1. Unfähig, vertriebsgetrieben und Umsatz-fixiert: Wie Medienmacher das Aus der Computermesse Cebit bewerten

    Auch einen Tag nach der Bekanntgabe beschäftigt das Aus der Cebit in Hannover die deutschen Medienmacher. Gesucht wird nach der Ursache für den Besucherschwund der über 30 Jahre alten IT-Messe – und der Antwort auf die Frage, was der Schlussstrich über den Digitalstandort Deutschland und die Politik zu sagen hat. Eine Debatte, die vielerorts mit Bedauern geführt wird.

  2. "Mitteilung per Fax": Die CeBIT wird eingestellt – und das Social Web trägt Trauerflor

    Es ist das Ende einer Ära. Nach 32 Jahren wird die einst weltgrößte Computermesse CeBIT eingestellt. Zu Spitzenzeiten lockte die IT-Messe 800.000 Besucher an, in diesem Jahr wurden auf dem Messegelände in Hannover dagegen nur noch 100.000 Teilnehmer gezählt. Auf Twitter leckte die Techbranche ihre Wunden, verklärt nostalgisch die gemeinsam erlebte Zeit und erinnert sich an Fax-Geräte, Modems und 24-Punkt-Nadeldrucker.

  3. Abruptes Aus nach jahrelangem Niedergang: Veranstalter sagt IT-Traditionsmesse Cebit für 2019 ab

    Die IT-Messe Cebit wird nicht mehr stattfinden, schon die Veranstaltung für das kommende Jahr wurde abgesagt. Das berichtet die Hannoversche Allgemeine unter Berufung auf ein internes Papier des Veranstalters Deutsche Messe AG. Das Aus ist ein abruptes Ende eines schleichenden Niedergangs. Bereits in den vergangenen Jahren hatte die Messe an Relevanz verloren.

  4. „Hingerotztes Pamphlet“ – Hauke Brosts öffentliche Abrechnung mit dem Bild-Buch von Peter Bartels

    Der langjährige Bild-Mitarbeiter Hauke Brost hat sich durch das Bild-Buch von Peter Bartels gekämpft und ist entsetzt. Barbara Schöneberger ist auf diversen G+J-Titelseiten einmal für und einmal gegen Diäten. Und während in Hannover die CeBIT dümpelte, waren fast alle wichtigen deutschen Medienfuzzis nach Texas geflohen, um bei der SXSW Bier und BBQ zu fröhnen. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  5. Merkel auf Trendsuche: Im Schnellgang durch die Hightech-Welt

    Das Thema Flüchtlinge ließ Bundeskanzlerin Angela Merkel auch auf der Technologiemesse CeBIT nicht los. Bei ihrem traditionellen Rundgang wollte sie den Trends der Leistungsschau nachspüren – doch ein kleiner Junge hätte sie beinahe aus der Routine geworfen. „Mein Papa hat mich mitgenommen“, sagte der achtjährige Albert aus Regensburg, und reckte seine Luftballons in die Luft. Darauf steht Werbung für eine App seines Vaters für Flüchtlinge. Merkel blickte verdutzt. „Sehr gut, sehr schön – aber ich kann nicht stoppen, vielen Dank“, erklärte sie nur hastig.

  6. Deutschland als digitales Entwicklungsland: Wirtschaft mahnt auf CeBIT Milliarden an Investitionen an

    Zur IT-Messe CeBIT will die Bundesregierung die Initiative beim digitalen Wandel zurückgewinnen. Die Strategie setzt auf mehr Milliarden, Wagniskapital und eine neue Agentur. Die Industrie warnt, mit schlechten Netzen sei „Gefahr im Verzug“. BDI-Präsident Ulrich Grillo: „Unser Land ist von einer hochleistungsfähigen digitalen Infrastruktur weit entfernt.“