1. AGOF-Top-100 der Medienmarken: Süddeutsche und FAZ gewinnen 80% Nutzer hinzu, Berliner Morgenpost 275%

    Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die täglichen Nutzerzahlen der journalistischen Online-Angebote sind enorm: 91 der 100 reichweitenstärksten Marken lagen über dem Februar, zahllose Anbieter gewannen 50% und mehr hinzu, reihenweise Rekorde wurden aufgestellt. Innerhalb der Top 15 am dicksten im Plus: ntv, Merkur.de, die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine.

  2. Zeitungs-MA: „Süddeutsche“, „F.A.Z“, „Welt“ und „taz“ mit überraschenden Leser-Zuwächsen, „WamS“ und „F.A.S.“ noch deutlicher im Plus

    Während die Auflagen-Zahlen bei den deutschen Tages- und Wochenzeitungen fast ausnahmslos nach unten zeigen, weist die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) in ihrer neuesten ma für zahlreiche Titel Leser-Gewinne aus. Deutlich nach oben ging es beispielsweise für die „F.A.Z.“, die „Welt“ und die „taz“, noch deutlicher für die „Welt am Sonntag“ und die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Dick im Minus hingegen befinden sich Titel wie „Bild“, „B.Z.“ und „Handelsblatt“.

  3. Ohne Preis-Steigerung: ePaper-Flatrate Readly enthält ab sofort auch Bild, BamS, Welt, WamS und B.Z.

    Spannende News von Readly, dem Anbieter einer ePaper-Flatrate, deren Nutzer für 9,99 Euro rund 3.700 Magazine lesen können. Ab sofort wird ihr Abo um die Springer-Tageszeitungen Bild, Welt und B.Z., sowie die Bild am Sonntag und die Welt am Sonntag erweitert. Die gemeinsame Testphase zwischen Readly und Axel Springer dauert vorerst ein halbes Jahr.

  4. Unabsichtliche Werbung? Wie das Lieblingshundefutter von „Tatort“-Star Jan Josef Liefers auf die Website der B.Z. geriet

    Am Mittwoch erschien auf den Online-Seiten der B.Z. ein Text über den Schauspieler und „Tatort“-Ermittler Jan Josef Liefers. Vordergründig geht es darin um seine Liebe für Hunde, beziehungsweise gutes Hundefutter. Pikant daran: Liefers ist, wie die B.Z. in einem Halbsatz erwähnt, “das Aushängeschild einer Hundefuttermarke”.

  5. Zeitungsmarkt Berlin: B.Z. rauscht nach unten, Tagesspiegel auf Platz 1, Welt und SZ deutlich im Minus

    Der Tagesspiegel ist laut IVW-Verbreitungsanalyse Tageszeitungen die neue Nummer 1 in der Hauptstadt: 86.984 Exemplare werden in Berlin an den Mann gebracht. Der bisherige Marktführer B.Z. verlor im Vergleich zur VA 2016 satte 20,7% seiner Berliner Verkäufe. Ebenfalls deutlich im Minus: Welt und Süddeutsche, deutlich im Plus dank ePapers: das Handelsblatt.

  6. IVW-Analyse der Regionalzeitungen: die Auflagenbilanz der größten 82 Titel auf einen Blick

    Deutschlands Lokal- und Regionalzeitungen verlieren weiterhin massiv Auflage. Besonders bei den Boulevardblättern ging es im vierten Quartal laut IVW Bergab: Die Hamburger Morgenpost büßte 13,8% gegenüber dem Vorjahr ein, die B.Z. 12,8% und der Berliner Kurier 10,8%. Zulegen konnte einzig Der Tagesspiegel – wegen eines Zuwachses bei den ePaper-Abos.

  7. Die große Auflagen-Analyse der Regionalzeitungen: B.Z., Express und tz verlieren 12%

    Es geht weiter abwärts für die Verkaufszahlen der deutschen Regionalzeitungen. Fast alle liegen unter den Vergleichswerten des Vorjahres, nur Der Tagesspiegel und legt dank einem Plus bei den ePaper-Abos zu. Die größten Verlierer kommen wieder einmal aus dem Boulevard-Segment. Die B.Z., der Express und die tz büßen bei Abos und im Einzelhandel 12% und mehr ein.

  8. Das erstaunliche Desinteresse der AfD-Anhänger am politischen Schicksal von Frauke Petry

    Während sich die Medien noch am überraschenden Rückzieher von AfD-Chefin Frauke Petry von einer Kandidatur als Spitzenkandidatin abarbeiten, haben sich die Partei-Anhänger im Social-Web längst anderen Themen zugewandt. Obwohl diese zumeist höchst engagierte Facebook-Nutzer sind, scheint sie das Schicksal ihrer Front-Frau gar nicht sonderlich zu interessieren. Warum ist das so, und was bedeutet es?

  9. Titelidee abgekupfert? Was tatsächlich hinter den gleichen Cover-Ideen von B.Z. und tz steckt

    Seit vielen Jahren hat sich die B.Z. in der Branche einen Ruf erarbeitet, immer wieder mit besonders einfallsreiche Titelseiten zu überraschen. Ein solcher Fall war beispielsweise das Cover zu den Wohnungspreisen in Berlin. Es erschien am 29. März. Am heutigen Donnerstag kommt die Münchner tz mit fast derselben Titelseite – nur eben für München. Wurde hier dreist abgekupfert? Von wegen!

  10. Chef-Chef-Wortsalat als geniales Typo-Cover: So rechnet die B.Z. mit dem BER-Chaos ab

    Diese Überschrift hat einen ganz besonderen Platz im imaginären Überschriften-Museum der deutschen Print-Branche verdient. Den aktuellen Personalstreit in Sachen BER fasst die B.Z. in folgender Wortsalat-Titelzeile zusammen: „Chef-Chef feuert Chef. Chef-Chef-Chef will Chef-Chef feuern und gefeuerten Chef zum Chefchen-Chef machen“.