1. NY Times-Macher über Paid Content: „Haben heute mehr Abonnenten als in der goldenen Ära des Printjournalismus“

    Am Sonntag verlieh die Zeit der New York Times den Marion-Gräfin-Dönhoff-Preis. Für Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser sind die Journalisten der „Gray Lady“ mit ihren Recherchen zu Donald Trump oder #meetoo die „wahren Helden und Robin Hoods“ dieser Tage. Am Abend erklärten der Herausgeber der New York Times, Arthur O. Sulzberger Jr., und Chefredakteur Dean Baquet in kleinerer Runde was es bedeutet, in Zeiten der Trump-Präsidentschaft als Journalist zu Arbeiten und warum es der Zeitung wirtschaftlich so gut geht wie schon lange nicht mehr.

  2. Seite Eins wird unwichtiger: New York Times will Aufmerksamkeit auf digitale Top-Stories lenken

    Die New York Times ändert ihren Workflow, um ihn dem Digitalen Zeitalter anzupassen. Laut einem Memo von Chefredakteur Dean Baquet soll bei Redaktionskonferenzen nicht länger im Vordergrund stehen, welche Stories es auf die Seite Eins der Zeitung schaffen, sondern welche digital besonders prominent platziert werden.

  3. Chefredakteurin der New York Times Jill Abramson überraschend gefeuert

    Völlig überraschend hat Verleger Arthur Sulzberger Jr. die Chefredakteurin der New York Times, Jill Abramson, nach weniger als drei Jahren gefeuert. Laut Guardian soll Abramson sich noch nicht einmal von ihrer Redaktion verabschiedet haben. Ihr Nachfolger Dean Baquet geht in die Geschichtsbücher ein – als erster Afroamerikaner an der Spitze der New York Times.