1. „Darf man sich freuen, dass Assads Frau Krebs hat?“ Bild stößt mit pietätlosem Gedankenspiel auf Irritation und Kritik

    Asma al-Assad, 42, Ehefrau des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, ist an Brustkrebs erkrankt. Die Bild-Zeitung nimmt dies zum Anlass, um einen – für die Chefredaktion – „ehrlichen“ Gedanken zu diskutieren: „Darf man sich freuen, dass Syriens mörderische Mutter Krebs hat?“, titelt das Boulevard-Blatt auf seiner Webseite. Im Social Web hagelt es dafür heftige Kritik, beim Presserat Beschwerden.

  2. Lobenswerte Transparenz: Schweizer Fernsehen macht Assads Interview-Bedingungen öffentlich

    Das Schweizer Fernsehen SRF hat ein Interview mit dem syrischen Diktator Baschar al-Assad geführt und gesendet. Solche Interviews sind umstritten, da stets die Gefahr besteht, von den Diktatoren als Bühne genutzt zu werden. Beim SRF hat man mit dem Gespräch darum zeitgleich die Bedingungen Assads für das Zustandekommen des Interviews veröffentlicht.

  3. Wegen Mord an US-Journalistin: Reporter ohne Grenzen unterstützen Klage gegen die syrische Regierung

    Die Hinterbliebenen der 2012 in Syrien getöteten US-Kriegsreporterin Marie Colvin verklagen mit Unterstützung von Reporter ohne Grenzen (ROG) die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Das gab die Organisation in einer Mitteilung bekannt. Die Familie der Journalistin bezeichnet die Tötung in ihrer Klage als Kriegsverbrechen und fordert von Syrien eine Entschädigung in ungenannter Höhe.