1. Das etwas andere Style-Magazin: Warum GUIDO das Potenzial zum "Landlust-Moment" im Frauensegment hat

    Mehr als ein Jahrzehnt ist es her, dass eine anfangs kaum beachtete Zeitschrift eine unglaubliche Erfolgsgeschichte schrieb. Gegen alle Markttrends eroberte sich das vom Münsteraner Landwirtschafts-Verlag gegründete Lebensgefühl-Magazin Landlust ein Millionenpublikum und zeigte Medienmanagern, welches Potenzial im Print stecken kann. Mit GUIDO hat G+J nun einen Titel gestartet, der ausgerechnet im hart umkämpften Frauensegment das Potenzial zum Überraschungserfolg hat.

  2. Nielsen: Publikumszeitschriften büßen 3,7% ihrer Brutto-Werbeumsätze ein, Spiegel größter Verlierer

    Die deutschen Medien haben in den ersten drei Quartalen 2018 laut Nielsen brutto fast exakt so viel Geld mit Werbung umgesetzt wie 2017: 21,8 Mrd. Euro – ein Plus von 0,05%. Während Branchen wie Fernsehen, Radio und Mobile im Plus liegen, verloren Fach- und Publikumszeitschriften erneut Teile ihres Umsatzes. MEEDIA blickt auf die Gesamt-Entwicklung – und auf die der Magazine.

  3. Marken, Medien, Parteien: So können Sie jetzt alle Facebook-Anzeigen ihrer Konkurrenten sehen

    Kaum etwas ist in der Konkurrenzanalyse so spannend wie die Fragen: Was machen die anderen und machen sie besser als ich? Zumindest bei der Werbung liefert Facebook dazu jetzt Antworten. Über ein neues Tool sind alle aktiven Ads einer Seite sichtbar. Bei Medienmarken zeigt sich: Die Bild wirbt für einzelne Artikel, Spiegel Online für sein Bezahlmodell. Die CDU wiederum preist via Netzwerk-Reklame gleich mal den frischen Asyl-Kompromiss an.

  4. Publikumszeitschriften verlieren weitere Werbeumsätze, Spiegel und Focus nur noch auf den Plätzen 6 und 7

    Die deutschen Publikumszeitschriften haben in den ersten vier Monaten des Jahres erneut Werbeumsätze eingebüßt. Laut der Zahlen von Nielsen lagen die ausgewerteten Titel 3,65% unter dem Vorjahreszeitraum. Zu den größten Verlierern im Vorderfeld des Rankings gehört Der Spiegel, der auf Platz 6 zurück fiel – u.a. hinter die Brigitte und den Gewinner Zeit. Ganz vorn: TV-Supplement rtv.

  5. „Wollen die Leserin immer wieder überraschen“: Brigitte Woman bekommt nach 17 Jahren eine Frischzellenkur

    Als vor 17 Jahren für die meisten Verlagsmanager der Begriff Line-Extension noch ein Fremdwort war, gelang es der Brigitte bereits erfolgreich, mit Brigitte Woman eine weitere starke Marke für Frauen ab 40 zu etablieren. Seit Jahren kämpft aber auch der Ableger mit den Schwierigkeiten des Marktes. Das soll sich jetzt ändern. Die Macherinnen haben das Magazin generalüberholt.

  6. Gruner + Jahr bündelt Frauen-Titel in Zentral-Redaktion und startet Brigitte-Academy

    Die schlechten Nachrichten wurden bereits am Freitag kommuniziert – auch wenn sie kaum wahrgenommen wurden: Gruner + Jahr stellt Brigitte Kreativ ein. Bei den anderen Titeln der Frauen-Familie wollen die Hamburger in den kommenden Monaten dagegen schlagkräftiger werden, indem sie die Redaktionen zusammenlegen, relevanter, indem sie das Heft überarbeiten und umsatzstärker, indem sie ihr Seminar- und Symposium-Angebot massiv ausbauen.

  7. MEEDIA-Wochenrückblick: Wie die Bild die Kika-Flüchtlings-Love-Story zum Skandal hochschreibt

    In der Berichterstattung über eine falsche Altersangabe in einer Kika-Doku über die Liebesbeziehung eines deutschen Mädchens zu einem Flüchtling, schießt die Bild deutlich über das Ziel hinaus. Eine Brigitte-Autorin verabschiedet sich kreativ von ihrem Blatt. Und Edel Rodriguez produziert Trump-Cover in Dauerschleife. Der MEEDIA-Wochenrückblick:

  8. Nielsen-Anzeigenstatistik: Spiegel und Focus dick im Minus, Bunte und Zeit dick im Plus

    Die Anzeigenumsätze der Publikumszeitschriften haben sich im Oktober negativ entwickelt. Lag das Minus der Branche laut Nielsen im Vergleich zum Vorjahr nach drei Quartalen noch bei 1,3%, beträgt es nach dem Oktober nun 1,7%. Auch unter den Top-Titeln überwiegen die Verlierer, an der Spitze der Tabelle büßten vor allem Titel wie Der Spiegel, Focus, Bild am Sonntag und Bild der Frau Brutto-Umsatz ein.

  9. Turbo-Politik, ein Medienminister mit vielen Hüten und Betriebsräte in „Hundehütten“

    Am Montag wurde die Ehe für alle noch vage verschwurbelt beim Brigitte-Talk thematisiert, am Freitag schon durch den Bundestag gepeitscht. Dass die Grenzen zwischen Medien und Politik bisweilen verschwimmen, zeigt die Berufung von VDZ-Präsident und Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner zum NRW-Medienminister. Außerdem: die Mini-Büros von DuMont-Betriebsräten, und Bild erfindet die „Liegenpresse“. All dies im MEEDIA-Wochenrückblick.

  10. Fremdschämen mit Heiko Maas und Theresa May: Wie Politiker mit gefühligen Medien-Anfragen umgehen sollten – und wie besser nicht

    Politiker haben es auch nicht leicht. Vor allem vor einer wichtigen Wahl sollen sie nicht nur kompetent und bürgernah sein. Die Medien verlangen auch, dass sie Emotionen und Humor im Angebot haben. Verschiedene Politiker gehen damit unterschiedlich geschickt um. Ein kleiner Überblick zu Emo-Fallstricken für Politiker mit Angela Merkel, Christian Lindner, Martin Schulz, Heiko Maas und Theresa May.