1. Julia Jäkel zur Facebook-Debatte: "Cambridge Analytica hat Wissen über die Nutzer waffenfähig gemacht"

    G+J-Chefin Julia Jäkel zählt zu den profiliertesten Facebook-Kritikern. Früh mahnte sie die gesellschaftliche Verantwortung der Tech-Konzerne an. Zu den aktuellen Debatte um Cambridge Analytica hat die Verlagsmanagerin eine klare Meinung: Die PR-Profis hätten das Wissen von Facebook um seine Nutzer „waffenfähig gemacht“. Würde ein Medienhaus derart agieren, so Jäkel, wäre es „zu Recht erledigt“.

  2. Rufe nach strikterer Regulierung: Politik will Antworten von Facebook zu Cambridge Analytica

    Facebook gerät unter stärkeren politischen Druck nach Berichten, wonach eine Datenanalyse-Firma aus dem Wahlkampf von Donald Trump sich unerlaubt Zugang zu Daten von über 50 Millionen Nutzern verschaffen konnte. Abgeordnete in den USA und Europa forderten Antworten von der Facebook-Spitze um Mark Zuckerberg. Einwände von Facebook-Managern, dass dabei keine Facebook-Systeme gehackt wurden, sondern rechtmäßig erhaltene Daten illegal weitergegeben wurden, gossen eher Öl ins Feuer und ließen Rufe nach mehr Regulierung für Online-Plattformen lauter werden.

  3. Kommunikation durch Nicht-Kommunikation – die Probleme von Facebook & Co. beim Umgang mit den Medien

    Facebook und die Kommunikation – das ist eine Geschichte voller Pannen und Missverständnisse. Gerade erst hagelte es Kritik dafür, wie sich das weltgrößte Social network auf dem Digital-Mega-Event SXSW präsentierte, nun versagt Facebook in Sachen Krisenkommunikation angesichts der Cambridge-Analytica-Enthüllungen von Guardian und New York Times. Paradoxerweise haben vor allem Techfirmen, deren Geschäftsmodell Kommunikation ist, große Probleme damit, selbst zu kommunizieren.

  4. "Sie sind keine Opfer. Sie sind Komplizen": Facebook nach Datenleck-Skandal im Kreuzfeuer – und Panik-Modus

    Heilloses Durcheinander bei Facebook nach den Whistleblower-Enthüllungen am Wochenende, die belegen, dass das weltgrößte Social Network zwei Jahre lang ein Datenleck ignorierte, das die Donald Trump nahestehende Datenanalysefirma Cambridge Analytica für ihre Zwecke ausnutzte. Facebook sperrt stattdessen das Konto von Whistleblower Christopher Wylie, Tweets vom Sicherheitschef wurden zurückgepfiffen, während Edward Snowden und andere Internetexperten das Social Network schwer anzählen.

  5. Cambridge Analytica: Trump nahestehende Beraterfirma hat 50 Millionen Facebook-Nutzerprofile ausspioniert – doch Mark Zuckerberg unternahm nichts

    Das Misstrauen gegenüber Facebook wächst von Woche zu Woche. Facebooks Rolle bei der US-Wahl, als das weltgrößte soziale Netzwerk manipulative Anzeigen aus Russland zuließ, wurde am Wochenende von den Enthüllungen eines Whistleblowers erschüttert. Ein ehemaliger Mitarbeiter von Cambridge Analytica berichtet, wie das der Trump-Administration nahestehende Datenanalyse-Unternehmen durch ein Datenleck 50 Millionen Nutzerprofile über Jahre hinweg ausspionierte. Desaströs für Facebook: Das Social Network wusste seit zwei Jahren von dem Vorfall – und reagierte nicht.

  6. New York Times: Einfluss von Cambridge Analytica auf US-Wahlen viel kleiner als gedacht

    Mit gezielten Wählerprofilen soll das Daten-Unternehmen Cambridge Analytica Donald Trump im Wahlkampf zum Sieg verholfen haben. Die Firma habe die Persönlichkeit jedes einzelnen Amerikaners vermessen – so genau, dass sie jedem Wähler die Botschaften von Trump auf eine andere, individuelle Weise ausspielen konnte. Doch mittlerweile mehren sich die Zweifel am Einfluss des Unternehmens. Die Wähleranalyse war einem Bericht zufolge wohl wesentlich ungenauer als angenommen.

  7. „Uns wackeln immer noch die Ohren“ – Autoren des vielfach geteilten „Bombe“-Textes üben sich in Selbstkritik

    Vor einigen Tagen sorgte ein Artikel der Schweizer Zeitschrift Das Magazin (gehört zum Tages-Anzeiger) im Social Web für mächtig Furore: „Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt“ beschrieb den Einfluss einer Daten-Analysefirma auf den Wahlerfolg Donald Trumps. Der Text wurde nicht nur vielfach geteilt, sondern auch vielfach kritisiert. Nun geben die Autoren Hannes Grassegger und Mikael Krogerus ihren Kritikern recht.

  8. Karriere einer „linken“ Verschwörungstheorie: die angeblich unheimliche Macht der Algorithmus-Alchemisten von Cambridge Analytica

    Über das vergangene Wochenende machte ein Artikel aus dem Schweizer Das Magazin Facebook-Karriere: „Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt“ heißt der Text, in dem es um die angebliche Einflussnahme einer Big-Data Firma namens Cambridge Analytica auf die zurückliegende US-Wahl geht. Der Text schürt Ängste vor vermeintlich allwissenden Algorithmus-Alchemisten, greift aber zu kurz, wie einige kritische Anmerkungen im Netz zeigen.