1. Der Hype ist perfekt: NY Post erscheint mit ganzseitiger Anzeige der Modemarke Supreme auf dem Titel – ausverkauft!

    Die New York Post verzichtet in einer aktuellen Ausgabe auf eine Schlagzeile und druckt stattdessen nichts weiter als das Logo der Modemarke Supreme auf ihr Cover. Binnen Minuten war die Zeitung an US-Kiosken ausverkauft, auf eBay gibt es die Ausgabe bereits zu horrenden Preisen. Instagram-Bilder zeigen die Auswirkungen des Hypes.

  2. Cover des Tages: taz ernennt SPD-Finanzminister Olaf Scholz zur “roten Null”

    Manchmal haben Überschriften die Kraft, sich in die kollektive Medienwahrnehmung einzubrennen. Die heutige taz-Headline gehört in diese Kategorie. Die Berliner ernennen Finanzminister Olaf Scholz (SPD) voller Wut und Enttäuschung zur “roten Null”. Damit haben sie dem Politiker so richtig einen mitgegeben. Der Spitznamen ist böse, lustig und listig zugleich – genau die Zutaten für eine lange Lebenszeit. Die “rote Null” wird Scholz vermutlich so schnell nicht mehr los.

  3. Time-Cover von Edel Rodriguez: Illustration zeigt in Flammen aufgehenden Kopf von US-Präsident Donald Trump

    Der Illustrator Edel Rodriguez hat es wieder getan: Auf dem Cover der aktuellen Ausgabe des US-Magazins Time geht Donald Trumps Kopf in Flammen auf. Der Titel befasst sich mit dem ersten Amtsjahr des US-Präsidenten. Schon in der Vergangenheit hat der Kubaner mit seinem unverkennbaren Stil bei Spiegel-Titeln für Aufsehen gesorgt.

  4. "Der Wirtschaftsflüchtling", "Fahnenflucht": die deutschen und internationalen Titelseiten zum Jamaika-Aus

    In Deutschland kennt die Presse nur noch ein Thema: Das Ende der Jamaika-Sondierungen. Wie in der Politik, streiten einen Tag nach dem Abbruch der Gespräche, auch die Titelseiten der Tageszeitungen um die richtige Deutung der politischen Vorgänge. So ist Christian Lindner für die Hamburger Morgenpost ein „Wirtschaftsflüchtling“, während die B.Z. allen Parteien – und wohl auch der SPD – „Fahnenflucht“ unterstellt. In England, Frankreich oder den USA sieht man die Vorgänge dagegen eher nüchtern und nachrichtlich.

  5. "Die Medien-Woche": Rundfunkgebühren, Fake-News, Trump als Hitler, "Überzeugt uns!"

    In der aktuellen Folge des Podcasts „Die Medien-Woche“ sprechen Stefan Winterbauer von MEEDIA und Christian Meier von DIE WELT darüber, ob der Rundfunkbeitrag nun steigt oder nicht, die grassierende Angst vor Fake-News, Trump in Hitler-Pose auf dem stern-Cover und die teilweise überzogene Kritik an der ARD-Wahlsendung „Überzeugt uns!“

  6. Ma(r)ximale Ähnlichkeit: Wie Jakob Augsteins Freitag ein geniales Zeit-Motiv abkupferte

    Im Januar machte die Zeit ihren Wirtschaftsteil mit einem Motiv von Karl Marx‘ auf, setzte dem Philosophen eine Sonnenbrille auf und schrieb: „Er ist wieder da“. Wer in dieser Woche zum Kiosk kommt und die Titelseite des Freitag entdeckt, dürfte ein Déjà-vu erleben. Jakob Augsteins Blatt hat sich von der Konkurrenz mehr als inspirieren lassen: das Cover kupfert das Marx-Motiv nebst Headline ab.

  7. Die Woche im Zeichen der US-Politik: deutsche Chefredakteure über ihre Trump-Cover

    Morgen ist Donald Trump gerade Mal drei Wochen im Amt und produziert seither Schlagzeile um Schlagzeile. Seit dem Spiegel-Cover vom vergangenen Samstag debattiert die Branche über die Haltung der Medien gegenüber dem US-Präsidenten. MEEDIA hat deutsche Magazin-Blattmacher zu ihren Titelmotiven gefragt. Ergebnis: Trump ist Thema Nummer eins, der Zugang dazu ist allerdings sehr unterschiedlich.

  8. Solidarität mit dem Spiegel: Charlie Hebdo lässt Angela Merkel Martin Schulz köpfen

    Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo solidarisiert sich in seiner deutschen Ausgabe mit dem Spiegel. Die Satiriker nehmen die Kritik an dem Cover des Hamburger Nachrichtenmagazins aufs Korn. In Anlehnung an den Spiegel zeigen die Franzosen auf ihrer Titelseite Angela Merkel mit blutigem Messer in der einen und dem abgeschnittenen Kopf von Martin Schulz in der anderen Hand. Die Titelzeile dazu lautet: „Spiegel-Leser außer Rand und Band“.

  9. „Er ist wieder da“ und „Schande“: So heftig kritisieren B.Z., Mopo und Berliner Kurier die Mahnmal-Rede von AfD-Mann Björn Höcke

    Die Hamburger Morgenpost zeigt ein Foto des Reichspropaganda-Ministers Joseph Goebbels aus dem Jahr 1934 und daneben ein Bild von Höcke aus dem Jahr 2017. Beiden in einer ähnlichen Pose. Die Zeile dazu lautet: „Er ist wieder da“. Unterzeile: „AfD-Anführer Höcke verhöhnt Holocaust-Opfer mit widerlicher Nazi-Rede.

  10. „See EU Later!“: So feiern die englischen Boulevard-Blätter den Brexit

    In Großbritannien haben sich die Brexit-Befürworter durchgesetzt. Ihr Sieg ist auch ein Triumph der Boulevard- und Tabloid-Medien, von denen sich die meisten mit bisher ungeahnter Aggressivität in den Wahlkampf eingemischt haben. Dementsprechend laut und eindeutig fällt auch ihre Reaktion auf das Nein zur EU aus. So titelt die Sun gehässig: „See EU later!“.