1. Facebook verzeichnet Gewinnrückgang nach Milliardenbußgeld – Börse zeigt sich unbeeindruckt

    Facebook gab an einem Tag eine Milliardenstrafe und neue Ermittlungen der US-Behörden bekannt – zugleich wächst das Geschäft des Online-Netzwerks weiter schnell und die Zahl der Nutzer steigt. Die Anleger zeigen sich vom Gegenwind entsprechend unbeeindruckt.

  2. Fünf Milliarden Dollar: Rekordstrafe für Facebook wegen Cambridge-Analytica-Datenskandal

    Der Cambridge-Analytica-Skandal kommt Facebook teuer zu stehen. Mit der US-Behörde FTC einigte sich der Onlinekonzern auf eine Milliardenzahlung. Dabei ist Facebook wohl noch glimpflich davongekommen.

  3. Datenschutz bei Facebook: Firmen speicherten ungeschützt Accountnamen und Kommentare

    Wenn Facebook-Mitglieder Apps auf der Plattform des Online-Netzwerks nutzen, landen Daten bei den Entwicklern der Anwendungen. Dafür, wie diese damit umgehen, stellt Facebook zwar Regeln auf – Kontrollen sind aber aufwendig. So lagen Nutzerdaten ungeschützt im Netz.

  4. Datenpanne betrifft bis zu 600 Millionen Nutzer: Facebook speicherte Passwörter unverschlüsselt

    Facebook muss die nächste Datenpanne einräumen: Hunderte Millionen Passwörter wurden in internen Systemen im Klartext gespeichert. Es gebe keinen Hinweis auf einen Missbrauch, betont das Online-Netzwerk. Auch im Cambridge-Analytica-Skandal gibt es neue Entwicklungen. So soll Facebook bereits viel früher darüber bescheid gewusst haben, als sie öffentlich zugeben, berichtet der Guardian.

  5. Britisches Parlament: Facebook ist ein „digitaler Gangster“, der zur Rechenschaft gezogen werden muss

    Der Gegenwind gegen das weltgrößte Social Network lässt nicht nach. Im Gegenteil: das britische Parlament ist nach 18-monatiger Untersuchung zu Facebooks Rolle bei der Verbreitung von Fake News zu dem Schluss gekommen, dass Facebook „vorsätzlich und wissentlich“ gegen Datenschutz- und Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Zur künftigen Überwachung von Social Media-Unternehmen fordern britische Parlamentarier eine unabhängige Regulierungsbehörde.

  6. US-Staatsanwalt erhebt Anklage: Datenskandal-Drama kostet Facebook weitere 30 Milliarden Dollar Börsenwert

    Facebooks Horrorjahr scheint kein Ende zu nehmen, bis nicht endlich der 31.12. abgelaufen ist. Der Mutterkonzern des weltgrößten Social Networks erlebte gestern nach den Enthüllungen der New York Times über die Weitergabe von sensiblen Daten an Tech- und Internetgiganten wie Netflix, Spotify und Microsoft und der Anklage eines US-Staatsanwalts wegen Datenmissbrauchs den schwersten Tag an der Wall Street seit fünf Monaten. Nachbörslich bemühte sich Facebook mit einem erklärenden Statement um Schadensbegrenzung.

  7. Laut NYT-Bericht: Facebook soll Tech-Riesen wie Microsoft und Netflix Zugang zu Nutzerdaten gewährt haben

    Facebook verkauft keine Nutzerdaten, doch nun hat die New York Times in einer aufwendigen Recherche aufgedeckt: Das US-Unternehmen hat viele Abkommen mit Firmen wie Yahoo, Spotify und Netflix, die ihnen Zugang zu Nutzerdaten verschaffen. Manche Partner sollen dabei sogar auf Privatnachrichten zugegriffen haben. Facebook wehrt sich in einer Stellungnahme.

  8. Trotziges CNN-Interview: Zuckerberg hält an Facebook-Vize Sheryl Sandberg fest – und attackiert die Medien

    Facebook-Chef Mark Zuckerberg hält nach den Enthüllungen der New York Times weiter an seiner Nummer zwei Sheryl Sandberg fest – entgegen anders lautenden Medienberichten. Das erklärte der Image-mäßig angeschlagene Unternehmer in einem TV-Interview bei CNN. Gleichzeitig greift er die Medien an.

  9. Screenshot: © CNBC

    Schmutzkampagnen und Ignoranz: NY Times wirft Facebook vor, im Umgang mit Skandalen versagt zu haben

    Die New York Times widmet sich in einem großen Enthüllungsbericht dem Umgang Facebooks mit dem Datenskandal sowie der Beeinflussung von Wahlen. Der Beitrag offenbart, wie leichtfertig der Konzern erste Hinweise auf die Krise genommen hat – und wirft Facebook vor, über eine PR-Firma Gegner diffamiert zu haben.

  10. Das große Facebook-Unbehagen nach Cambridge Analytica: Das Social Network verliert erstmals in Europa Nutzer

    Der Datenskandal um Cambridge Analytica schien nur eine Randnotiz in der einzigartigen Erfolgsstory des weltgrößten sozialen Netzwerks zu sein: Facebook wuchs weiter – an Nutzern, in Dollar und Cent und an der Börse. Vier Monate nach Bekanntwerden folgt nun doch mit verspäteter Wirkung die Rechnung: Die Datenaffäre hat Facebook mehr geschadet als zunächst erwartet. Das Umsatzwachstum implodiert, und erstmals seit Bestehen des Social Networks gehen die Nutzerzahlen in Europa zurück.