1. Bedingt gesprächsbereit: die ausgesperrte Bundeswehr und das PR-Eigentor der re:publica-Macher

    „Mainstreamiger, politischer und internationaler“ wollte die dreitägige Berliner Digital-Sause re:publica werden. So ist es bei Heise zu lesen. Die „eine oder andere Filterblase“ solle zum Platzen gebracht werden. Für Aufmerksamkeit sorgte dann aber, dass die Veranstalter der Bundeswehr einen Stand auf dem Kongressgelände verwehrten, weil sich die Besucherinnen und Besucher von Uniformierten gestört fühlen könnten. Ganz schön paradox. Ein Kommentar.

  2. „Schlecht inszenierte Guerilla-Aktion“ – re:publica-Macher sauer über Bundeswehr-PR-Mobil am Konferenz-Eingang

    Die re:publica ist nicht nur ein Ort der Diskussion über die digitale Gesellschaft und ihre Entwicklung, sondern auch eine Messe, auf der Konzerne und Startups ihre Strategien und Produkte bewerben. Einer Institution, die sich ebenfalls gerne präsentieren wollte, wurde das aber verweigert: Die Bundeswehr muss draußen bleiben – als Reaktion darauf ist diese ist am Mittwoch vor dem Gelände aufmarschiert und protestiert.

  3. Bundeswehr sucht sich einen anderen Verbündeten: RTL II wird Doku "Die Rekruten" nicht ausstrahlen

    Mit der Bundeswehr-Dokureihe „Die Rekruten“ hatte das Verteidigungsministerium einen Web-Hype ausgelöst, der sogar die TV-Branche auf den Plan rief. Der Privatsender RTL II sicherte sich die Rechte und wollte die Soldaten-Soap ins Fernsehen bringen. Doch daraus wird jetzt nichts. Sender und Bundeswehr wurden sich angeblich nicht über die Modalitäten einig.

  4. Nach dem Erfolg der Bundeswehr-Soap „Die Rekruten“: Soldaten-Show wird mit Millionen-Budget fortgesetzt

    Die Web-Serie „Die Rekruten“ der Deutschen Bundeswehr war mit über 44 Millionen Aufrufen ein Überraschungshit. Die Bundeswehr plant deshalb für den Herbst ein neues Format, das Soldatinnen und Soldaten im täglichen Einsatz zeigt. Das Verteidigungsministerium hat für die Produktion ein Millionen-Budget bereitgestellt.

  5. Bundeswehr-Serie bald im Free-TV: RTL II nimmt YouTube-Reihe "Die Rekruten" ins Programm

    Auf YouTube ein Hit, im Free-TV- ein Zusammenschnitt: RTL II hat sich die Rechte an der Bundeswehr-Serie „Die Rekruten“ gesichert und will „bald“ eine Zusammenfassung der Reality-Reihe zeigen, in der über die Ausbildung junger Soldaten berichtet wurde. Die Bundeswehr hat die Serie produziert, um neue Rekruten anzuwerben. Darüber hinaus sei im Herbst „eine völlig neue Serie“ auf YouTube geplant, wie die Bundeswehr nun angekündigt hat.

  6. Angebliche Vergewaltigung: Bundeswehr muss sich in Litauen einer Fake-News-Attacke erwehren

    Seit Anfang Februar baut die Bundeswehr im Rahmen einer Nato-Mission eine verstärkte Präsenz in Litauen auf. Bereits nach wenigen Tagen, mussten sich die Soldaten offenbar einem ersten Angriff erwehren. Es war allerdings kein physischer Schlag, sondern eine Attacke mit Mitteln der Desinformationen. Wie Spiegel Online berichtet, streuten Unbekannte via E-Mail und Facebook die Fake-News, dass deutsche Soldaten ein minderjähriges Mädchen vergewaltigt haben sollen.

  7. PR-Stunt geht in die nächste Runde: Bundeswehr plant Nachfolgeprojekt zur „Rekruten“-Webserie

    Für die Bundeswehr war die Youtube-Webserie „Die Rekruten“ ein sehr erfolgreicher PR-Stunt. Rund 266.000 Nutzer haben die Webserie abonniert. Die Videos wurden zwischen 200.000 bis eine Million Mal geklickt. Nun will das Verteidigungsministerium an den Überraschungserfolg anknüpfen und ein ähnliches Projekt auf den Weg bringen.

  8. Bundeswehr-Webserie „Die Rekruten“: TV-Sender offenbar an YouTube-Hit interessiert

    Die Youtube-Serie „Die Rekruten“ ist ein nie da gewesener PR-Stunt der Bundeswehr – und musste bereits viel Kritik und Spott einstecken. Doch die Webserie hat sich zu einem Überraschungserfolg entwickelt. Aus dem nun eine Fernsehsendung werden könnte: Nach Informationen des Spiegel sollen bereits vier TV-Sender an dem Konzept interessiert sein.

  9. Bundeswehr startet YouTube-Serie „Die Rekruten“ und die Titanic-Parodie folgt auf dem Fuße

    1,7 Millionen Euro hat die Bundeswehr in die Hand genommen, um eine Webserie namens „Die Rekruten“ zu produzieren. Die Reihe ist Teil einer PR-Offensive der Truppe und soll junge Menschen für den Arbeitgeber Bundeswehr begeistern. Dafür werden drei junge Rekruten bei ihrer Grundausbildung begleitet. Die Reihe ist professionell gemacht aber Spott und Kritik sind nicht weit.

  10. Banner statt Bomben: Bundeswehr will Werbe-Etat massiv aufstocken

    Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zieht ihre Lehren aus den diversen PR-Desastern des Jahres 2014. Über die Frage, ob es die richtigen Lehren sind, ließe sich vortrefflich streiten. Statt das gesamte Geld in die Renovierung des maroden Heers oder der klapprigen Flugkisten zu investieren, will das Ministerium – laut Spiegel – den Werbe-Etat um 18 Prozent steigern.