1. Patrick Stoltze IAS

    Patrick Stoltze: „Es wäre sicher vermeidbar gewesen“

    Thomas Koch stellt mit seiner Initiative #stopfundinghate dem programmatischen Werbesystem ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Patrick Stoltze, Director Publisher & Platform, CEE, bei Integral Ad Science, stellt im MEEDIA-Interview fest, dass das Problem viel tiefer liegt.

  2. Nach "Fire and Fury"-Enthüllungen: Trumps Ex-Chefberater Steve Bannon verlässt Breitbart News

    Steve Bannon, ehemaliger Chefberater von Donald Trump, verliert seinen Posten als Herausgeber der umstrittenen Nachrichtenseite Breitbart. Das berichtet die New York Times, laut der Bannon den Rückhalt von Großspenderin Rebekah Mercer verloren habe. Sie zählt zu den wichtigsten Unterstützern des US-Präsidenten und Geldgeberin von Breitbart und hatte sich nach den „Fire and Fury“-Enthüllungen von Bannon distanziert.

  3. Vanity Fair: Steve Bannon bereitet Rachefeldzug vor, der zur Amtsenthebung von Donald Trump führen könnte

    Steve Bannon lässt keine Zeit verstreichen: Kaum aus dem Weißen Haus, schwört Donald Trumps ehemaliger Strategiechef bei Breitbart die Redaktion auf Expansionskurs ein. Und vielleicht noch mehr: Wie Vanity Fair berichtet, dürfte die Trump-Administration nach der Rückkehr von Bannon bei Breitbart um einiges kritischer betrachtet werden. Bannon und seine Gefolgschaft planen offenbar eine Abrechnung mit dem gemäßigteren Teil der US-Regierung – namentlich Jared Kushner, Ivanka Trump und Berater Gary Cohn. Agiert Trump zu liberal, könnte Breitbart Stimmung für eine Amtsenthebung machen. 


  4. Wie das Auswärtiges Amt Breitbart veralbert: Werbung für “Tag der offenen Tür” mit Jetski-Foto von Podolski

    Für die gelernten Diplomaten vom Auswärtigen Amt war das wohl eine richtig mutige PR-Aktion. Für ihren Tag der offenen Tür am kommenden Wochenende, wirbt die Behörde von Außenminister Sigmar Gabriel mit einem Foto von Lukas Podolski auf einem Jetski und dem Hashtag #abbildungähnlich. Eine deutliche Anspielung auf die peinliche Bebilderung einer Flüchtslingsstory mit eben jenem Podolski-Bild durch das rechtspopulistische US-Portal Breitbart.com.

  5. "Es gibt keine Beweise, dass Herr Podolski Mitglied einer Schleuserbande ist": Breitbart entschuldigt sich für falsches Flüchtlings-Bild

    Das rechtspopulistische Internetportal Breitbart.com hat sich dafür entschuldigt, ein Foto des Fußballers Lukas Podolski als Symbolbild für einen Flüchtling aus Nordafrika verwendet zu haben. Das Portal nutzte das Foto für einen Artikel, in dem es heißt, die spanische Polizei habe einer Gruppe von Schleusern das Handwerk gelegt, die Menschen per Jetski nach Spanien gebracht haben soll.

  6. "Die Trump-Präsidentschaft ist vorbei": Steve Bannon kehrt zu Breitbart zurück – und wird zum unberechenbaren Faktor

    Es ist die bisher prestigeträchtigste Demission der Ära Trump: Steve Bannon, strategisches Mastermind des US-Präsidenten, hat das Weiße Haus verlassen. Gleichzeitig gibt sich der umstrittene Strategieberater, der immer wieder US-Medien angegriffen hat, mit seiner Rückkehr zur rechtspopulistischen Webseite Breitbart kämpferisch: Er wolle für Trump gegen seine Gegner „in den Krieg ziehen“, erklärte Bannon. Der 63-Jährige erklärt aber auch: „Die Trump-Präsidentschaft ist vorbei.“ Der US-Präsident hat damit nun einen unberechenbaren Verbündeten bei Breitbart.


  7. Bericht über Menschenschmuggler im Mittelmeer: Breitbart missbraucht WM-Foto von Lukas Podolski

    Das rechtspopulistische Portal Breitbart berichtet über eine in Spanien gefasste Schlepperbande, die Flüchtlinge mit Jet-Skis nach Europa schleuste. Der Bericht der für Fake News bekannten Seite orientiert sich an einem realen Vorgang, dennoch sorgt der Artikel für Aufsehen. Vom Aufmacher-Foto grüßt nämlich ein Mann, der mit illegalen Schlepperbanden nichts zu tun hat: Fußballprofi Lukas Podolski.

  8. "Sympathy for the Devils": die Abrechnung der Daily News mit Donald Trumps Desaster-PK

    In den USA brodelt es: Die Ausschreitungen in Charlottesville und die neuerliche Weigerung von Donald Trump, eindeutig und entschieden die rechte Gewalt zu verurteilen, regt die US-Presse, wie kein anderes Thema auf. Neben den gewohnt kritischen Qualitätsmedien verschärft nun jedoch auch der Boulevard massiv den Ton. So titelte die Daily News hart in Anlehnung an den Rolling Stones-Hit: “Sympathy for the Devils”.

  9. Breitbart-Boykott: Wie Unternehmen ihre Anzeigen auf Breitbart entfernen wollen – und warum das nicht so einfach ist

    Immer mehr Unternehmen wollen keine Werbung mehr auf rechten Webseiten wie Breitbart.com zeigen, damit ihre Marke nicht in Verbindung mit rassistischen Inhalten gerät. Doch nicht immer ist das so einfach, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Grund dafür ist das komplexe System, über das die Werbung auf die Webseiten gelangt.

  10. Das Prinzip Breitbart: die Einstellung von „Mona Lisa“ und die plötzliche Liebe des ZDF zu Constructive Journalism

    Das ZDF setzt nach fast 30 Jahren das Magazin „Mona Lisa“ ab und will stattdessen verstärkt Constructive Journalism machen, wie Chefredakteur Peter Frey unlängst in einem Interview mitteilte. Für MEEDIA hat sich Hasso Mansfeld in einem Kommentar Gedanken darüber gemacht, was Constructive Journalism zu Ende gedacht eigentlich bedeutet. Im Extremfall kann man an dem rechtsextremen US-Medium Breitbart besichtigen was passiert, wenn ein Medium sich sein eigenes Weltbild zimmert.