1. Nach Legida-Angriffen: dju fordert mehr Schutz von Journalisten

    Nach wiederholten Angriffen auf ihre Journalisten stellt die Leipziger Internet Zeitung (LIZ) die Live-Berichterstattung über das islam- und fremdenfeindliche Legida-Bündnis vorerst ein. Die Journalisten seien vor Ort „unausgesetzt bedroht und attackiert“ und zunehmend im Stich gelassen worden, so die LIZ. Die dju in ver.di fordert daraufhin konsequenteren Schutz der Medien.

  2. Höhere Vergütung, Urlaub und Spesen: Streik der freien dpa-Fotografen

    Lokführer, Erzieher, Briefträger – und jetzt auch Journalisten: Die festen freien Fotografen der Deutsche Presse Agentur (dpa) treten am Montag in Streik. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju in ver.di) fordern höhere Vergütungen, Spesen und geregelten Urlaub.

  3. Arbeitszeit-App: Journalisten-Gewerkschaft gibt Redakteuren Stoppuhr an die Hand

    Die Deutsche Journalistenunion in ver.di geht unter die App-Entwickler: Die Gewerkschaft hat nun die „Arbeitszeit-App“ an den Start gebracht, mit der Redakteure ihre Arbeitszeit protokollieren können. Die App ist allerdings nichts weiter als eine Stoppuhr.

  4. dju beklagt neues Sexualstrafrecht als zu unpräzise

    Für den dju schießt das vom Bundeskabinett am Mittwoch beschlossene Gesetz zur Verschärfung des Sexualstrafrechts über sein legitimes Ansinnen hinaus. Die Arbeit der Bildjournalistinnen und -journalisten und damit die Presse- und Rundfunkfreiheit würde auf unvertretbare Weise einschränkt.

  5. „Das ‚Nordopfer‘ reicht nicht“: Verleger in Norddeutschland verhandeln Sondertarif

    Nach den Tarifverhandlungen für Redakteure an Tageszeitungen sitzen derzeit Verleger aus dem Norden erneut mit den Gewerkschaften an einem Tisch. Die Ostsee Zeitung, Lübecker Nachrichten, die Kieler Nachrichten sowie das Verlagshaus Boyens wollen ein eigenes Tarifwerk. Die Folge: die Tarifstruktur wird regional weiter aufgebrochen. Zeitungsmanager Thomas Ehlers sagt im Gespräch mit MEEDIA, warum Nachverhandlungen nötig sind.

  6. Nach zähem Ringen: Tarifvertrag für Zeitungsredakteure steht

    Nach mehr als 24 Stunden Verhandlungsmarathon ist der neue Tarifvertrag für Zeitungsredakteure beschlossene Sache. Die Gehälter der Redakteure, die in tarifgebundenen Verlagen arbeiten, wachsen in diesem Jahr um 2,5 Prozent und 2015 um 1,5 Prozent. Erstmals werden Online-Redakteure in das Tarifwerk einbezogen.

  7. Amtlicher Presseausweis soll Missbrauch durch Neonazis verhindern

    Neonazis mogeln sich bei Demonstrationen immer wieder mit Presseausweisen an Polizeibeamten und Sicherheitskräften vorbei, um Berichterstatter in ihrer Arbeit zu behindern. Journalistenverbände sind alarmiert und fordern zum Schutz der Reporter die Wiedereinführung von amtlich anerkannten Presseausweisen.