1. Dank Kooperation mit Alibaba: Disney unternimmt neuen Versuch auf dem chinesischen Streaming-Markt

    Über 1000 Filme und Serien aus dem umfangreichen Disney-Archiv stehen demnächst den chinesischen Fans des Micky-Maus-Konzerns zur Verfügung. Möglich macht das eine Vereinbarung mit dem Internet-Riesen Alibaba, in dessen Streaming-Dienst „Youkou“ das Angebot integriert wird. Bereits Ende 2015 brachte Alibaba Disney-Inhalte nach China, musste die Zusammenarbeit jedoch nach wenigen Monaten beenden.

  2. Aufbruch ins Land der Mitte: Warum ramp-Verleger Köckritz den chinesischen Markt stärker ins Visier nimmt

    Viele Verlage wie das Zeitschriftenhaus Gruner + Jahr kehren dem chinesischen Markt den Rücken. Erst jüngst hatte das Hamburger Magazinhaus seinen Anteil an dem Joint-Venture-Partner Bodo veräußert. Kleinere Verlage versuchen hingegen, auf dem bevölkerungsstärksten Markt der Welt mit Spezial-Interest-Titeln stärker Fuß zu fassen – offenbar mit Erfolg. Dazu gehört Michael Köckritz, Verleger des Autokulturmagazins ramp.

  3. Sexistischer Werbespot: Chinesen rufen im Web zu Audi-Boykott auf

    Internetnutzer in China werfen Audi wegen einer Gebrauchtwagen-Werbung Sexismus vor. Der Werbefilm, der bis Mittwoch millionenfach im Internet angeklickt wurde, beginnt mit einer Hochzeitsfeier: Kurz bevor sich das Paar das Ja-Wort geben will, eilt die Mutter des Mannes noch einmal zum Altar und nimmt die Braut genau unter die Lupe.

  4. Apple kuscht vor Zensur in China – und nimmt App der New York Times aus App Store

    Neues Jahr, alter Anbiederungsreflex: Erneut gibt Tim Cook dem Willen der chinesischen Regierung nach. Nachdem der iKonzern in der Vergangenheit immer wieder selbst mit politisch motivierten Widerständen im Reich der Mitte zu kämpfen hatte, wird Apple nun zum Erfüllungsgehilfen der Zensurwächter in der Volksrepublik. Auf Gesuch der chinesischen Behörden hat Apple die App der New York Times aus dem App Store in der Volksrepublik entfernt.

  5. Strafzölle, Mammutprozesse, Kostenexplosion: Das droht Apple unter Präsident Trump

    Die große Überraschung bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen hat weitreichende Konsequenzen für Corporate America und den Rest der Welt. Donald Trump hatte im Wahlkampf schließlich angekündigt, bevorzugt in den USA produzieren lassen zu wollen und ausländisches Kapitel zurückzuholen. Ausgerechnet am Vorzeigeunternehmen Amerikas könnte Trump ein Exempel statuieren – Apple muss sich auf einige Überraschungen einstellen.

  6. Anhaltender Abwärtstrend: Apple dürfte mit dem iPhone 7 2017 weiter an Boden verlieren

    Die jüngsten Hiobsbotschaften scheinen sich zu bestätigen: Apples neues iPhone 7 trifft offenbar auf geringere Nachfrage als seine beiden Vorgänger-Generationen. Nachdem zuletzt von Käuferzurückhaltung in China zu hören war, prognostiziert Staranalyst Ming-Chi Kuo weiteres Abwärtspotenzial im ersten Halbjahr 2017. In beiden Quartalen dürfte Apple weniger iPhones absetzen als in diesem Jahr – auch, weil ein Nachfolger für das Mittelklasse-Smartphone iPhone SE ausfallen dürfte.

  7. „Die Bundesregierung muss mehr tun“: ROG-Chef Mihr fordert mehr Engagement für Pressefreiheit

    Inhaftierte Journalisten in China, Schließungen regierungskritischer Zeitungen in der Türkei und Kriegsverbrechen gegen Reporter in Syrien: „Die Pressefreiheit ist auf dem Rückzug“, sagt Christian Mihr, Geschäftsführer der Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG). Eine Teilschuld trägt auch Deutschland. Warum, erklärt Mihr im Interview mit MEEDIA.

  8. Reporter ohne Grenzen: Vize-Kanzler Sigmar Gabriel muss Freilassung von Journalisten in China fordern

    Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf, bei seiner Reise nach Peking die Verfolgung kritischer Journalisten, Blogger und Aktivisten in China anzusprechen. Unter Präsident Xi Jinping habe sich die Unterdrückung kritischer Stimmen deutlich verschärft. Wie im Fall der Türkei verhalten sich viele Bundespolitiker in Menschenrechtsfragen ausgesprochen taktisch.

  9. Enttäuschende Keynote kostet Apple 27 Milliarden Dollar Börsenwert: Warum das iPhone 7 zu wenig Kaufanreize bietet

    Außer Spesen nichts gewesen: Apple ist bei seiner mit Spannung erwarteten Vorstellung des neuen iPhone 7 an der Börse krachend durchgefallen. An den zwei auf die Keynote folgenden Handelstagen brach die Apple-Aktie um fünf Prozent ein und vernichtete mehr als 27 Milliarden Dollar Börsenwert. Die Wall Street reagiert enttäuscht über die fehlenden Innovationen und stuft Apple teilweise herab. Vor allem in China fehlen die Kaufargumente für das neue iPhone.

  10. Plagiatsvorwurf in China: Apple soll beim iPhone 6 abgekupfert haben

    Neuer Ärger im Reich der Mitte für den wertvollsten Konzern der Welt: Apple sieht sich in China mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Das Büro für geistiges Eigentum in Peking hat entschieden, dass Apple bei seinem 2014 gelaunchten iPhone 6 und iPhone 6 Plus Patentrechte verletzt habe – die beiden iPhones sähen einem Smartphone des einheimischen Anbieters Baili zu ähnlich. So fragwürdig der Vorwurf erscheint – er lässt die angeschlagene Apple-Aktie weiter abstürzen und radiert mehr als 12 Milliarden Dollar Börsenwert aus.