1. Start schon am 1. Dezember: Satire-Magazin Charlie Hebdo plant deutschsprachige Ausgabe

    Neue spektakuläre Konkurrenz für den deutschen Satire-Magazin-Markt um Titanic, Eulenspiegel & Co.: Nach MEEDIA-Infos plant das französische Blatt Charlie Hebdo eine deutsche Ausgabe. Sie soll schon am 1. Dezember erstmals erscheinen. Charlie Hebdo wurde im Januar 2015 weltweit bekannt, als die Redaktion Opfer eines islamistischen Terror-Anschlags geworden war.

  2. Die Böhmermann-Erdogan-Affäre: Meinungsfreiheit nur zum Nulltarif

    Die Affäre rund um das Schmähgedicht Jan Böhmermanns über den türkischen Präsidenten Erdogan hat mittlerweile angsteinflößende Ausmaße angenommen. Wer bislang dachte, das Grundrecht auf Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit sei in Deutschland nicht verhandelbar, muss ins Zweifeln kommen.

  3. Flüchtlingsjunge Aylan als Grabscher – Debatte um Köln-Karikatur von Charlie Hebdo

    Mit einer Karikatur zu den Kölner Übergriffen in der Silvesternacht hat die französische Satirezeitung Charlie Hebdo heftige Diskussionen in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Die in der jüngsten Ausgabe erschienene Zeichnung nimmt Bezug auf den Tod des Flüchtlingsjungen Aylan im vergangenen Jahr. In der…

  4. Blutiger Gott auf dem Cover: Charlie Hebdo druckt Sonderausgabe zum Jahrestag des Anschlags

    Mit einer Sonderausgabe in einer Auflage von einer Million Exemplaren will das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo den Jahrestag der blutigen Anschläge gegen die Redaktion begehen. Am 7. Januar 2015 hatte das Blatt eine Terrorserie erlebt. Das Cover zeigt einen Gott mit blutigem Gewand und Kalaschnikow in der Hand, der wegrennt. Darüber steht: „Ein Jahr danach ist der Mörder noch immer auf freiem Fuß.“

  5. „Wir haben den Champagner“: das makabere Cover von Charlie Hebdo zu den Anschlägen von Paris

    Diese Titelseite macht erst einmal sprachlos: Das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo, dessen Redaktion vor zehn Monaten selbst Opfer eines brutalen Islamistischen Anschlags wurde, kommentiert auf der Titelseite der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe die jüngsten Terrorattacken in Paris.

  6. Attacke auf Mopo nach Charlie Hebdo-Anschlag: Mutmaßliche Brandstifter in Hamburg angeklagt

    Zehn Monate nach dem Brandanschlag auf die Hamburger Morgenpost hat die Staatsanwaltschaft vier junge Männer angeklagt. Wie die Zeitung berichtete, wirft die Anklagebehörde den Beschuldigten Brandstiftung und schwere Brandstiftung vor. Sie sollen sich vor dem Landgericht verantworten, sagte Behördensprecherin Nana Frombach am Samstag.

  7. „Satire muss Schock provozieren“ – Charlie Hebdo-Chefredakteur rechtfertigt Karikaturen zum Flüchtlingsjungen

    Im Januar wurden bei einem Terroranschlag viele Mitarbeiter der Satirezeitung Charlie Hebdo getötet. „Wir wurden zu Helden“, sagt der Chefredakteur bei einer Preisverleihung – ungewollt. Er rechtfertigte auch die Karikaturen zum Tod des Flüchtlingsjungen Aylan. Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo ist am Donnerstag mit dem Potsdamer M100 Media Award ausgezeichnet worden.

  8. Geschmacklos oder wichtige Konfrontation? Charlie Hebdo karikiert toten Flüchtlingsjungen

    Die französische Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo nimmt sich in ihrer aktuellen Ausgabe der Flüchtlingskrise an und entfacht damit erneut eine Debatte über die Grenzen von Satire. Denn das Heft enthält gleich zwei Zeichnung, die den ertrunkenen Flüchtlingsjungen Aylan zeigen. Vor allem bei Twitter wird hitzig diskutiert: Dürfen die das?

  9. Je reste Charlie: „Überall Anzeichen für schleichende Angst und vorauseilende Selbstzensur“

    Der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo ist genau ein halbes Jahr her. Grund für 19 junge Journalisten der Axel Springer Akademie, auf der ganzen Welt Menschen zu besuchen, die nach einem Anschlag nicht aufgehört haben, für ihre Sache einzustehen und weiter gegen den Terror anzugehen. Aus dem Solidaritäts-Claim „Ich bin Charlie“ entstand das Projekt „Je reste Charlie“: Ich bleibe Charlie. Im MEEDIA-Interview erklärt Schulleiter Marc Thomas Spahl das außergewöhnliche Video- und Social-Media-Projekt.

  10. „Recherchen immer in Begleitung von Polizisten“: Über das Leben nach dem Charlie Hebdo-Anschlag

    Das Satire-Magazin Charlie Hebdo ist durch den blutigen Anschlag für viele Menschen zu einem Symbol der Meinungsfreiheit geworden. Wie stark die Redaktion noch immer unter den Nachwirkungen des Attentates leidet, erzählt Chefredakteur Gérard Biard im neuen Focus. „Viele meiner Kollegen sind seit dem Anschlag in psychologischer Behandlung, sie sind erschöpft.“ Dabei geht es dem Magazin wirtschaftlich so gut wie nie zuvor.