1. Wegen Restrukturierungsmaßnahmen: Axel Springer mottet das Printprojekt „Bild Politik“ endgültig ein

    Am 5. Juli erschien die letzte Ausgabe des Magazinprojekts „Bild Politik“. Damals hatte Axel Springer die Testphase der Zeitschrift als „planmäßig“ abgeschlossen bezeichnet. Seither war ungewiss, ob das Heftprojekt endgültig beerdigt ist. Jetzt hat Vorstandschef Mathias Döpfner für das Zeitschriftenvorhaben im Zuge der Neuausrichtung der „Bild“-Gruppe – wenig überraschend – die Reißleine gezogen.

  2. „Bild Politik“-Ideengeberin Selma Stern wechselt zum „Business Insider“ nach New York

    Selma Stern, die Ideengeberin für Springers Magazin-Projekt „Bild Politik“, zieht es in die USA. Wie die Journalistin auf Twitter bekannt gab, werde sie dort den „Business Insider“ unterstützen. Über die Zukunft des Magazins ist derweil noch nichts entschieden.

  3. Wochenrückblick: AKK und KKR halten die Medienwelt in Atem

    Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer entfacht maximale Empörung. Der Finanzinvestor KKR greift nach Springer. Die frühere „Zeit“-Freundin Jany Tempel schreibt einen offenen Brief. Und die Medien arbeiten sich auf höchst unterschiedliche Weise an den Grünen ab. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  4. Nichts als Ärger: Wie Springers Bild Politik mit seinen Magazin-Covern im Populismus fischt

    Als MEEDIA zur Premiere von Bild Politik titelte, das neue Magazin gefalle Wutbürgern, war das mehr eher als Sorge gemeint, denn als Fakt. Zu offensichtlich schienen die Redakteure aus dem Springer-Hochhaus am rechten Rand der Gesellschaft zu fischen. Diese Intention wies Bild-Vize Nikolaus Blome zum Start vehement zurück. Nun tun er und sein Team offenbar alles, um diesen Verdacht zu bestätigen.

  5. Springers Magazin-Neustart Bild Politik: Grosso-Beobachter melden ernüchternde Verkaufszahlen in Testgebieten

    Mit seinem eigenen Politikmagazin will Bild eine Lücke schließen, die andere aus Sicht der Boulevardzeitung und des dahinterstehenden Verlages Axel Springer offen gelassen oder geöffnet haben. Dazu gehört angesichts der Konkurrenz von Spiegel & Co. Mut. Seit drei Wochen ist Bild dafür im Testmarkt Hamburg & Umgebung unterwegs. Erste Zahlen zeigen nun: Eingeschlagen ist Bild Politik offenbar nicht. Der Verlag aber beteuert, er sei mit dem Start „sehr zufrieden“.

  6. Gefällt dem Wutbürger und dem Controller: Springers Magazin-Experiment Bild Politik startet blass

    Am Donnerstag dieser Woche präsentierten Vertreter des Medienhauses Axel Springer Fachjournalisten die erste Ausgabe von Bild Politik, einen Tag später liegt das Magazin in den Testgebieten Hamburg, Lübeck und Lüneburg an den Verkaufsstellen aus. Wochen, vielleicht sogar Monate soll der Printtitel mit Blick auf die Käuferresonanz evaluiert werden. Doch schon mit Ausgabe eins steht fest: Der angekündigte große Wurf ist das Heft auf keiner Ebene.

  7. Wochenrückblick: die große Pay- und Abonnenten-Verwirrung bei Zeit Online

    Diese Woche erschien die erste Ausgabe von Bild Politik testweise und man ist geneigt H. Grönemeyer zu zitieren: „Was soll das?“ Außerdem in dieser MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne: Pay-Verwirrung bei Zeit Online mit einem Jordan Peterson-Interview, das letzte Kapital in der Palmer-Kazim-Saga und Balsam für geschundene Funke-Medienmanager-Seelen.

  8. „Warum versagt unsere Regierung?“: Springer präsentiert die erste Ausgabe von Bild Politik

    Ab Freitag liegt ein neues Magazin am Kiosk: Bild Politik. Äußere Kennzeichen: Illustrierten-Papier, Copypreis 2,50 Euro, 52 Seiten dünn. Das Heft stammt, wie der Name nahelegt, von Axel Springer und ist eine Extension des Millionensellers Bild. Vorerst ist die neue Zeitschrift nur im Großraum Hamburg und in Lübeck zu kaufen. Das Medienhaus will in den nächsten Wochen die Marktresonanz testen.

  9. "Mix aus Economist und Bild Seite 2": Wie stehen die Chancen für Springers Wochenmagazin Bild Politik?

    Das Projekt klingt so ambitioniert wie kurios: Mit Bild Politik will Axel Springer das Segment der politischen Wochentitel aufmischen und eine Marke entwickeln, die wie geschaffen ist für Zeitgefühl und Social Media-Ära. Klartext, Emotion und Denkanstoß kennzeichnen die DNA eines Heftes, das mit nur drei Rubriken daherkommt: „Ärger, Freude, Neugier“. Die Branche fragt sich: Kann das funktionieren?