1. 10 Jahre MEEDIA: Wozu brauchen wir eigentlich Medienjournalismus, Herr Professor Gäbler?

    Zum 10. Geburtstag erlauben wir uns bei MEEDIA einmal den Luxus, ganz grundsätzlich zu werden und haben den Medienprofessor und ehemaligen Leiter des Grimme-Instituts, Bernd Gäbler, gefragt, wozu es eigentlich Medienjournalismus braucht. Seine Antworten waren dann für unsere Profession doch einigermaßen beruhigend. Ein Gespräch über Sinn oder Unsinn von Medienkritik.

  2. „Townhall-Meetings“ als Nonplusultra der Wahlberichterstattung? Ein Einspruch von Journalismus-Professor Bernd Gäbler

    Wenn Neuwahlen kommen, gibt es auch wieder umfangreiche Wahlberichterstattung. Einigkeit besteht: Das „TV-Duell“ war Mist. Durch die Bank großartig aber finden die Sender – von ARD bis RTL – ihre „Townhall“-Formate, in denen die Politiker auf das Publikum trafen. Sollte das also die Zukunft der Wahlberichterstattung sein? Journalistik-Professor Bernd Gäbler erhebt Einspruch.

  3. "Totschweigen ist keine gute Lösung": Wie Medien mit den kalkulierten Medien-Eklats der AfD umgehen sollen

    AfD-Politikerin Alice Weidel stürmt scheinbar empört aus einer ZDF-Talksendung, und viele Medien berichten darüber. Aber gehen sie der Populisten-Partei damit nicht auf den Leim und machen sich zum unfreiwilligen Wahlkampfhelfer? Wie sollen sich Medien angesichts dieses Dilemmas verhalten? MEEDIA hat darüber mit Bernd Gäbler gesprochen. Der Ex-Direktor des Grimme-Institutes hat eine Analyse zum Umgang der Presse mit der AfD verfasst.

  4. „AfD und Medien“ – Otto-Brenner-Stiftung gibt Journalisten Empfehlungen für den Umgang mit der Partei

    Das Verhältnis der Alternative für Deutschland (AfD) zu den Medien ist eine Hassliebe. Die „System-“, “Lügen-“ oder „Pinocchio-Presse“ wird von der AfD verachtet. Andererseits braucht die AfD die Medien, damit ihre Themen und Provokationen überhaupt wahrgenommen werden. Das schwierige Verhältnis analysiert ein neues Papier der Otto-Brenner-Stiftung.

  5. Die Otto-Brenner-Stiftung und ihre Kritiker: wenn Meinungen zu Studien werden

    Die zur IG Metall gehörende Otto-Brenner-Stiftung ist in jüngerer Zeit immer mal wieder mit Medienkritik aufgefallen. Zuletzt erregte die Stiftung mit einem als “Kurz-Studie” titulierten Arbeitspapier Aufsehen, das sich mit dem so genannten “Querfront-Netzwerk” aus Verschwörungstheoretikern befasst. Das Papier wurde scharf kritisiert, teilweise zurecht. Problematisch ist nicht zuletzt der inflationäre Gebrauch des Begriffs “Studie”. Kein Einzelfall bei der Otto-Brenner-Stiftung.