1. Neuer Medienstaatsvertrag: TV-Sender und Verbände sind geteilter Meinung über den zweiten Entwurf

    Seit mehr als fünf Jahren wird um die Ausgestaltung eines neuen Medienstaatsvertrags gerungen. Jetzt liegt ein von der Rundfunkkommission der Länder überarbeiteter Entwurf vor. Dieser stößt bei Fernsehsendern wie RTL sowie Verbänden der Digitalwirtschaft, Telekommunikations- und Elektroindustrie auf ein geteiltes Echo. Während Unternehmen das Vertragswerk größtenteils begrüßen, sehen einige Verbände Nachteile für die Verbraucher.

  2. Video, Video, Video: Studie zum Smartphone-Medienkonsum von Teenagern unterstreicht Bedeutung von Bewegtbild

    Wichtiger als Telefonieren, Messenger oder Social Networks: Jugendliche nutzen ihr Smartphone in erster Linie, um Videos im Internet zu schauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Bitkom-Studie. Das gilt sowohl für die ganz Kleinen mit sechs Jahren, besonders aber für Teenager ab 16. Mit verantwortlich dafür: eine App aus China.

  3. WhatsApp, Snapchat und Co: Nur wenige Nutzer empfangen News und Eilmeldungen in Social-Messengern

    In Messaging-Apps wie WhatsApp oder dem Facebook Messenger spielen News und Eilmeldungen eine untergeordnete Rolle. Nur 16 Prozent der Nutzer empfangen Nachrichten von Medien über diese Plattformen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Digitalverbands Bitkom. Soziale Netzwerke sind hingegen beliebt, um sich über das aktuelle Tagesgeschehen zu informieren.

  4. „Katastrophale Folgen“: Allianz für Meinungsfreiheit kritisiert Gesetz gegen Hassrede im Netz

    Hassrede und Fake News sind ein wachsendes Problem im Netz. Ein neues Gesetz soll Abhilfe schaffen. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will damit Plattformbetreiber und soziale Netzwerke bei der Löschung von strafbaren Inhalten stärker in die Pflicht nehmen. Das jedoch könnte „katastrophale Auswirkungen“ für die Meinungsfreiheit zur Folge haben, befürchten zahlreiche Verbände, Bürgerrechtler und Rechtsexperten in einer gemeinsamen Deklaration.

  5. Netflix, Amazon & Co.: Wie gefährlich werden Streaming-Dienste dem linearen Fernsehen?

    Hochkarätige Inhalte, top besetzt und eigenproduziert – fast immer und überall verfügbar: Mit diesen Versprechen fahren Streaming-Anbieter wie Netflix, Amazon Prime Video oder Maxdome auf. Und sorgen, so der Tenor, für einen Bedeutungsverlust des klassischen Fernsehens. Stimmt das? Die Antwort ist ganz klar: jein.

  6. Online-Angebote von Regionalzeitungen sind wichtigste Quelle für lokale News im Internet

    Wenig überraschende aber beruhigende Nachricht für Macher von Regionalzeitungen: Ihre Online-Angebote sind die wichtigste Quelle für lokale Nachrichten im Internet. Das ergab eine repräsentative Befragung des Digital-Branchenverbands Bitkom. Zweitwichtigste lokale Infoquelle sind Blogs. Aber: Rund 40 Prozent der Nutzer interessieren sich gar nicht für lokale News online.

  7. Bitkom-Studie: Vier von zehn Deutschen nutzen Musik-Streaming

    Musik-Streaming bleibt weiter auf dem Vormarsch: 39 Prozent der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren nutzen Musik-Streaming-Dienste wie Spotify und Soundcloud – das ergab eine repräsentative Umfrage der Datenanalysten Bitkom. Dabei falle vor allem die Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen (55 Prozent) ins Gewicht. Doch nur rund ein fünftel (22 Prozent) bezahle auch für das Streaming-Angebot.

  8. Bitkom-Studie: Zahlbereitschaft von Nutzern steigt – aber mehr als Hälfte der Medien haben kein Paid-Content-Modell

    Der Branchenverband Bitkom hat 150 Medienunternehmen zu ihrer Rolle in der Digitalisierung sowie 1.000 Nutzer zu ihrer Zahlungsbereitschaft im Netz befragt und stellt fest: Nutzer sind heute eher gewillt, Geld für digitalen Content auszugeben, allerdings wird die Bereitschaft von zu vielen kostenlosen Angeboten gehemmt. Auf Unternehmensseite beklagt man zu geringe finanzielle Mittel für Innovationen und einen Mangel an Fachkräften aus der IT-Branche.

  9. Vorratsdatenspeicherung beschlossen: Bitkom befürchtet Rechtsunsicherheit

    Der Digitalverband Bitkom befürchtet nach der Verabschiedung des umstrittenen Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung im Bundestag am Freitag weitere Rechtsunsicherheiten für die Telekommunikations-Anbieter. 404 Abgeordnete stimmen für die Neuauflage des Gesetzes, das in einer früheren Version vom Bundesverfassungsgericht gekippt worden war.

  10. Filme, Serien und YouTube-Stars: die Hälfte aller Deutschen schaut Video-Streams

    Bereits jeder Zweite schaut sich in Deutschland Videoinhalte per Streaming im Internet an. Das ergab eine Untersuchung des IT-Branchenverbandes Bitkom. Videoportale wie YouTube oder MyVideo werden häufiger genutzt als die von Fernsehsendern bereitgestellten Mediatheken. Jeder sechste Nutzer zahlt für Streaming.