erlässt einstweilige Verfügung gegen „Zeit“

    „Die Zeit“ hatte sich in zwei Artikeln mit dem Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“ befasst und dabei die Glaubwürdigkeit von Macher Marc Wiese angezweifelt. Nun hat das Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung gegen die Wochenzeitung erlassen. Der Verlag kann gegen die Entscheidung Widerspruch einlegen.

  2. Gefakte Sexarbeit-Doku: Regisseurin gibt Preis zurück

    Nachdem sich der NDR von seinem mitproduzierten Kino-Dokumentarfilm „Lovemobil“ distanzierte, gibt Regisseurin Elke Lehrenkrauss jetzt ihren Deutschen Dokumentarfilmpreis zurück.

  3. Fälschung: NDR distanziert sich von eigenem Dokumentarfilm über Sexarbeit

    Der preisgekrönte und vom NDR mitproduzierte Kino-Dokumentarfilm „Lovemobil“ zeigt in weiten Strecken Szenen, die nicht authentisch sind. Das haben Recherchen der NDR Redaktion „STRG_F“ ergeben.

  4. RTL Zwei gründet Kreativwerkstatt für Doku-Filmer

    Rechercheförderung, Masterclass, Networking-Space: Im Doku Lab von RTL Zwei sollen journalistische Produktionen zu relevanten Themen gefördert werden, die mutig und innovativ umgesetzt werden.

  5. „Vorsortierung der Wirklichkeit“: Medienkritiker Fritz Wolf über Dokus bei ARD und ZDF

    Die AG Dok, der Berufsverband der Dokumentarfilmer, hat in Kooperation mit dem Grimme-Institut die Studie „Deutschland – Doku-Land“ vorgestellt und den öffentlich-rechtlichen Sendern dabei kein gutes Zeugnis ausgestellt. MEEDIA hat mit dem Autor der Analyse, Fritz Wolf, über den Stellenwert von Dokumentation und die Rolle von Netflix gesprochen.

  6. „Es gibt keine Parallelen zum Fall Relotius“: WDR-TV-Chefin Ehni über Fehler bei „Menschen hautnah“

    Nachdem der WDR auf Mängel in drei Folgen des Doku-Formats „Menschen hautnah“ aufmerksam gemacht wurde, hat der Sender nach einer Prüfung unzulässige Verzerrungen festgestellt. Die Zusammenarbeit mit einer Autorin wurde daraufhin beendet, sie wehrt sich und sieht sich als „Bauernopfer“. MEEDIA hat mit der WDR-Fernsehchefin Ellen Ehni über den Vorfall, redaktionelle Fehler und die Konsequenzen daraus gesprochen.

  7. Arte investiert künftig drei Millionen Euro jährlich in Dokus und experimentiert mit Computerspielen

    Der Kultursender Arte hat sein Programm für das Jahr 2018 vorgestellt: Neben der Stärkung altbewährter Formate fallen die aufwendig produzierten, mehrteiligen Dokumentationen zur Wahl in Russland im März und zum 50. Jahrestag der 68er auf. Bei der Vorstellung in Hamburg präsentierte die Programmleitung zudem strukturelle Veränderungen.

  8. NDR sichert sich die Rechte an TV-Dokumentation über Prinzessin Diana

    20 Jahre nach dem tragischen Tod von Prinzessin Diana sprechen die britischen Prinzen William und Harry in einer TV-Dokumentation über ihre verstorbene Mutter. Für Deutschland sicherte sich der NDR exklusiv die Rechte an dem Film, der unter dem Titel „Unsere Mutter Diana – Ihr Leben und ihr Vermächtnis“ im August im Ersten zu sehen sein wird.

  9. Mehr von Joko & Klaas, Schweighöfer jagt „Jack the Ripper“: P7S1 stellt Programm 2016/17 vor

    Wie jedes Jahr laden die Sender der ProSiebenSat.1-Familie nach Hamburg, um ihr Programm für die kommende TV-Saison vorzustellen. Das Programm-Paket für 2016/2017 ist üppig: Für Joko & Klaas ist eine neue Show und der erste Live-Auftritt geplant (PRO 7), mit dem Horror-Thriller „Jack the Ripper“ produziert Matthias Schweighöfer erstmals fürs Fernsehen (Sat.1), und kabel eins fährt eine Kochshow in Kooperation mit der BBC auf.

  10. Fernseh-Experiment: WDR steckt Politiker in eine WG

    Für eine neue Dokumentation hat der WDR sieben Politiker in eine Wohngemeinschaft einziehen lassen – mitten im sozialen Brennpunkt Duisburg-Marxloh. Begleitet von der Kamera sollen sie für die drängendsten Probleme aus der Nachbarschaft nach Lösungen suchen.