1. Freischreiber-Gehaltsreport: Freie Journalisten verdienen im Mittel 22,50 Euro brutto pro Stunde

    Wie viel gut oder schlecht verdienen Journalisten in der Branche? Diese Fragestellung will der Freischreiber-Verband mit einem Online-Projekt beantworten und hat dafür seit Oktober 2018 Daten von Freien, Pauschalisten und Redakteuren gesammelt. Nun liegt ein erster Zwischenbericht vor, dessen Ergebnisse in Teilen ziemlich ernüchternd sind.

  2. Datenjournalismusprojekt „Einfacher Dienst“: „Liegen die Dinge so, wie sie dargestellt werden, oder vielleicht ganz anders?“

    Der Einfache Dienst ist ein noch recht neues Datenjournalismus-Projekt, das drei Studenten aus Oxford aufgebaut haben. Der Dienst will Hintergründe erhellen und Zusammenhänge erklären. Einiges Aufsehen erregte das Projekt jüngst mit einer Aufstellung, die zeigte, dass in den ARD/ZDF-Sommerinterviews die überwältigende Mehrheit der Gesprächszeit für Flüchtlingsfragen verwendet wurde. Simon Pfeiffer, einer der Macher, erzählt im Interview über das Projekt.

  3. Correctiv und Plusminus müssen sich bei Berichten zu angeblich unhygienischen Krankenhäusern korrigieren

    Viel Wirbel um eine Recherche von Correctiv und dem ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus. Beide Medien hatten Mitte Januar berichtet, dass mehr als jedes vierte Krankenhaus in Deutschland 2014 die Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts nicht erfülle. Dazu wurde eine interaktive Landkarte veröffentlicht, die zeigt welche Krankenhäuser angeblich unhygienisch sind und welche nicht. Die Veröffentlichung zog viel Kritik auf sich. Mittlerweile haben die Medien ihre Landkarte aus dem Netz entfernt und Fehler eingeräumt.

  4. Correctiv-Mann Markus Grill: „Was die Pharmafirmen machen, ist für mich eine Pseudo-Transparenz“

    Das Recherchezentrum Correctiv hat gemeinsam mit Spiegel Online die Namen von rund 20.000 Ärzten, die Geldzuwendungen von der Pharmaindustrie bekommen haben, erstmals in einer Datenbank veröffentlicht. Das Datenjournalistische Projekt ist ein wichtiger Durchbruch hin zu mehr Transparenz im Gesundheitswesen aber gleichzeitig auch nur ein erster Schritt. MEEDIA sprach mit Markus Grill von Correctiv über die journalistische Aufarbeitung und Bedeutung des Projekts.

  5. „Daten sind das neue Gold aus der Digitalisierung“: Studie zu Data-driven Content

    Ob Business Insider und BuzzFeed oder Spotify und Netlix: Die datengetrieben Contenproduktion und -distribution nimmt im alltäglichen Medienkonsum einen immer höheren Stellenwert ein. Eine Studie des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger widmet sich dem Data-driven Content und kommt zu dem Ergebnis: „Wenn Daten das neue Gold aus der Digitalisierung sind, haben Goldgräber und Minenbesitzer herausragende Perspektiven.“