1. Facebook und Volkswagen: zwei Skandale, zwei Arten damit umzugehen

    Der jüngste Aufreger in Sachen Facebook und Cambridge Analytica kommt vom Social Network selbst. Facebook hat Veränderungen an Programmierschnittstellen bekanntgegeben und nebenbei erklärt, dass bis zu 87 Mio. Nutzer von dem Datenmissbrauch durch CA betroffen waren. Bei aller berechtigten Kritik: Facebook scheint bemüht, den Skandal aufzuarbeiten. Das Krisen-Management des Tech-Konzerns unterscheidet sich fundamental vom dem von Volkswagen im Diesel-Skandal.

  2. Autokonzerne außer Kontrolle: Nur die Medien können den politischen Totalschaden noch verhindern

    Das Medienecho zum peinlichen Diesel-Gipfel zwischen Regierungsvertretern und Auto-Industrie ist einhellig: Die deutsche Vorzeige-Industrie ist dabei, ihren weltweit guten Ruf im Eiltempo zu verspielen. Die Politik zeigt sich saft- und kraftlos, eine Industrie in die Schranken zu weisen, sie sich als „too big to fail“ wähnt. Jetzt müssen die Medien ihren Job umso gründlicher machen. Ein Kommentar.

  3. „Töten“ statt „vergast“: ARD-Energieexperte rudert nach misslungenem Holocaust-Tweet zum Diesel-Skandal zurück

    Der ARD Energieexperte Jürgen Döschner sorgte mit einem misslungenem Tweet zum Diesel-Skandal für Aufsehen. „Deutsche Automafia vergast jedes Jahr 10.000 Unschuldige“, schrieb er auf Twitter. Zahlreiche Nutzer sahen im Wort „vergast“ eine unpassende Parallel zum Holocaust. Döschner ruderte inzwischen zurück und ersetzte das Wort.

  4. Ob mit oder ohne Leonardo DiCaprio: Netflix will Abgas-Affäre um Volkswagen verfilmen

    Manipulation im großen Stil, ein Schaden in Milliardenhöhe und wutentbrannte Verbraucher: Die Abgas-Affäre um Volkswagen bietet eigentlich alles, was eine filmreife Geschichte mitbringen muss. Das hat sich neben Leonardo DiCaprio offenbar auch Netflix gedacht: Laut einem Bericht von Bild will sich der Streaming-Anbieter dem Diesel-Drama annehmen.