1. Nach Facebook-kritischem Post: Facebook drosselt Sichtbarkeit der „jetzt“-Seite wegen „Clickbaiting“

    Facebook hat die Sichtbarkeit der Seite des „SZ“-Ablegers „jetzt“ bei dem Network für zwei Wochen gedrosselt. Das Online-Magazin habe mit zwei Beiträgen verbotenes Clickbaiting betrieben, heißt es in einer Begründung. Nachvollziehen können das die Seitenbetreiber nicht – zumal sich einer der Beiträge kritisch mit Facebook auseinandersetzte.

  2. Clickbaiting mit dem Thema Abtreibung: Brigitte Online entschuldigt sich für missratene Story

    Der Streit um eine Reform des Paragrafen 219a Strafgesetzbuch, der das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche regelt, ist emotional aufgeladen wie kaum eine andere politische Debatte. Umso härter fällt es ins Gewicht, wenn die Berichterstattung in Schieflage gerät – wie im Fall von Brigitte Online geschehen. Die Redaktion musste sich nun dafür entschuldigen, journalistische Standards nicht eingehalten zu haben.

  3. Verdacht auf illegale Schleichwerbung: Landesmedienanstalt leitet Verfahren gegen Ströer-Tochter ein

    Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) hat ein Prüfverfahren gegen Ströer Social Publishing eingeleitet. Im Mittelpunkt steht der Verdacht auf Schleichwerbung. Die Ströer-Tochter hatte nach Recherchen von Buzzfeed News über Facebook-Gruppen Anzeigen von Kunden verbreitet, die nicht als solche gekennzeichnet waren. Das Unternehmen hüllt sich seit Bekanntwerden der Werbemethoden in Schweigen.

  4. Ströer-Tochter betreibt unseriöse Klickfängerei auf Facebook und hüllt sich dazu in Schweigen

    Nach Recherchen von Buzzfeed News kauften etablierte Medien wie Brigitte, Gala, Bild, Bunte oder Bento über Facebook-Gruppen Klicks bei Ströer Social Publishing, ohne dass die Werbe-Postings als Anzeigen gekennzeichnet sind. Sollte Ströer Facebook-Seiten von Privatpersonen gekauft haben, wofür Buzzfeed Hinweise hat, würde dies zudem gegen die Richtlinien des Social Networks verstoßen. Ströer selbst hüllt sich in Schweigen.

  5. MEEDIA-Wochenrückblick: Die Fürstin und die Yellows – wünscht sich Charlène von Monaco ein Tierbaby?

    Der neue Direktor der Landesmedienanstalt Rheinland-Pfalz wünscht sich Gratulationen von Journalisten und bekommt sie anders als er denkt. Die Bild übt sich im Clickbaiting. Der türkische Staatspräsident pflegt Schulhof-Slang und ein Verlagsanwalt findet eine ganz und gar ungewöhnliche Interpretation für eine Yellow-Titelstory. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  6. Erneutes Algorithmus-Update: Facebook rollt weitere Maßnahmen gegen Clickbaiting aus

    Facebook konkretisiert seine neuen Maßnahmen gegen Clickbaiting und rollt bisher erprobte Algorithmen weiter aus. So soll eine Software, die Clickbaiting erkennen will, nicht mehr nur englischsprachige Inhalte analysieren, sondern auch andere Sprachen verarbeiten. Ziel des Netzwerkes ist es enttäuschende Inhalte mit reißerischen Inhalten zu unterbinden, um die User Experience zu erhöhen.

  7. Bushido macht den Billy? InTouch geht mit neuem Ikea-Katalog auf billigen Klickfang

    „Ist ER das WIRKLICH?“, fragt die InTouch in einem Beitrag bei Facebook. Die Redaktion konnte angeblich ihren Augen nicht trauen, als sie den neuen Ikea-Katalog gesehen hat: Dort will das Boulevardblatt der Bauer Media Group „Bad Boy Bushido“ als Billy-Model entlarvt haben. Also, wie sich natürlich erst später herausstellt, nur auf den ersten Blick…

  8. Bad News für Heftig & Co.: Facebook will Clickbaiting im Newsfeed noch stärker unterbinden

    Alle paar Wochen wieder: Facebook schraubt erneut am Algorithmus für den Newsfeed und will Clickbaiting fortan noch stärker bestrafen. Eine Art Spam-Filter soll künftig ködernde Headlines identifizieren und ihre Sichtbarkeit in der Timeline verringern. Es ist bereits der zweite Versuch von Facebook in diesem Jahr, die Schwemme an Clickbaiting-Postings zu verringern.

  9. Bento schrieb einen Text über Magazin-Cover, den Spiegel Online teilte – Sie werden nicht glauben, was dann passierte

    Mit diesem Echo hat das Social-Media-Team von Spiegel Online wohl nicht gerechnet, als es auf seiner Facebook-Seite einen älteren Artikel von Bento teilte. Den hauseigenen Jugendableger über die sozialen Kanäle zu supporten, um deren Traffic zu erhöhen, ist nicht unüblich. Nicht ganz gewöhnlich sind aber die Reaktionen auf den Artikel beziehungsweise die Nutzer, die kommentierten – die Social-Media-Marken des Landes gaben sich ein Stelldichein.

  10. Warum Juliane Leopold wirklich bei BuzzFeed hinschmiss (Vorsicht, fieses Clickbaiting!)

    Der Presserat hat viel zu tun in jüngerer Zeit und entscheidet in wirklich wichtigen Fragen oft pro Pressefreiheit. So auch in dieser Woche. Die Huffington Post spielt auf Facebook mit Flüchtlingshetze, die Bild reaktiviert einen Haudegen der TV-Kritik und Juliane Leopold erzählt, warum sie bei BuzzFeed aufgehört hat. Der MEEDIA-Wochenrückblick.