1. Sahra Wagenknecht über das "Mutti"-Image der Kanzlerin: "Merkel hat eine große Fähigkeit zu verbergen, wie sie wirklich ist"

    Sahra Wagenknecht, 48, Fraktionsvorsitzende der Linken, polarisiert: Im Gespräch mit Christopher Lesko erzählt sie von einer Kindheit ohne Vater, dem Antrieb, eine attraktivere Gesellschaft zu bauen, vom „Kampfmodus TV-Talk Shows“ und ihrem Weg in die Politik. Wagenknecht spricht über Brüsseler Lobbyismus, das „Mutti“-Image der Kanzlerin, die schlimmste Zeit ihres Lebens und über Liebe und Tod.

  2. Zeit Online-Kolumnist Thomas Fischer: „Ich bin noch nicht wirklich davon überzeugt, dass ich jemals sterben werde“

    Prof. Dr. Thomas Fischer, 63, Bundesrichter und ZEIT-Kolumnist, Mann offener Worte, polarisiert bei Lesern: Begeisterung und Zuspruch stehen Kritik und Beschimpfungen gegenüber. Im biographischen Gespräch mit Christopher Lesko erzählt Fischer von Furcht, Ausgrenzung und Heimat, von Jahren als Paketzusteller, Vorwürfen der Nestbeschmutzung beim BGH und Zweifeln an der Endlichkeit: “Unsterblichkeit ist eine Hypothese, die noch nicht endgültig widerlegt ist.“

  3. Sänger und Texter Maxim: „Ich denke gern über den Tod nach. Man kann das Thema nicht outsourcen“

    Maxim, 35, gehört zu den gefühlvollsten Musikern und Textern der deutschen Szene. In Köln sprach der ‚Halb-Franzose‘ mit Christopher Lesko über seinen Weg auf Bühnen und in Studios und über deutsche Scham als kulturelle Narbe des zweiten Weltkrieges. Maxim zu Würde und dem „Bio-Monster Kapitalismus“: „Natürlich will auch ich Erfolg. Aber ich werde vor ihm nicht auf die Knie gehen.“

  4. DFB-Skandal: der nette Herr Niersbach und der lange Schatten einer Lichtgestalt

    Moral und Erfolg – ein harmonisches Paar? Im Kontext der WM-Vergabe 2006 scheint dies damals Verantwortlichen im Sektor der Moral nur begrenzt gelungen. Mit Wolfgang Niersbach, 64, ging die erste Schlüsselperson von Bord: mit abenteuerlichen Begründungen für seinen Abschied. Auch für die Lichtgestalt wird es dunkler. Der WM-Skandal: Die ‚Schönheit des Sommermärchens‘ als Tunnel am Ende des Lichts.

  5. Jochen Schropp und Christopher Lesko über das TV-Experiment „Plötzlich Krieg“: „Mein Gott, was muten wir den Teilnehmern hier zu?“

    Mit dem neuen TV-Format „Plötzlich Krieg? – Ein Experiment“ hat ZDFneo einen ambitionierten Feldversuch gestartet, bei dem zwölf Teilnehmer in zwei Gruppen gezielt in eine kriegsähnliche Auseinandersetzung gesteuert werden. Im MEEDIA-Interview sprechen Moderator Jochen Schropp und Experiment-Leiter Christopher Lesko über Emotionen, drohenden Kontrollverlust und die Erkenntnis, dass „Frieden schwerer ist als Krieg“.

  6. „Krieg ist simpel“: Das beeindruckende ZDFneo-Experiment „Plötzlich Krieg?“

    Im Oktober startet bei ZDFneo ein außergewöhnliches Experiment: Zwölf Teilnehmer werden – ohne dass sie etwas davon ahnen – gezielt in eine kriegsähnliche Situation geführt. Mit „Plötzlich Krieg? – Ein Experiment“ beweist der Nischensender gleich auf mehreren Ebenen Mut und Innovationsfreude – und offenbart gleichermaßen, wie erschreckend schnell Aggressionen und Fremdenfeindlichkeit entstehen.

  7. „Plötzlich Krieg?“ ZDFneo startet mutiges Reality-Fernsehexperiment

    Wie entstehen Konflikte und Kriege? Wie einfach lassen sich Gruppen manipulieren – bis hin zur Eskalation? Dieser Frage geht das neue ZDFneo-Format „Plötzlich Krieg? – Ein Experiment“ nach, das jetzt in einem ehemaligen Stasi-Krankenhaus in Berlin gedreht wurde. Ausstrahlungstermin ist Herbst 2015.

  8. GEO-Chef Gaede über 36 Jahre als Journalist: „Nicht Edelfisch, nicht Grottenolm“

    Im Juni verlässt Peter-Matthias Gaede, 62, seine Rolle als GEO-Chef. Er blickt im 2-teiligen Meedia–Gespräch mit Christopher Lesko zurück: Im 1. Teil erzählt Lehrersohn und Wolf Schneider-Schüler Gaede von seinem Weg, der ihn aus einem Dorf im Westerwald in die Magazin-Hauptstadt Hamburg führte.

  9. Der wahre Dschungel der Larissa Marolt

    Dschungelcamp-Kandidatin Larissa Marolt zieht breite Aufmerksamkeit auf sich. Seit Start des RTL-Erfolgsformates „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ konfrontiert die Österreicherin Mitbewohner des Camps, Zuschauer und Medien mit ihrem außerordentlich übersichtlichen Portfolio sozialer Kompetenzen.