1. Sieh die Welt: Neues digitales Magazin für Reportagen geht an den Start

    Nach Weeklys, Krautreporter und Substanz stellt sich ein neues digitales Reportage-Magazin der Öffentlichkeit vor: Sieh die Welt will wöchentlich Geschichten aus aller Welt erzählen, multimedial in Wort, Bild und Ton. Finanziert werden soll das Magazin durch die Spenden seiner Leser. MEEDIA hat mit den Gründern gesprochen.

  2. Der Journalismus und die Crowd: Die 8 spannendsten Projekte

    Crowdsourcing – der Begriff tauchte 2006 das erste Mal auf – in dem Wired-Artikel „The Rise of Crowdsourcing“ von Jeff Howe. Acht Jahre später wird der Nutzen der Schwarmintelligenz zunehmend von Journalisten erkannt. Die Crowd wird als Ideen- und/oder Geldgeber eingesetzt. Ist das der Beginn einer neuen Gründungsära? MEEDIA stellt die derzeit acht spannendsten Projekte in Deutschland vor.

  3. Geld für nix: Deutsche Crowdfunder von Hollywood-Projekt gehen leer aus

    „Scrubs“-Star Zach Braff sammelte das Geld für seinen neuen Film über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter ein. Am Wochenende sollten die Spender mit einem Online-Vorabscreening belohnt werden. Wer außerhalb der USA, Kanada oder England saß, hatte jedoch das Nachsehen: Geoblocking verhinderte die Teilnahme am Exklusiv-Event.

  4. „Je mehr Redaktionen sich unterhaken, desto gewaltiger ist ihr Aufschlag“

    In den USA ist die die Finanzierung von Journalismus durch Stiftungen schon längst gang und gäbe. Nun kommt stiftungsfinanzierter Journalismus auch in Deutschland in die Gänge. Die Brost-Stiftung stellt beispielsweise drei Millionen Euro für das Recherchebüro Correct!v zur Verfügung. Journalismus-Professor Stephan Weichert sagt im MEEDIA-Interview: Alternativ finanzierter Journalismus wird aus der Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken sein.

  5. Crowdfunding-Projekt Deepr: Journalismus ohne den Tunnelblick der Journalisten

    Liegt die Zukunft des Journalismus in seiner Entschleunigung? Der Erfolg der Krautreporter-Kampagne zeigt, dass es ein vitales Interesse von Lesern wie Journalisten an Alternativen zum schnelldrehenden Online-Journalismus gibt. Ein ähnliches Projekt entsteht gerade, ebenfalls in Berlin: Die Startup-Gründer Armin Eichhorn und Sascha Steinbock glauben, dass sie mit ihrem Magazin deepr einen entscheidenden Vorteil haben: den, keine Journalisten zu sein.

  6. Sebastian Esser über Krautreporter: „Es gibt nur alles oder nichts“

    Das Projekt „Krautreporter“ sorgt für rege Diskussionen. Kann eine werbefreie, allein von seinen Lesern finanzierte Online-Plattform für verlagsunabhängigen Journalismus funktionieren? Im MEEDIA-Interview erklärt Mitgründer Sebastian Esser, warum er den Online-Journalismus von Livetickern und Nachrichtenhypes befreien will.

  7. Krautreporter wollen Journalismus ohne Eilmeldungen und Hypes

    Seit Dienstagmorgen gilt es für die Krautreporter. Mit markigen Worten („Der Online-Journalimus ist kaputt – Wir kriegen das wieder hin“) machen sich die drei Initiatoren Sebastian Esser, Philipp Schwörbel und Alexander von Streit und 25 Autoren an die Arbeit. 15.000 Unterstützer werden gesucht, die jeweils 60 Euro im Jahr für ein werbefreies Onlineportal zahlen.

  8. Krautreporter will 900.000 Euro für ein werbefreies Online-Magazin sammeln

    Die Crowdfunding-Plattform Krautreporter soll zu einem verlagsunabhängigen digitalen Magazin werden. Ab Dienstag suchen die Initiatoren Sebastian Esser, Alexander von Streit und Philipp Schwörbel 15.000 Menschen, die fünf Euro im Monat für ein digitales Online-Magazin bezahlen. Es gehe darum, „anspruchsvollen Journalismus“ im Netz zu bieten, sagte Esser dem Spiegel.

  9. Krautreporter.de bringt künftig eigene Exklusivgeschichten

    Das Crowdfunding-Portal wird eine Schmiede für journalistische Geschichte mit hohem Anspruch. Am Dienstag soll es losgehen. Dann sollen unter anderem Stefan Niggemeier, Richard Gutjahr, Jens Weinreich und Thomas Wiegold in regelmäßigen Abständen Texte und Videos für Krautreporter liefern.

  10. Kot & Köter: Das Magazin für Hundehasser gibt es jetzt tatsächlich

    Wenn aus einem alten Witz Wirklichkeit wird, dann steckt Crowdfunding dahinter. Der Journalist Wulf Beleites hat über die Plattform Krautreporter.de tatsächlich eine Nullnummer seines Hundehasser-Magazins Kot & Köter finanziert. Mit dem Magazin-Projekt geisterte Beleites in den 90er Jahren durch die Talkshows der Republik. Im vergangenen Jahr wurde Kot & Köter anlässlich einer Tagung der Journalistengewerkschaft dju ausgebuddelt. Nun wurde es gedruckt.