1. Erträge für ARD und ZDF stiegen 2021 auf 8,42 Milliarden Euro

    Nach dem Länderstreit um die Höhe des Rundfunkbeitrags zahlen inzwischen Deutschlands Haushalte monatlich 18,36 Euro 86 Cent mehr. Die Erträge stiegen 2021 trotz Corona-Pandemie. 2021 lagen sie bei rund 8,42 Milliarden Euro und damit knapp vier Prozent und rund 311 Millionen Euro über dem Vorjahreswert, wie die Verwaltungsgemeinschaft Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio in Köln mitteilte.

  2. Länder passen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an

    Die Länder wollen den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland schärfen und haben sich auf Änderungen im Staatsvertrag geeinigt. Das teilten die Ministerpräsidenten am Donnerstag nach ihrer Sitzung in Berlin mit. Das Thema hatte die Länder schon lange – seit 2016 – beschäftigt.

  3. Welche Reformvorschläge gibt es aus der Wissenschaft für eine Reform des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks? MEEDIA hat Leonard Novy, Direktor des IfM befragt.

    Kommission einigt sich auf Auftragsreform der Öffentlich-Rechtlichen

    Die Länder-Rundfunkkommission hat bei der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunkauftrags einen wichtigen Zwischenschritt erreicht. „Wir haben uns auf Änderungen im 3. Medienstaatsvertrag geeinigt“, sagte die Koordinatorin der Rundfunkkommission und rheinland-pfälzische Medienstaatssekretärin, Heike Raab, der Deutschen Presse-Agentur. Es fehlt noch die Zustimmung der Ministerpräsidenten.

  4. Deutscher Radiopreis 2022 rückt Podcasts mehr in den Fokus

    Der Deutsche Radiopreis soll am 8. September in Hamburg verliehen werden. Die Auszeichnung wird damit bereits zum 13. Mail an Radiomacher übergeben, die durch ihre Leistungen hinter dem Mikro neue Maßstäbe gesetzt haben. Mehr Raum sollen diesmal auch Podcasts bekommen, die statt in einer eigenen Kategorie in vier anderen in Konkurrenz zum Radio ausgezeichnet werden können.

  5. Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue wiedergewählt

    Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue wird auch in den nächsten Jahren an der Spitze des öffentlich-rechtlichen Senders stehen. Der unabhängige Hörfunkrat als Aufsichtsgremium des Senders wählte den 63-Jährigen am Donnerstag in Berlin für eine zweite Amtszeit.

  6. Olaf Bock berichtet aus dem Grenzgebiet zu Polen. Kritik an der Berichterstattung der ARD.

    So berichten ARD, ZDF und Deutschlandradio über den Krieg in der Ukraine

    Putins Krieg Russlands gegen die Ukraine ist das allesbeherrschende Thema in den Nachrichten und darüber hinaus. Wie gehen die Öffentlich-Rechtlichen Sender mit diesem Informationsbedürfnis um? MEEDIA hat bei ARD, ZDF und Deutschlandradio nachgefragt.

  7. Verfassungsgericht setzt höheren Rundfunkbeitrag durch– Kritik an Sachsen-Anhalt

    Das Bundesverfassungsgericht hat die von Sachsen-Anhalt blockierte Erhöhung des Rundfunkbeitrags vorläufig in Kraft gesetzt. Das Bundesland habe die im Grundgesetz gesicherte Rundfunkfreiheit verletzt, weil es dem vereinbarten Staatsvertrag nicht zugestimmt habe, entschied das Karlsruher Gericht nach Angaben vom Donnerstag.

  8. Rundfunkbeitrag: Karlsruhe urteilt über Beschwerde von ARD, ZDF und Deutschlandradio

    Das Bundesverfassungsgericht will am Donnerstag seine Entscheidung zu Beschwerden von ARD, ZDF und Deutschlandradio gegen die Blockade der Erhöhung des Rundfunkbeitrags durch Sachsen-Anhalt veröffentlichen. Das kündigte das Gericht in Karlsruhe auf seiner Internetseite an.

  9. ARD und ZDF machen Befreiung vom Rundfunkbeitrag für Flutopfer möglich

    Flutopfer können unter bestimmten Voraussetzungen ab sofort von ihren Rundfunkgebühren befreit werden. ARD, ZDF und Deutschlandradio hätten sich auf unbürokratische Entlastungen geeinigt, teilte die Verwaltungsgemeinschaft am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit.

  10. Neue Deutschlandradio-Programmchefin will Dialog mit Publikum fördern

    Im Rahmen einer Presserunde ist Jona Teichmann erstmals als neue Deutschlandradio-Programmdirektorin vor die Presse getreten. Konkrete Ideen gibt es noch keine, Themen aber sehr wohl: darunter der Dialog mit dem Publikum.