1. „Aufgabe einer Jury kann es nicht sein, Fakten zu überprüfen“ – Reporterpreis-Jury erklärt die Auszeichnung für Fake-Reporter Claas Relotius

    Im Nachgang zur Affäre um den ehemaligen Spiegel-Reporter Claas Relotius, der zigfach Reportagen fälschte, für die er vielfach mit Preisen ausgezeichnet wurde, arbeitet die zuständige Jury des Reporterpreises den Fall aus ihrer Sicht auf. Die Jury-Mitglieder, die Relotius erst Ende 2018 zum vierten Mal den Reporterpreis zudachte, zeigt sich selbstkritisch aber auch enttäuscht, wütend und beschämt. Die Mitglieder machen sich zudem Gedanken, was sich ändern sollte.

  2. Medien-Woche: Betrifft "Pimmelparade" – braucht der Reporterpreis eine Frauenquote?

    Digital-Publizist Sascha Lobo nannte den Reporterpreis wegen des extremen Männerüberhangs bei den Preisträgern in diesem Jahr eine „Pimmelparade“. In unserem Podcast „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (DIE WELT) darüber, ob eine Frauenquote hilfreich wäre. Weitere Themen: Die KEF meint, dass ARD und ZDF deutlich weniger Geld benötigen, als diese denken. Und MTV wird wieder Free-TV – aber brauchen wir überhaupt noch Musikfernsehen?

  3. Debatte um "Männer-Überhang" beim Deutschen Reporterpreis 2017: Wo sind die Frauen?

    Am Montagabend wurden in Berlin beim Deutschen Reporterpreis die besten Reportagen des Jahres 2017 ausgezeichnet. In zwölf Kategorien gab es insgesamt 34 Preise, unter den Ausgezeichneten waren jedoch nur vier Frauen. Bei Twitter empören sich etliche Medienmacher über diesen Schnitt. Reporterfabrik-Gründer und Ex-Spiegel-Reporter Cordt Schnibben schlug nun sogar vor, reine Männerteams von der Teilnahme auszuschließen.

  4. Reporterpreis 2017: Spiegel-Geschichte "Die Schulz Story" als beste Reportage ausgezeichnet

    Am Montagabend wurde in Berlin zum neunten Mal der Reporterpreis verliehen; als beste Reportage 2017 wurde dabei Markus Feldenkirchens Geschichte „Die Schulz Story“ über den ehemaligen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz im Spiegel ausgezeichnet. Ingesamt haben vier Spiegel-Texte gewonnen. Zeit Online und Die Zeit konnten fünfmal punkten.

  5. Reporterpreis fürs Greenpeace Magazin? "PR bleibt PR, auch wenn sie im Gewand des Journalismus daherkommt"

    Das Greenpeace Magazin ist für den Deutschen Reporterpreis nominiert und die Branche diskutiert, ob das OK ist. Die taz sieht die Nominierung kritisch. Kurt Stukenberg, Chefredakteur des Greenpeace Magazins, reagierte bei MEEDIA auf die Vorwürfe. Der Kommunikationsberater Hasso Mansfeld meint, zwischen Journalismus und PR muss klar getrennt werden.

  6. Wie Spiegel-Mann Cordt Schnibben beim Reporterpreis von seinen Gefühlen übermannt wurde

    Spiegel-Reporter Cordt Schnibben wurde beim Reporterpreis von seinen Gefühlen übermannt. Die Zeit hat die Stilform des Making-of-Kästchens etabliert. Emotion wird persönlich, und wer von Medien die Nase voll  hat, kann es immer noch im Fußerotik-Model-Business probieren. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  7. Deutscher Reporterpreis 2015: Fünf Auszeichnungen für die Zeit

    Am Montagabend ist in Berlin der 7. Deutsche Reporterpreis vergeben worden, die Auszeichnung von Journalisten für Journalisten. Aus insgesamt 95 nominierten Texten haben vier Jurys elf Stücke ausgezeichnet, die vor 300 Gästen verliehen wurden. Die Zeit konnte sich alleine über fünf Preise freuen.

  8. Deutscher Reporterpreis: Reporterforum will „deutschen Pulitzerpreis“ etablieren

    Das Reporterforum hat viel vor mit dem Deutschen Reporterpreis. Der Preis wird um vier Kategorien erweitert, die Jury zieren neue, prominente Namen. Langfristiges Ziel sei es, aus dem Reporterpreis einen „deutschen Pulitzerpreis“ zu machen.

  9. Cordt Schnibben: „Die meisten meiner Kollegen sind noch zu satt und zu zufrieden“

    Am vergangenen Montag wurde der Deutsche Reporterpreis zum sechsten Mal vergeben. Cordt Schnibben vom Spiegel hat den Verein Reporter-Forum, der den Preis ins Leben rief, mit gegründet. Über die Feier konnte sich der vielfach ausgezeichnete Reporter freuen. Doch an der kritischen Situation des Journalismus ändere das nichts. Schnibben sagt: „Ich bin tief beunruhigt.“

  10. Deutscher Reporterpreis: Wir müssen mehr über Journalismus reden

    Nach dem angekündigten, vorübergehenden Aus für den Henri-Nannen-Preis ist der Deutsche Reporterpreis die wichtigste Journalistenauszeichnung für herausragende Reportagen, Essays und Interviews. Die Jurysitzung und die Preisverleihung am Montag zeigten: wohl bei keinem anderen Journalistenpreis wird so intensiv und schlau über guten Journalismus diskutiert und gesprochen. Die Gewinner sind wichtig, wichtiger ist, dass die Initiatoren Medien besser machen wollen.