1. Netflix produziert Serie um Relotius-Affäre

    Laut Informationen des „Morning Briefings“ von Media Pioneer will Netflix die „Spiegel“-Affäre um den Reporter Claas Relotius in einem Doku-Drama aufarbeiten. 2022 soll sie veröffentlicht werden.

  2. Lehre aus dem Fall Relotius: „Spiegel“ richtet Ombudsstelle für Hinweise ein

    Der „Spiegel“ hat eine Ombudsstelle eingerichtet, die Hinweise auf Unregelmäßigkeiten entgegennimmt und diesen nachgehen soll. Für anonyme Hinweise gibt es einen eigenen Kanal. Damit soll ein zweiter Fall Relotius verhindert werden

  3. Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen für Lebenswerk geehrt: „Man bezweifelt die Redlichkeit unserer Arbeit“

    Das Branchenmagazin „Medium-Magazin“ hat die Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die langjährige „Spiegel“-Reporterin appellierte in ihrer Rede an Kollegen, sich nicht zu immer „atemloserer Berichterstattung“ drängen zu lassen.

  4. Recherche zum Fall Relotius: Reporter Juan Moreno ist „Journalist des Jahres“

    Der Reporter Juan Moreno ist mit dem Titel „Journalist des Jahres“ ausgezeichnet worden. Ihm sei zu verdanken, „dass Ende 2018 der ‚Spiegel‘-Journalist Claas Relotius als notorischer Betrüger entlarvt wurde“, begründete eine von der Branchenzeitschrift „medium magazin“ beauftragte rund 100-köpfige Jury am Mittwoch in Frankfurt ihre Wahl.

  5. „Eine der größten Manipulationsoperationen“: Wikipedia-Eintrag zu Claas Relotius offenbar systematisch verfälscht

    Der Wikipedia-Eintrag des „Spiegel“-Fälschers Claas Relotius ist laut einem Bericht des Schweizer „Tages-Anzeigers“ offenbar systematisch manipuliert und beschönigt worden. Dabei wurden sogar Presseberichte gefälscht. Wikipedia hat die Nutzerkonten, die mit dem Fall zusammenhingen wegen „massiver Manipulation“ gesperrt.

  6. Cordelia Freiwald und Kurt Jansson leiten ab sofort die Dokumentation beim „Spiegel“

    Cordelia Freiwald, 51, und Kurt Jansson, 42, leiten ab sofort die Dokumentation des „Spiegel“. Sie treten gemeinsam die Nachfolge von Hauke Janssen an, der die Dokumentation seit 1998 geführt hat und im Juli 2019 in den Vorruhestand verabschiedet hat. Nach der Affäre um den Fälscher Claas Relotius, war auch die „Spiegel“-Dokumentation in die Kritik geraten.

  7. Warum hat der „Spiegel“ Juan Moreno eigentlich keine Festanstellung angeboten?

    Diese Woche bahnt sich der große Showdown Claas Relotius vs. Juan Moreno an. Der Groß-Fälscher des „Spiegel“ geht juristisch gegen das Buch seines Enthüllers vor. Der Untergang der Menschheit für die unmittelbare Zukunft muss vielleicht doch noch abgesagt werden. Und die Medientage schaffen es in die 20-Uhr-„Tagesschau“. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  8. Medien-Woche: Warum geht der „Spiegel“-Fälscher Claas Relotius wirklich gegen Juan Morenos Buch vor?

    Unser Podcast „Die Medien-Woche“ mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) befasst sich diesmal mit der Klage des „Spiegel“-Fälschers Claas Relotius gegen das Enthüllungsbuch von Juan Moreno. Außerdem gibt es ein Interview mit Pantaflix-Chef Nicolas Paalzow.

  9. „Unwahrheiten, Falschdarstellungen“ – Relotius geht gegen Juan Morenos Buch „Tausend Zeilen Lüge“ vor

    Der „Spiegel“-Fälscher Claas Relotius geht mit Hilfe des bekannten Medienanwalts Christian Schertz gegen das Buch „Tausend Zeilen Lüge“ von Juan Moreno vor. Moreno hatte im Alleingang aufgedeckt, dass Relotius zahlreiche seiner „Spiegel“-Reportagen erfunden und gefälscht hatte. Im Buch hat Moreno aufgebarbeitet, wie er Relotius auf die Schliche kam.

  10. „Der Fall Claas Relotius“: Michael „Bully“ Herbig verfilmt die Story um den „Spiegel“-Fälscher für die UFA

    Michael „Bully“ Herbig wird den Skandalfall Claas Relotius fürs Kino verfilmen. Zusammen mit „Siegfried & Roy“ ist dieses Projekt Startpunkt einer neuen Zusammenarbeit zwischen dem Filmemacher und UFA Fiction. Warner Bros hat den Verleih von „Der Fall Claas Relotius“ übernommen.