1. Von wegen „massive Konsequenzen“ – wie das abgebrochene ZDF-Interview mit AfD-Mann Björn Höcke instrumentalisiert wird

    Das abgebrochene ZDF-Interview mit dem thüringischen AfD-Spitzenkandidaten Björn Höcke sorgte für reichlich Wirbel. Das ZDF stellte das Interview als Video und Textfassung ins Netz, die Klicks und Kommentare explodierten, der DJV schäumte. Von „Drohungen“ Höckes ist die Rede. Wer das Video anschaut, kann die Aufregung unter Umständen nicht ganz nachvollziehen. Ein Kommentar.

  2. Web-Aktivisten bauen Holocaust-Mahnmal nach – direkt vor dem Haus von Björn Höcke

    Nicht die Titanic und auch nicht Jan Böhmermann: Die Mitglieder des Künstler- und Web-Aktivisten-Kollektives Zentrum für politische Schönheit haben wohl die satirische Polit-Aktion des Jahres aufgezogen. Buchstäblich über Nacht haben sie vor dem Haus des AfD-Politikers Björn Höcke das Holocaust-Mahnmal nachgebaut.

  3. Streit um Fake-Buchtitel von Heiko Maas: AfD-Höcke beharrt auf „Satire“ – Piper-Verlag wehrt sich mit einer Unterlassungserklärung

    Der Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke will eine Unterlassungserklärung des Verlages von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) nicht unterschreiben. „Mein Anwalt sieht keinerlei Notwendigkeit für eine Unterlassungserklärung, da der Beitrag klar als Satire erkennbar sei“, erklärte Höcke am Donnerstag in Erfurt. Es geht darum, dass die AfD das Cover eines Maas-Buchs verfremdet hat.

  4. "Bernd Höcke. Wie üblich rechts am Ziel vorbei." So kommentiert Micky Beisenherz das Fußball-Dankesvideo des AfD-Politikers

    Der Fußballverein Rot-Weiß Erfurt hat den Klassenerhalt in der 3. Deutschen Fußballliga geschafft. Der umstrittene Erfurter AfD-Politiker Björn Höcke nimmt den lassenerhalt zum Anlass, dem Verein via Facebook-Video zu gratulieren, dribbelt aber rechts am Tor vorbei. Dschungelcamp-Autor und stern.de-Kolumnist Micky Beisenherz greift die Vorlage auf und verwandelt den Gag zielsicher.

  5. Running Gag um falschen Höcke-Vornamen: Auch ZDF-Moderatorin Marietta Slomka hat „Bernd“ gesagt

    Neue Nahrung für eine Medienverschwörungstheorie der besonderen Art: Im Nachrichtenblock des „heute-journals“ am Mittwochabend patzte Moderatorin Marietta Slomka und gab AfD-Politiker Björn Höcke einen falschen Vornamen. Der Vorfall wäre keine Erwähnung wert, hätte sie nicht „Bernd“ gesagt und damit, gewollt oder unbewusst, einen Running Gag ihrer ZDF-Kollegen von der „heute show“ fortgeschrieben.

  6. „Ein richtiger Loser-Vorname“: AfD-Politiker „Bernd“ Höcke wird zum Running-Gag der Medien

    Und wieder diese Lügenpresse: Erst nennen Oliver Welke und die „heute show“ Deutschlands derzeit bekanntesten Schlussstrich-Zieher ständig Bernd statt Björn Höcke, und nun machen es ihr auch noch lauter seriöse Medien nach! Lesen Sie hier einen aktuellen Lagebericht und einen Appell für die fortschreitende Berndisierung im deutschen Politikjournalismus.

  7. Wall Street Journal legt nach: Stürzt AfD-Höcke über seine Hitler-Verharmlosung in der US-Zeitung?

    Der Ärger rund um ein Interview des Thüringer-AfD-Chefs Björn Höcke wegen seines Interviews mit dem Wall Street Journal geht weiter. Nachdem Höcke behauptet hatte, die Zeitung habe seine Aussagen zu Adolf Hitler aus dem Zusammenhang gerissen, hat das WSJ nun einen Tonbandmitschnitt des Interviews veröffentlicht aus dem klar hervorgeht, dass Höcke die Person Hitler verharmlost hat.

  8. Frische Fake News zu Donald Trump, der Zeit, sowie dem alten und dem jungen Augstein

    Egal wo man hinschaut, überall finden sich diese angeblichen „Fake News“. Sogar in der Zeit, die über die Eröffnung der Elbphilharmonie berichtete, als diese noch gar nicht eröffnet war. Außerdem: Jakob Augstein verteidigt seinen Vater in seiner Spiegel-Kolumne gegen die neuen Rechten. Und Donald Trumps Amtseinführung ist laut einer schottischen Zeitung bloß der Staffelauftakt einer altbekannten SciFi-Serie. Der MEEDIA-Fake-Wochenrückblick.

  9. Höckes umstrittene „Schandmal“-Rede in Dresden: Spiegel-Gründer Rudolf Augstein wählte einmal fast die gleichen Worte

    Die Debatte um die umstrittene Rede des Thüringer AfD-Sprechers Björn Höcke bekommt eine neue Facette. Höcke hatte in der Rede das Holocaust Mahnmal in Berlin als „Denkmal der Schande“ bezeichnet und wird dafür vielfach kritisiert. Allerdings hat Spiegel-Gründer Rudolf Augstein in einem Kommentar 1998 ganz ähnliche Worte für das Mahnmal gewählt. AfD-Anhänger sehen das als Entlastung Höckes an. So einfach ist es aber nicht.

  10. „Yolocaust“ als Statement: Satiriker montiert Touristen-Selfies am Holocaust-Mahnmal in KZ-Bilder

    In einer Rede hat AfD-Politiker Björn Höcke das Holocaust-Denkmal in Berlin ein „Denkmal der Schande“ genannt – auch der Autor und Satiriker Shahak Shapira stellte sein Projekt in diesen Zusammenhang: Auf seiner Website „Yolocaust.de“ prangert der Künstler das zweifelhafte Verhalten von Touristen an dem Mahnmal an – und hat damit einen Netzhit gelandet.