1. Wegen Boateng und Kimmich: FC Bayern legt Beschwerde gegen Werbeplakat vom DFB-Sponsor Mercedes ein

    Der FC Bayern München hat sich beim DFB über ein Werbeplakat der Mercedes-Kampagne „Best Never Rest“ beschwert. Grund dafür ist, dass auf dem Plakat unter anderem die beiden Nationalspieler Joshua Kimmich und Jerome Boateng vom FC Bayern abgebildet sind, was einer Vereinbarung zwischen DFB und DFL widersprechen soll.

  2. „Fünf Gründe, warum Deutschland bei der WM rausflog“: Verband rudert nach Abrechnung auf DFL-Homepage zurück

    Es sah auf den ersten Blick wie eine ehrlich gemeinte Aufarbeitung des historischen Debakels aus: „Fünf Gründe, warum Deutschland bei der WM rausgeflogen ist.“ So stand es zumindest gestern für einige Zeit auf der englischsprachigen Website Bundesliga.com, für die die Deutsche Fußball Liga (DFL) verantwortlich zeichnet. Doch die distanzierte sich schnell von der Kritik, die von der Tochterfirma DFL Digital Sports erstellt worden war – und löschte den Eintrag umgehend. Dabei bot die Analyse einige interessante Ansatzpunkte zur Aufarbeitung des blamablen Ausscheidens.

  3. Löwen-Streit mit der Presse: 1860 München sperrt Bild-Journalistin aus, DFL reagiert entsetzt

    Der Streit zwischen 1860 München und den Medien geht in die nächste Runde: Der Verein hat auf seiner Pressekonferenz am Freitag versucht, eine Bild-Reporterin mundtot zu machen, die zuvor kritisch über 1860 berichtete. Ihr wurde zudem auch die Tagesakkreditierung für das Heimspiel gegen den FC St. Pauli entzogen. Die Folge: Proteste von Journalisten-Kollegen und Fußball-Funktionäre. Zudem hat das Verhalten der Löwen den Bayerischer Journalisten-Verband und auch die DFL auf den Plan gerufen.

  4. RTL zeigt im Sommer 2017 nach 25 Jahren wieder Bundesligaspiele

    Nach 25 Jahren Pause werden von der kommenden Saison an wieder Bilder der Fußball-Bundesliga bei RTL zu sehen sein. Der Privatsender hat erstmals seit 1992 ein TV-Rechtepaket an der deutschen Eliteliga erworben, teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Montag mit. Gezeigt werden Zusammenfassungen montags um 22.15 Uhr.

  5. Keine Flitzer, keine politischen Plakate, keine Gewalt: wie die UEFA die TV-Bilder kontrolliert

    Am Ende der EM-Partie zwischen Russland und England eskalierte am Samstag die Gewalt auf den Rängen des Stade Vélodrome in Marseille. Die Zuschauer an den TV-Geräten sahen davon nichts, weil die UEFA die Schlägereien auf der Tribüne über die internationale Bildregie ausblendete. Die daraus resultierende Debatte ist nicht neu. Sie brandet alle zwei bzw. vier Jahre wieder auf. Am einfachsten wäre es gewesen, wenn das ZDF die Szenen selbst gefilmt hätte. Das erlaubt die UEFA. Aber das wollten die Mainzer offenbar nicht.

  6. Bundesliga-Rechte: DFL gelingt Rekord-Versteigerung, Sky und „Sportschau“ bleiben Top-Partner

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat bei der Vergabe der Medienrechte ab der Saison 2017/18 erstmals die Milliardenmarke geknackt. Innerhalb von vier Jahren erlöst die DFL aus den Verträgen die Rekordsumme von 4,64 Milliarden Euro. Bei den Übertragungspartnern bleibt fast alles beim alten. Im Pay-TV bliebt Sky der Hauptpartner und im Free-TV sendet die „Sportschau“ auch weiterhin am Samstag ab 18.30 Uhr die Höhepunkte des Tages. Eine Überraschung gab es beim Netz-Radio. Hier kaufte Amazon die Rechte.

  7. Tag der Entscheidung: DFL verkündet um 14.30 Uhr die Gewinner im Milliarden-Poker um die TV-Rechte

    Einen Tag vor Beginn der EM in Frankreich blicken Bundesliga-Clubs, TV-Sender und andere Medienunternehmen gebannt nach Frankfurt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will um 14.30 Uhr ihre Entscheidung im Milliarden-Poker um die zukünftigen Übertragungsrechte bekanntgeben. Der Profifußball erhofft sich für die Spielzeiten 2017/18 bis 2020/21 einen Gesamterlös von bis zu sechs Milliarden Euro.

  8. Anstoß für Rechte-Auktion: das Bundesliga-Bietergefecht beginnt am Montag

    Die heiße Phase des Milliarden-Pokers um die Medienrechte an der Fußball-Bundesliga beginnt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur an diesem Montag. Bis zum 6. Juni will die Deutsche Fußball Liga (DFL) dann insgesamt 17 Rechtepakete für die Spielzeiten 2017/18 bis 2020/21 meistbietend verkaufen.

  9. TV-Rechte: Greift Discovery auch nach der Bundesliga?

    Dieser Deal wirkte wie ein Aufputschmittel für die leicht schläfrige deutsche Sportrechte-Landschaft. Mit dem Kauf der Olympia-Rechte durch Discovery gibt es auf einmal einen neuen Player auf dem deutschen Markt, der vor allem den Öffentlich-Rechtlichen noch gehörig zusetzen dürfte. In ihrer neuesten Ausgabe spekuliert die Sport Bild gleich einmal, dass die US-Amerikaner Interesse an den Bundesligarechten haben könnten.

  10. Kirch-Intimus will Billig-Bundesliga für unter zehn Euro

    Diese Nachricht dürfte sowohl die Fußball-Fans, wie auch die Bundesliga-Vereine diebisch freuen. Immerhin belebt Konkurrenz das Geschäft und senkt für die Konsumenten die Preise – meistens zumindest. Wie das Handelsblatt berichtet, plant Constantin-Hauptaktionär Dieter Hahn Pay-TV-Rechte für die Bundesliga zu kaufen und ein Paket für unter zehn Euro zu schnüren. Wie man einen scheinbar festgefahrenen TV-Markt so richtig durchwirbelt, hat der 53-Jährige bei einem Meister in dieser Disziplin gelernt: bei Leo Kirch.