1. Thema „Migration“ von ARD und ZDF überbewertet? Studie beleuchtet Vorwurf des Agenda-Setting im Wahljahr 2017

    Haben ARD und ZDF im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 beim Thema „Migration“ Agenda-Setting betrieben? Medienkritiker und Kommentatoren beklagten bei politischen Sendungen, insbesondere im TV-Duell Merkel vs. Schulz, eine „Themensetzung von rechts“. Die Otto-Brenner-Stiftung hat die TV-Berichterstattung akribisch untersucht und nun ihre Ergebnisse vorgestellt.

  2. Projekt #Datenspende: So gut wie keine Einflussnahme durch den Google-Algorithmus auf die jüngste Bundestagswahl feststellbar

    In Berlin werden am heutigen Donnerstag auf Einladung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien die Ergebnisse aus dem Projekt #Datenspende diskutiert. Dabei hat ein Team um Professorin Katharina A. Zweig von Technischen Universität Kaiserslautern Google-Suchanfragen im Vorfeld der zurückliegenden Bundestagswahl analysiert. Ergebnis: Der Google-Algorithmus personalisiert bei Anfragen nach Politikern oder Parteien kaum. Es wurden somit keine künstlichen Filterblasen erzeugt.

  3. „Hart aber fair“ zum Jamaika-Aus: die Stunde der Schwadroneure

    Frank Plasberg und seine Redaktion haben es geschafft, am Tag nach dem Jamaika-Knall eine respektable Runde zu einer vorgezogenen Sonderausgabe von „Hart aber fair“ zusammenzutrommeln. Beim Talk mit Vertretern aller relevanten Parteien wurde recht schnell klar, warum es wohl nix werden konnte mit dem Traum von Jamaika.

  4. Buhmann Lindner? Warum das mediale Blame-Game nach dem Jamaika-Aus für CDU/CSU und Grüne nach hinten losgehen kann

    Christian Lindner und seine FDP haben mit dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen vor allem Angela Merkel und der CDU Riesenprobleme eingebrockt. Die FDP ist damit kommunikativ in die Offensive gegangen, die anderen Parteien haben erkennbar Mühe zu reagieren und flüchten sich in ein mediales Blame-Game, wer die Schuld trägt am Scheitern. Das ist mindestens ebenso riskant wie der Rückzieher der FDP.

  5. Fake News in der Rheinischen Post? FDP-Chef Lindner bezeichnet Bericht über geheimes Jamaika-Treffen als "frei erfunden"

    Die Düsseldorfer Rheinische Post berichtet, dass Grüne und FDP im Geheimen bereits mit Sondierungen für eine Jamaika-Koalition begonnen haben und auch bereits Ministerposten aufteilen. FDP-Chef Christian Lindner und Grüne-Spitzenpolitiker dementieren entschieden, RP-Chefredakteur Michael Bröcker verweist auf ein Dokument, das der Redaktion vorliegt, und auf vertrauenswürdige Informanten.

  6. "Nicht in die Erregungsspirale reinziehen lassen": Was deutsche Medien im Umgang mit der AfD von Österreich lernen können

    Seit vielen Jahren schreibt die Journalistin Nina Horaczek in Österreich über die rechtsextreme Partei FPÖ. MEEDIA sprach mit ihr über Parallelen zwischen FPÖ und AfD sowie über den Umgang der Medien mit populistischen Politikern im Allgemeinen. Sie sagt: Die Debatte, die gerade in Deutschland läuft, hatte Österreich in den 90er Jahren.

  7. Die verfluchte Parität: Sandra Maischberger hat mit Frauke Petry den Talkgast der Stunde und verschenkt die Gelegenheit

    Kurz sah es so aus, als hätte die Redaktion von „Maischberger“ einen Coup gelandet. Neben der potenziellen Jamaika-Koalition bestimmt der Einzug der AfD in den Bundestag und der Austritt deren ehemaliger Galionsfigur Frauke Petry die politische Debatte. Und Petry war bei „Maischberger“ zu Gast. Was hoch interessant hätte werden können, entwickelte sich unter der Leitung einer überforderten Moderatorin zum Tohuwabohu-Talk.

  8. “Eine Partei, deren Großväter dieses wunderbare Land völlig zerstört haben”: der Anti-AfD-Rant von Til Schweiger auf Facebook

    Til Schweiger mag es bei Facebook gerne laut und krawallig. Unter den deutschen Stars ist er so etwas wie der große Social-Media-Promi-Populist. Nachdem er sich mit seinen politischen Wut-Postings lange zurückgehalten hatte, haute er nun mal wieder beherzt in die Tasten und nahm sich nach der Wahl die Parteien und vor allem die AfD so richtig zur Brust.

  9. „Nicht an uns, eine Partei groß oder klein zu machen“: Chefredakteure von ARD und ZDF weisen Kritik an AfD-Berichterstattung zurück

    In der Debatte, ob die Medien im Allgemeinen und ARD sowie ZDF im Besonderen eine Mitschuld daran tragen, dass die AfD mit fast 13 Prozent in den Bundestag einzieht, haben sich die Chefredakteure der beiden öffentlichen Sender zu Wort gemeldet. Sie weisen entsprechende Vorwürfe zurück.

  10. Medien-Bashing bei „Hart aber fair“: Sind Journalisten schuld am Aufstieg der AfD?

    Haben die Medien eine Mit-Schuld am Aufstieg der AfD? Und wenn ja, wir groß ist diese? Die Rolle der Medien beim Aufstieg der AfD wurde in der gestrigen „Hart aber fair“-Sendung im Ersten erneut ausführlich diskutiert. Eine besondere Rolle fiel dabei dem früheren ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender zu.