1. Starker Anstieg: Deutscher Werberat erhielt 2019 fast dreimal so viele Beschwerden wie im Vorjahr

    Der Deutsche Werberat hat seine Beschwerdestatistik für das Jahr 2019 veröffentlicht. Das Gremium verzeichnet darin einen erneuten Anstieg der Beanstandungen. Unter den Beschwerdegründen liegt, wie schon im letzten Jahr, Geschlechterdiskriminierung deutlich an erster Stelle. Insgesamt wurde Onlinewerbung von der Bevölkerung am häufigsten kritisiert. 

  2. Fast 900 Beschwerden: Werberat beanstandet provokative Sonnencreme-Werbung von True Fruits

    Der Deutsche Werberat hat die Werbung von True Fruits für den Smoothie Sun Creamie beanstandet. Die Kritik sei umfangreich und gravierend gewesen. Insgesamt hätte es knapp 900 Beschwerden aus der Bevölkerung gegeben.

  3. Keine „rote Karte“ für Ferrero: Werberat weist Nutella-Beschwerde der Grünen-Politiker Künast und Ebner zurück

    Wegen einer Sammelpunkte-Aktion von Ferrero während der Fußball-WM hatten die Grünen-Politiker Renate Künast und Harald Ebner von einem groben „Kinder-Werbefoul“ gesprochen. Gerade junge Konsumenten bekämen ein falsches Bild von einer gesunden Ernährung. Der Deutsche Werberat hat die Beschwerde nun abgelehnt. „Lebensmittel mit einem verhältnismäßig hohen Zuckeranteil sind mit einer gesunden Ernährung vereinbar“, heißt es in der Begründung.

  4. „Rote Karte für Ferrero“: Grünen-Politiker Künast und Ebner legen beim Werberat Beschwerde wegen Nutella-Werbung ein

    35 Gläser Nutella essen und dafür einen Fußball erhalten? Für die Grünen-Politiker Renate Künast und Harald Ebner hat Ferrero mit einer Sammelpunkte-Aktion während der Fußball-WM gegen den Werbekodex verstoßen. Sie werfen dem Konzern mit seiner Kampagne Kindermarketing vor und haben beim Deutschen Werberat nun Beschwerde eingelegt.

  5. Werberat registriert überzogene Beschwerdewelle wegen angeblichem Sexismus bei Online-Werbung

    2017 nimmt die Kritik an Online-Werbeanzeigen durch Internet-User deutlich zu. Das zeigt die erste Halbjahresbilanz des Deutschen Werberates (DWR). Dem Bericht zufolge ist die Anzahl der Beschwerden im ersten Halbjahr des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark angestiegen. Der DWR hält viele der Beschwerden jedoch für überzogen. Lediglich ein Bruchteil der beanstandeten Werbung verstößt nach der Prüfung gegen die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats.

  6. „Herrenwitz in der Werbung“: Erneut Kleinunternehmer wegen sexistischer Reklame gerügt

    Der Deutsche Werberat setzt den Rügen-Trend aus 2016 fort und bemängelt vor allem sexistische Werbemotive. Von den aktuellen Rügen betroffen sind zwei Kleinunternehmer, die bei ihren Werbemaßnahmen das Frauenbild herabgewürdigt haben sollen. Dabei handelt es sich um einen Gerüstbauer sowie einen Reifenfachhandel.

  7. Werberat weist Beschwerden gegen Cola-„Sammeldose“ mit deutschen EM-Spielern ab

    Foodwatch und Deutsche Diabetes Gesellschaft gegen Coca Cola: Die Lobbyisten für eine zuckerarme Ernährung hatten sich beim Werberat wegen der EM-Kampagne des Konzerns mit deutschen Nationalspielern. Der wies die Klagen zurück: „Das Entscheidungsgremium der Selbstkontrolleinrichtung ist nach umfassender Prüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass kein Verstoß gegen die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats vorliegt.“

  8. 1.000 Beschwerden in zwei Tagen: Werberat beanstandet umstrittenen Wiesenhof-Spot mit Gina-Lisa-Anspielungen

    Der Deutsche Werberat reagiert auf den umstrittenen Wiesenhof-Spot, der anzügliche und unangemessene Anspielungen auf Gina-Lisa Lohfink macht, die wegen einer angeblichen Vergewaltigung vor Gericht streitet. Obwohl sich Wiesenhof für den Spot entschuldigt und ihn aus dem Netz genommen hat, sah das Ethik-Gremium die Notwendigkeit einer Beanstandung – es gingen in zwei Tagen mehr als 1.000 Beschwerden ein.

  9. Von sexistisch bis angsterregend: Werberat rügt grottoide Werbung

    Was würde der deutsche Werberat nur ohne kleine Handwerksbetriebe und ihre oftmals völlig missglückten Werbeversuche machen? Meistens geht der Vorsatz, nur auf leicht anzügliche oder etwas erotische Motive zu setzen, fürchterlich schief. So auch diesmal. Zudem mussten sich die Medienwächter mit „angsterregender Werbung in Zusammenhang mit Flüchtlingen“ beschäftigen.

  10. „Bock auf Ballern?“ – Werberat rügt sexistische Paintball-Werbung

    „Scharfe Kurven“, „Heiße Geräte“ oder „Fuck your Face“: Die Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft hat sechs kleine und mittelständische Unternehmen wegen ihrer sexistischen und zum Teil Gewalt verherrlichenden Reklame gerügt. Die Firmen wollten ihre Werbung trotz vorheriger Beanstandung des Deutschen Werberates nicht absetzen oder korrigieren.