1. Storymachine erwägt rechtliche Schritte gegen PR-Rat

    Erst am Donnerstagmittag hatte der Deutsche PR-Rat mitgeteilt, dass die Agentur Storymachine wegen ihres Verhaltens zum „Heinsberg-Protokoll“ gerügt wird. Nun prüft deren Medienanwalt Christian Schertz rechtliche Schritte gegen die Kontrollinstanz

  2. Wochenrückblick: Medienanwalt Schertz lobt die Bild und Detlef Soost wandelt auf Wallraffs Spuren

    Pünktlich zum Karnevals-Höhepunkt zieht die SPD alle Register und hält nicht nur die mediale Öffentlichkeit in Atem. ARD-Chef Ulrich Wilhelm hält Google für einen Nachrichtenanbieter. Medienanwalt Christian Schertz lobt die Bild-Zeitung und Detlef „D“ Soost geht für RTL undercover in Tanzschulen. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  3. Gericht erlaubt Nennung des bürgerlichen Namens: So zelebriert Bild den Prozess-Erfolg gegen Atze Schröder

    Bei dieser Schlagzeile hatten am Donnerstag wohl viele Leser ein Fragezeichen im Gesicht: “Hubertus Albers verliert gegen Bild”, ätzte die Redaktion. Erst beim Blick auf das Foto wurde klar, um wen es geht: Atze Schröder. Die Bild hatte zuvor vorm Landgericht Berlin durchgesetzt, dass sie den TV-Star beim Namen nennen darf – beim echten, den der Comedian der Öffentlichkeit bislang vorenthielt.

  4. "Das Verhalten der Yellows schadet der ganzen Branche": Promi-Anwälte glauben nicht an einen Sinneswandel

    Die Branche diskutiert derzeit über die Qualität und Bedeutung der so genannten Regenbogenpresse. Während Kritik an den Yellow-Verlagen wächst, versuchen diese, die umstrittene Form des Journalismus zu verteidigen. Funke-Verlegerin Julia Becker deutete jüngst an, die umstrittene Methoden des Yellow-Journalismus auch kritisch zu sehen. Gegenüber MEEDIA zeigen sich die Medienanwälte Christian-Oliver Moser und Christian Schertz, skeptisch, dass sich etwas ändert.

  5. Revanche-Akt zur besten Sendezeit: Jan Böhmermanns seltsames Klage-Ultimatum an Angela Merkel

    Der Hörfunk- und Fernsehmoderator Jan Böhmermann, der früher mal sehr witzig war, macht neuerdings Politik. Über seinen Anwalt hat er der Bundeskanzlerin ein Ultimatum gestellt: Falls Angela Merkel ihre Aussage, laut der Böhmermanns Erdogan-Schmähgedicht „bewusst verletzend“ sei, nicht zurücknimmt, werde er sie verklagen. Eine seltsame Aktion, mit der sich der 36-jährige keinen Gefallen tut.

  6. Tim Bendzko gegen Bild: BGH ergänzt Regeln für Berichte über Promi-Paare

    Der Bundesgerichtshof hat für Medien positiv über die Kostenverteilung für so genannte „presserechtliche Informationsschreiben“ entschieden, legte dabei aber neue Regeln für die Berichterstattung über Promi-Beziehungen fest. Medien-Anwalt Christian Schertz feiert die Pro-Promi-Entscheidung als „Meilenstein“ im Persönlichkeitsrecht. Die Konsequenzen für die Presse werden sich aber wohl in Grenzen halten. Was das Urteil für die Medien bedeutet.

  7. Nach Niederlage gegen Erdogan am Landgericht Hamburg: Jan Böhmermann geht in Berufung

    Am 10. Februar hat das Landgericht Hamburg dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan Recht gegeben und große Teile des „Schmähgedichts“ von Satiriker Jan Böhmermann verboten. Nun will der „Neo Magazin Royale“-Moderator gegen die Entscheidung vorgehen und legt Berufung ein, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

  8. Gericht bestätigt Schmähgedicht-Verbot: die wichtigsten Fakten zum Hamburger Urteil gegen Böhmermann

    Die Liste der juristischen Entscheidungen in der Causa Böhmermann wird länger: Heute sprach das Landgericht Hamburg sein Urteil in der Unterlassungsklage Erdogans gegen den Satiriker und bestätigte eine einstweilige Verfügung, nach der ein Großteil des Schmähgedichts verboten ist. Die Justiz hat sich mehrfach mit dem Fall befasst – doch wieso fallen Entscheidungen so unterschiedlich aus? MEEDIA fasst die wichtigsten Fragen und Antworten zusammen.

  9. Nach Urteil zu Schmähgedichtsverbot: Böhmermann-Anwalt Schertz kritisiert Gericht und kündigt Berufung an

    Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: Der Schmähgedicht-Prozess des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen Jan Böhmermann wird in eine weitere Runde gehen. Nur wenige Minuten nach dem Urteil des Landgerichts Hamburg kündigte Böhmermann-Anwalt Christian Schertz Berufung an. Die Erdogan-Seite, die ein Komplett-Verbot des Gedichts forderte, zeigte sich indes zufrieden.

  10. Erdogan-Anwalt ließ Frist verstreichen: Böhmermann kann strafrechtlich nicht mehr belangt werden

    Während der türkische Staatspräsident Erdogan weiterhin zivilrechtlich gegen Jan Böhmermann vorgeht, muss dieser zumindest strafrechtlich keine Konsequenzen mehr fürchten. Nachdem die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz eine Klage abgelehnt hatte, hätte Erdogan ein Klageerzwingungsverfahren beantragen können. Die Frist dafür ist nun aber verstrichen.