1. IVW-Blitz-Analyse Tages- und Wochenzeitungen: Zeit gewinnt erneut Auflage, Welt bricht völlig ein

    Der Auflagen-Gewinner des ersten Quartals heißt laut IVW bei den Wochenzeitungen mal wieder Zeit: Um 1,2% steigerte sich das Blatt bei den Abos und Einzelverkäufen – vor allem wegen ePaper-Abos. Massive Verluste sind hingegen bei der Tageszeitung Welt zu beobachten: Nach dem Aus der Welt kompakt verlor sie 23,7% bei den Abos und Einzelverkäufen.

  2. Zeitschriften-Anzeigenbilanz 2019: „prisma“ und „stern“ laut Nielsen größte Gewinner, „BamS“ und „Focus“ größte Verlierer

    Die deutschen Publikumszeitschriften haben im Jahr 2019 etwa 2,2% ihres Brutto-Werbeumsatz des Vorjahres verloren. An der Spitze der Titel findet sich dennoch ein großer Gewinner: Das TV-Supplement „prisma“, das auch seine verbreitete Auflage durch neue Kooperationen steigern konnte, steigerte sich massiv. Deutliche Umsatz-Verluste von mehr als 13 Mio. Euro gab es 2019 hingegen für die „Bild am Sonntag“ und den „Focus“.

  3. Zeitschriften-MA: „ADAC Motorwelt“ nicht mehr dabei, „Prisma“ daher neue Nummer 1, „Spiegel“ größter Verlierer

    Neue Nummer 1 im Reichweiten-Ranking der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma): Nachdem die „ADAC Motorwelt“ ihre Zahlen nicht mehr ermitteln lässt, führt nun das TV-Supplement „Prisma“ die Zeitschriften-Tabelle an – trotz leichter Verluste. Ohnehin dominieren in der ersten MA-Ausgabe des Jahres 2020 die Absteiger. Die meisten Leser verloren hat demnach „Der Spiegel“.

  4. Die Auflagen-Bilanz der Tages- und Wochenzeitungen: „Bild“ und „Welt“ verlieren erneut mehr als 10%, „Die Zeit“ legt dank massivem Digital-Plus zu

    Die Quartalsbilanz der überregionalen Zeitungen fällt gewohnt durchmischt aus: Während Springers „Bild“, „Welt“ und „Bild am Sonntag“ erneut mehr als 10% der Abos und Einzelverkäufe im Vergleich zum Vorjahr verlieren – und das „Neue Deutschland“ sogar mehr als 15% -, kamen „Handelsblatt“, „taz“ und „Die Zeit“ glimpflich davon. „Die Zeit“ liegt sogar über Vorjahr – dank deutlich gesteigerter ePaper-Abos.

  5. Magazin „Reiselust“ erscheint erstmals in „Bild“ und „Bild am Sonntag“

    Mit „Reiselust“ erhalten „Bild“ und „Bild am Sonntag“ am Wochenende ein 44 Seiten starkes Supplement. Darin enthalten sind unter anderem Reportagen aus Paris und Bangkok. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Ulrike Zeitlinger-Haake.

  6. Führungswechsel bei „BamS“: Alexandra Würzbach beerbt Marion Horn als Chefredakteurin

    Es deutete sich schon seit einer Weile an: Die langjährige Chefredakteurin der „Bild am Sonntag“, Marion Horn, verlässt Axel Springer. Neue „BamS“-Chefin wird die bisherige Vize-Chefin Alexandra Würzbach. Die 51-Jährige tritt bei der „Bams“ eine schwere Aufgabe an, da die rote Gruppe derzeit vor einer massiven Umstrukturierung steht.

  7. Zeitungs-IVW: „Bild“, „BamS“, „Welt“ und „FAS“ dick im Minus, „Handelsblatt“, „Zeit“ und „Freitag“ legen zu

    Die IVW bescheinigt einigen überregionalen Tages-, Sonntags- und Wochenzeitungen erneut dramatische Auflagenentwicklungen. Insbesondere „Bild“, „Welt“ und „Neues Deutschland“ bei den täglichen Blättern, sowie „Bild am Sonntag“ und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ bei den wöchentlichen Titeln verloren deutlich. Nach oben ging es aus verschiedenen Gründen hingegen für das „Handelsblatt“, „Die Zeit“, „der Freitag“ und „Das Parlament“.

  8. Rote Gruppe vor Umbau: Redaktionen von „Bild“ und „BamS“ sollen zusammengelegt werden

    Der Umbau des Berliner Medienkonzerns Axel Springer nimmt konkrete Formen an: Vorstandschef Mathias Döpfner plant, die Redaktionen von „Bild“ und „Bild am Sonntag“ zusammenzulegen. Entsprechende Einzelheiten hierzu will das Printhaus offenbar am Montag bekanntgeben. Auf Anfrage von MEEDIA will sich ein Verlagssprecher hierzu nicht äußern.

  9. Nielsen-Anzeigenstatistik: „prisma“, „stern“ und „Bunte“ legen am deutlichsten zu, „BamS“, „Focus“ und „Sport Bild“ größte Verlierer

    Die deutschen Publikumszeitschriften haben in den ersten acht Monaten des Jahres laut Nielsen 3,0% weniger Geld mit Anzeigen umgesetzt als im Vorjahr. Die gute Nachricht: Das Minus lag bis einschließlich März sogar bei über 5%. Ganz vorn findet sich weiterhin die Supplements „prisma“ und „rtv“, die stärksten am Kiosk erhältlichen Titel sind „stern“, „Bunte“ und „Spiegel“.

  10. Nielsen-Anzeigenstatistik: Publikumszeitschriften bleiben klar unter Vorjahr, „Bild am Sonntag“ und „Focus“ besonders deutlich im Minus

    Die deutsche Publikumszeitschriftenbranche setzt weiterhin klar weniger Geld mit Werbung um als im Vorjahr. Nach Ablauf des Julis liegen die rund 420 von Nielsen ausgewerteten Titel 3,1% unter dem Vorjahr. Immerhin: Nach dem Juni waren es noch 3,5%. 1,81 Mrd. Euro setzten die Magazine brutto mit Werbung um. Ganz vorn finden sich die TV-Supplements „prisma“ und „rtv“ vor dem „stern“.