1. „Cicero“ nimmt Wiesendanger-Interview „vorübergehend offline“

    Der „Cicero“ hat ein Interview mit Roland Wiesendanger „vorübergehend offline“ genommen. Darin hatte der Hamburger Nanowissenschaftler dem Virologen Christian Drosten unter anderem vorgeworfen, „Politik und Medien in die Irre geführt“ zu haben. Drosten hatte von Wiesendanger und „Cicero“ Unterlassung in sieben Punkten gefordert.

  2. Christian Drosten geht juristisch gegen „Cicero“ und Wissenschaftler vor

    Der Virologe Christian Drosten geht wegen Äußerungen des Hamburger Professors Roland Wiesendanger im „Cicero“ juristisch gegen ihn und das Magazin vor. Dies berichten „SZ“, NRD und WDR. Es geht um die Unterstellung, Drosten habe sich mit anderen Wissenschaftlern verschworen, um eine mögliche Laborherkunft des derzeit grassierenden Coronavirus zu vertuschen.

  3. Presserat leitet Verfahren gegen „Bild“ ein

    Der deutsche Presserat hat ein Verfahren gegen die „Bild“ eingeleitet. Dabei geht es um den umstrittenen Artikel „Die Lockdown-Macher“, der von vielen Seiten scharf kritisiert wurde. Ob die Verantwortlichen eine Sanktion verhängen, wird sich aber erst im nächsten Jahr zeigen.

  4. Brigitte Mohn kritisiert Corona-Maßnahmen der Ampel

    Bertelsmann-Eignerin und Aufsichtsrätin Brigitte Mohn schreibt sich auf der Business-Plattform LinkedIn in Rage und kritisiert die aktuelle Corona-Politik scharf. Sie äußert sich unter anderem zur Lage in den Schulen.

  5. Wie halten es deutsche Verlage mit dem Thema Homeoffice und mobiles Arbeiten? MEEDIA hat nachgefragt.

    Ende der Homeoffice-Pflicht: das planen deutsche Medienhäuser

    In Deutschland ist mit dem ersten Juli die Homeoffice-Pflicht aufgehoben. Unternehmen ist es damit wieder freigestellt, ob ihre Mitarbeitenden von zu Hause oder im Büro arbeiten. Wie gehen deutsche Medienhäuser mit der Regelung um? MEEDIA hat bei RTL, SWMH, Zeit-Verlag und Co. nachgefragt.

  6. Corona-Pandemie und „Infodemie“: So steht es um das Vertrauen der User in Nachrichtenmedien

    Inzwischen dauert die Pandemie weit über ein Jahr an. Auch der Journalismus war in dieser Zeit besonders gefordert. Ein Forscherteam vom Reuters Institut hat untersucht, welche Informationsquellen die Leute zuletzt genutzt haben und wie sie deren Qualität bewerten. Ein Überblick über die Ergebnisse.

  7. Ausfallfonds für TV- und Streamingproduktionen geht an den Start

    Über 43 Millionen Euro stehen im Ausfallfonds II für TV- und Streamingproduktionen bereit. Die Mittel können ab dem 4.1.2021 abgerufen werden. An dem Programm sind momentan neun Bundesländer beteiligt.

  8. „Tagesspiegel“ verschenkt Digitalabos an Medizin- und Pflegepersonal

    Pflegekräfte, Ärzte, Therapeuten, Betreuer aus Pflegeheimen – sie alle erhalten für ihre Arbeit in der Corona-Pandemie sechs Monate die digitale Version des „Tagesspiegel“ kostenlos.

  9. Twitter will Falschmeldungen zu Corona-Impfungen den Garaus machen

    Irreführende Tweets und gezielte Falschinformationen zu Impfungen gegen das Coronavirus will der Kurznachrichtendienst Twitter künftig mit Warnhinweisen versehen oder gleich ganz löschen. Demnach sollen ab kommender Woche nicht nur Tweets entfernt werden, die abstruse Verschwörungstheorien zu Impfstoffen verbreiten wie jene, wonach die Präparate angeblich dazu gedacht seien, die Bevölkerung zu kontrollieren. Auch Falschbehauptungen zu vermeintlichen Gesundheitsschäden durch Impfungen, die wissenschaftlich widerlegt sind, oder die Leugnung jeglicher Gefahr durch das Virus sollen nicht länger geduldet werden.

  10. Wie Douglas den Lockdown austricksen wollte

    Die für Parfümerie bekannte Einzelhandelskette Douglas hat versucht, sich gegen den Lockdown und die Schließung ihrer Filialen zu wehren. Das Argument: Rund ein Viertel der Läden seien Drogeriemärkte und könnten deshalb offen bleiben. Es folgten ein Sturm der Entrüstung und die Rolle rückwärts.