1. Bye Bye Bilanz: Arno Balzer tritt nächstes Jahr als Herausgeber von Springers Wirtschaftsmagazin ab

    Arno Balzer zieht sich vom Herausgeberposten des Wirtschaftsmagazins Bilanz von Axel Springer zurück. Eine entsprechende Meldung der Fachzeitschrift Wirtschaftsjournalist hat der Verlag bestätigt. Balzer kam vom manager magazin zu Springer, wo er lange Jahre Chefredakteur war. Nun wird im Hause eine neue Aufgabe für ihn gesucht.

  2. Ranking von Springers Wirtschaftstitel Bilanz: Bauer bei Entscheidern das angesehenste deutsche Medienhaus

    In Anlehnung an das Ranking „World’ Most Admired Companies“ der US-Zeitschrift Fortune veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin Bilanz von Axel Springer erstmals eine Liste der Unternehmen, die die beste Reputation genießen. Dabei schneidet für den Mediensektor das Hamburger Zeitschriftenhaus Bauer Media im deutschen Markt am besten ab. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF landen im Ranking auf den letzten Plätzen.

  3. Halbjahresbilanz des Werberats: Ausgestreckter Mittelfinger in Kfz-Werbung sorgt für die meisten Beschwerden

    Der Deutsche Werberat hat seine Halbjahresbilanz für 2018 vorgelegt: Danach ist die Zahl der Beschwerdefälle im Vergleich zu 2017 leicht angestiegen. Vor allem eine Mail zur Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) fiel dem Kontrollgremium auf. Der am häufigsten gemeldete Beschwerdegrund war wie zuletzt auch Diskriminierung aufgrund des Geschlechts.

  4. Axel Springers Q1-Bilanz: Digitalangebote liefern 70 Prozent vom Gesamtumsatz (vor allem dank Kleinanzeigen)

    Die Zeichen bei Axel Springer stehen weiterhin auf Geldverdienen. Im 1. Quartal 2018 wurde ein Umsatzwachstum von 6,9% auf 773 Mio. Euro erzielt. 70,1% stammen dabei aus Digitalgeschäften, wenn man den neuen Rechnungsstandard IFRS15 berücksichtigt, den Springer seit Januar anwendet. Zum Wachstum beigetragen haben vor allem die Rubrikenangebote. Der operative Gewinn (bereinigtes Konzern-EBITDA) kletterte um 16,3% auf 171,2 Mio. Euro.

  5. Screenshot: © CNBC

    Trotz Medien-Getöse um Datenskandale: Facebook-Nutzern scheint Privatsphäre egal zu sein – der Werbung auch

    In Sachen Datenskandal und Facebook waren sich Beobachter schnell einig. Das Social-Network steckt in einer heftigen “Krise” und kämpft mit einem “Image-Desaster”. Deshalb würden sich Nutzer und Werbe-Kunden schon bald “abwenden”. Angesichts der aktuellen Bilanz vom Mittwoch scheint klar: Von Krise keine Spur, kaum jemand wendet sich von Facebook ab. Werbeeinnahmen und Nutzerzahlen wachsen sogar.

  6. Springer-Bilanz: CEO-Döpfner sah ein „spektakuläres Jahr“, während die Börse (zunächst) den Daumen senkt

    Springers Abhängigkeit vom Print-Geschäft und damit auch von der Bild wird immer kleiner: „Wir sind längst ein digitaler Verlag, bei dem die größten Erlöse aus dem Digitalen kommen“, erklärte CEO Mathias Döpfner auf der Bilanz-PK des Medienhauses. Konkret bedeutet das: Der Business Insider steht kurz vor dem Break-even (Umsatz-Plus von 45 Prozent), das Classified-Geschäft boomt, während die Berliner bei den News-Medien mit einem Umsatz-Minus rechnen. Das Zahlenwerk überzeugte die Börse erst einmal nicht. Während der Vorstellung der Bilanz lag die Aktie mit rund zehn Prozent im Minus.

  7. Angriff am Vertriebsmarkt: Springers Wirtschaftsmagazin Bilanz hübscht sich für den Kiosk auf

    Axel Springer macht das Wirtschaftsmagazin Bilanz für den Verkauf attraktiver. Die Zeitschrift wird daher komplett relauncht, der Titel und das Heftlayout ansprechender gestaltet. Dafür hat sich Chefredakteur Klaus Boldt prominente Unterstützung aus der Kommunikationsszene geholt. Mit der Frischzellenkur wandelt der ehemalige Manager Magazin-Journalist den Monatstitel vom fast reinen Supplement der Welt stärker zu einem vertriebsorientierten Produkt.

  8. Trotz "Trump Bump": Das Digitalgeschäfts läuft, aber die New York Times macht Verlust

    Dank deutlicher Fortschritte im Digitalgeschäft hat die New York Times zum Jahresende besser als erwartet abgeschnitten. Der Rummel um US-Präsident Donald Trump sorgt weiter für hohes Interesse an der Berichterstattung. Dennoch fiel im vierten Quartal ein Millionenverlust an, wie die New York Times Company – der Verlag hinter dem Traditionsblatt – am Donnerstag mitteilte.

  9. Bilanz und Blau sollen auch allein überzeugen: Springer gibt Welt-Beilagen bundesweit in den Einzelverkauf

    Der Axel Springer Verlag traut seinen beiden Monatstiteln Bilanz und Blau zu, sich auch allein am Kiosk schlagen zu können. Ab März sollen das Wirtschafts- wie auch das Kunstmagazin nicht mehr nur als Beilage in der Welt erscheinen, sondern auch einzeln in den Zeitschriftenregalen liegen. Beide Hefte hätten sich mittlerweile fest im Markt etabliert, glaubt Springer.

  10. Axel Springer: Business Insider und Bild treiben Werbeumsätze, Gewinn fällt schmaler aus

    Gut laufende Digitalgeschäfte haben dem Medienkonzern Axel Springer im dritten Quartal ein Umsatzplus gebracht. Von Juli bis September stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,3 Prozent auf 859,7 Millionen Euro. Dies teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit.