1. Springer stellt „Computer Bild Spiele“ als Print-Magazin ein, Redaktion schreibt für Computerbild.de weiter

    Der jahrelange Auflagen-Niedergang der PC- und Videospiel-Magazine hat ein neues Opfer zu beklagen: Springer stellt seinen ehemaligen Bestseller Computer Bild Spiele im August ein und konzentriert seine Games-Berichterstattung künftig auf computerbild.de. Redakteure gehen durch die Ein- und Umstellung nicht von Bord, alle sollen online weiter schreiben.

  2. Print-MA: Spiegel, stern und Focus verlieren zusammen fast 1 Mio. Leser, Gala wird mit fettem Plus zum neuesten MA-Wunder

    Selbst die ma Pressemedien bescheinigt dem Markt der Publikumszeitschriften inzwischen eine „leicht rückläufige Tendenz der Nettoreichweite“. Doch auch diesmal gibt es in der Reichweitenstudie erstaunliche Gewinner. Die Top-Titel hingegen büßten fast durch die Bank Leser ein, Der Spiegel z.B. 490.000 und der stern 340.000. Wundersame 370.000 neue Leser begrüßt hingegen die Gala.

  3. Zeitschriften-MA: Verluste für die Mehrheit der Titel, vor allem für Sport Bild, Auto Bild, stern und Gala

    Zwar konstatiert die neueste Media Analyse (MA) der Magazin-Branche, Zeitschriften seien „weiterhin eine Konstante in der Mediennutzung“, doch die Mehrzahl der Titel verlor diesmal auch bei der MA Leser. 88 der Publikumszeitschriften büßten Reichweite gegenüber der vorigen Analyse ein, immerhin 54 steigerten sich aber. Größte Verlierer waren Sport Bild und Auto Bild, die meisten Leser hinzu gewonnen haben tv14 und Capital.

  4. AWA 2017: Die große Mehrheit der Zeitungen und Zeitschriften verliert Leser

    Bescheinigte die Media Analyse (MA) der deutschen Zeitschriftenbranche zu Beginn des Jahres noch verblüffende Reichweiten-Zuwächse, sieht es in der neuesten Ausgabe der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) ganz anders aus: Mehr als zwei Drittel der Titel büßten hier Leser ein – darunter die großen Wochenmagazine Spiegel, stern und Focus, sowie als größte Verlierer die Bild am Sonntag und TV14.

  5. Eine Branche kapituliert: Fast alle Games-Magazine steigen nach den Auflagen-Verlusten aus der IVW aus

    Es gab einmal Zeiten, in denen Millionen Menschen in Deutschland Computer- und Videospiele-Magazine gekauft haben. Allein Computer Bild Spiele und GameStar kamen noch 2002 auf zusammen mehr als 1 Mio. Käufer. Davon waren zuletzt nichtmal mehr 100.000 übrig. Die Verlage Computec und Webedia ziehen nun die Notbremse und haben ihre Titel aus der IVW abgemeldet – dort bleibt nur noch Springers Computer Bild Spiele.

  6. Die wundersame Welt der MA-Zahlen: 21 der 25 größten Zeitschriften gewinnen Leser, obwohl die Branche Käufer verliert

    Erneut werden die Print-Reichweiten, die die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse agma ermittelt hat, für Erstaunen und wilde Diskussionen sorgen. In Zeiten, in denen die große Mehrheit der Magazine unter schrumpfenden Auflagen leiden, bescheinigt die agma z.B. 21 der 25 Top-Titeln steigende Leserzahlen. So gewinnen stern, Spiegel und Focus zwischen 4,8% und 7,2% hinzu, die Bild am Sonntag 6,5%.

  7. 60% weniger Auflage in nur fünf Jahren: der Niedergang der Computerzeitschriften-Branche

    Um zu begreifen, wie es um das Segment der Computer-Magazine steht, reicht eigentlich ein Vergleich: Im ersten Quartal 1999 verkaufte sich die Computer Bild 1,2 Mio, mal. Im dritten Quartal 2016 kamen alle 19 von der IVW ausgewiesenen Titel – inklusive der Computer Bild – auf weniger als 1,2 Mio. Exemplare. MEEDIA blickt auf die Zahlen des Grauens.

  8. Print-MA: Glamour größter Gewinner, TV Movie, Focus und Computer Bild verlieren klar

    Die neueste MA Pressemedien steht unter dem Einfluss des Zensus 2011: Durch die Einbeziehung der neuesten Bevölkerungsdaten schrumpfte die Grundgesamtheit der MA, Reichweitenverluste sind also normal. Dennoch legten einige Titel zu – und andere büßten mehr ein, als mit dem Zensus erklärbar sind.

  9. AWA: Printreichweiten schrumpfen – zum Teil dramatisch

    Die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse bescheinigt der Mehrzahl der untersuchten Print-Produkte erneut schwindende Leserzahlen. Rund zwei Drittel der etwa 240 Titel büßten Reichweite im Vergleich zu 2014 ein. Für einige ging es um mehr als 10% nach unten, darunter große Programmzeitschriften, der kicker und die Computer Bild.