1. Studie zu Fake News vor Bundestagswahl: Journalistische Ungenauigkeiten werden instrumentalisiert

    Vor der Bundestagswahl 2017 war die Angst groß, dass „Fake News“ das öffentliche Meinungsbild manipulieren könnten. Eine Studie gibt nun Entwarnung: Der Einfluss war geringer als angenommen. Auffällig ist jedoch: Die Richtigstellung von Falschmeldungen wirkt nur begrenzt. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.

  2. "Merkel, die Eidbrecherin": AfD zündet nächste Stufe im Negativ-Campaigning – womöglich mit Unterstützung eines Trump-Beraters

    Einiges deutet darauf hin, dass die us-amerikanische Agentur Harris Medie für die AfD die nächste Stufe im Internet-Wahlkampf gezündet hat. Die kürzlich online gegangene Webseite und Facebook-Seite „Merkel, die Eidbrecherin“ setzt voll auf so genanntes Negative Campaigning und wird von der AfD verantwortet. Laut dem Recherchebüro Correctiv wurde die Domain über die gleiche US-Firma angemeldet, die auch Harris Media nutzt. Harris Media war während des jüngsten US-Wahlkampfs auch für Donald Trump tätig.

  3. Mikrotargeting: Wie Google und Facebook den Online-Wahlkampf beeinflussen

    Jeder Anwender hinterlässt beim Surfen im Netz viele Spuren. Facebook und Google können auf dieser Basis auch dafür sorgen, dass die User nur maßgeschneiderte Botschaften im Wahlkampf zu Gesicht bekommen. Kritiker dieser Werbe-Verfahren sehen Gefahren für die Demokratie.

  4. Misslungene TV-Auftritte von Schulz, Lauterbach und Oppermann – die SPD-Spitze entzaubert sich selbst

    Am Montag nach der desaströs verlorenen NRW-Wahl war das Top-Personal der Sozialdemokraten im TV mit der Aufarbeitung beschäftigt. Im ARD-Morgenmagazin äußerte sich SPD-Bundesvize Karl Lauterbach, Martin Schulz gab ein Interview und Fraktionschef Thomas Oppermann war bei „Hart aber fair“. Alle drei Auftritte belegten nachdrücklich, dass die SPD die Gründe für ihre Schlappe nicht verstanden hat.

  5. Hype-Hangover nach drei SPD-Wahlschlappen: Wie Medien sich von der Schulz-Phorie anstecken ließen

    „Glück auf, der Schulz-Zug rollt!“ war vorgestern. Nach drei Wahlschlappen für die SPD im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen zeigt sich, dass der so genannte „Schulz-Effekt“ in Wahrheit eher Auto-Suggestion war. Und damit werden offensichtlich keine Wahlen gewonnen. Es klaffte eine Lücke zwischen dem medial überzeichneten Bild des Kandidaten Schulz und der Realität.

  6. Nach Butter-Absage: Hamburger Agentur KNSK zieht für die SPD in den Bundestagswahlkampf

    Die Vorbereitungen für den anstehenden Bundestagswahlkampf laufen in den Parteizentralen längst auf höchsten Touren. Nachdem die CDU offenbar die Kreativ-Stars von Jung van Matt als Werber gewinnen konnten, hat sich nun auch die SPD für eine Agentur entschieden. Den noch zu benennenden Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten sollen die Hamburger Werber von KNSK möglichst erfolgreich verkaufen. Entsprechende Spekulationen bestätige KNSK auf MEEDIA-Anfrage. Letzter politischer Auftraggeber der Hanseaten: Martin Schulz.

  7. „Unser Land soll destabilisiert und die AfD gestärkt werden“: Politiker fürchten Einfluss von Fake-News und Russland auf Bundestagswahl

    Haben russische Hacker zum Trump-Wahlsieg in den USA beigetragen? Der Geheimdienst CIA sieht dafür Anzeichen, Trump weist das empört zurück. Wer Recht hat, könnte den Politikern in Deutschland egal sein – wäre da nicht die Bundestagswahl im kommenden Jahr.