1. Die gefährliche Geisteshaltung in der Startup-Szene

    Ein Positionspapier des Beirats Junge Digitale Wirtschaft sorgte für Aufsehen. Das Gremium, das die Regierung berät, forderte darin eine staatliche Kontrolle von Berichterstattung über Börsengänge. Das mittlerweile zurückgezogene Papier offenbart eine gefährliche Geisteshaltung in der Startup-Szene.

  2. Medien sollten nicht mehr unabhängig über Börsengänge berichten dürfen, das forderte der Beirat Junge Digitale Wirtschaft, in einem Positionspapier. Namentlich genannte Autoren sind Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds, Investor Christoph Gerlinger von der German Startups Group und Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer (v.l.)

    Gründer-Beirat forderte Beschneidung der Pressefreiheit

    Der Beirat Junge Digitale Wirtschaft hatte Forderungen aufgestellt, dass Medien über Börsengänge nicht mehr unabhängig berichten dürfen. Der Beirat, der die Regierung berät und in dem Vertreter der Gründerszene sitzen, forderte in einem Positionspapier eine „Disziplinierung der Presse“. Die Gründer geben Medien eine Mitschuld am angeblich schlechten Umfeld für Börsengänge in Deutschland. Mittlerweile wurde das Papier zurückgezogen, das Wirtschaftsministerium distanziert sich.