1. Was vom Interview mit Claas Relotius übrig bleibt

    Das Claas-Relotius-Interview in „Reportagen“ wirft mehr Fragen auf als es Antworten gibt. Lesenswert ist es trotzdem. Sat.1 schwört dem Reality-TV ab. Und Vorsicht ist angebracht: Wenn „Party-Urologen“ zur Hafenrundfahrt laden, kann es teuer und unangenehm werden. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  2. Was will uns Claas Relotius mit seinem Interview eigentlich sagen?

    In der neuen Folge unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ geht es um das erste Interview, das der „Spiegel“-Fälscher Claas Relotius gegeben hat. Außerdem diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier („Welt“) über die Folgen des Ikke-Hüftgold-Skandals für das Privatfernsehen.

  3. Claas Relotius: „Ich hatte nicht mehr das Gefühl, eine Grenze zu überschreiten“

    Der ehemalige „Spiegel“-Redakteur Claas Relotius hat sich erstmals nach Bekanntwerden des Betrugsskandals geäußert. Dem Schweizer Magazin „Reportagen“ hat er ein langes Interview gegeben, in dem er über die Gründe für sein Verhalten spricht.

  4. Wie sich ein Schweizer Magazin gegen alle Trends behauptet

    DIN-A5-Format, kein Cover-Foto, einfarbige Umschläge, seitenlange Texte. Auf dieses Konzept setzt das Schweizer Magazin „Reportagen“ – und feiert 2021 dennoch sein zehnjähriges Bestehen. Anlass genug, sich die Entwicklung des Print-Sonderlings genauer anzuschauen.

  5. Facebooks Kriegserklärung an die Medien

    Facebook hat in Australien alle Medien-Inhalte auf einen Schlag entfernt. Grund ist der Streit um ein australisches Mediengesetz. Neben diesem Thema sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier („Welt“) in dieser Podcast Ausgabe noch über „Titanic“-Zensur im Playstore, die Sparzwänge beim ZDF und einen gewissen Lars Bogenius …

  6. Netflix produziert Serie um Relotius-Affäre

    Laut Informationen des „Morning Briefings“ von Media Pioneer will Netflix die „Spiegel“-Affäre um den Reporter Claas Relotius in einem Doku-Drama aufarbeiten. 2022 soll sie veröffentlicht werden.

  7. Lehre aus dem Fall Relotius: „Spiegel“ richtet Ombudsstelle für Hinweise ein

    Der „Spiegel“ hat eine Ombudsstelle eingerichtet, die Hinweise auf Unregelmäßigkeiten entgegennimmt und diesen nachgehen soll. Für anonyme Hinweise gibt es einen eigenen Kanal. Damit soll ein zweiter Fall Relotius verhindert werden

  8. Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen für Lebenswerk geehrt: „Man bezweifelt die Redlichkeit unserer Arbeit“

    Das Branchenmagazin „Medium-Magazin“ hat die Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die langjährige „Spiegel“-Reporterin appellierte in ihrer Rede an Kollegen, sich nicht zu immer „atemloserer Berichterstattung“ drängen zu lassen.

  9. Recherche zum Fall Relotius: Reporter Juan Moreno ist „Journalist des Jahres“

    Der Reporter Juan Moreno ist mit dem Titel „Journalist des Jahres“ ausgezeichnet worden. Ihm sei zu verdanken, „dass Ende 2018 der ‚Spiegel‘-Journalist Claas Relotius als notorischer Betrüger entlarvt wurde“, begründete eine von der Branchenzeitschrift „medium magazin“ beauftragte rund 100-köpfige Jury am Mittwoch in Frankfurt ihre Wahl.

  10. „Eine der größten Manipulationsoperationen“: Wikipedia-Eintrag zu Claas Relotius offenbar systematisch verfälscht

    Der Wikipedia-Eintrag des „Spiegel“-Fälschers Claas Relotius ist laut einem Bericht des Schweizer „Tages-Anzeigers“ offenbar systematisch manipuliert und beschönigt worden. Dabei wurden sogar Presseberichte gefälscht. Wikipedia hat die Nutzerkonten, die mit dem Fall zusammenhingen wegen „massiver Manipulation“ gesperrt.