1. Kein Platz für Autoren beim Deutschen Fernsehpreis: "Diese Ignoranz ist ein Skandal"

    Am 26. Januar wird in Köln der Deutsche Fernsehpreis verliehen – und offenbar gibt es im Kölner Palladium nicht genügend Sitzplätze für Autoren. Kristin Derfler, die mit ihrem Zweiteiler „Brüder“ nominiert ist, machte den Umstand in einem Facebook-Posting publik und löst damit einen Hagelsturm an Kritik aus. Erste Filmschaffende kündigen an, der Veranstaltung fernbleiben zu wollen; andere ziehen einen Streik in Erwägung.

  2. „Gehalt eines Zimmermädchens“: Autoren wehren sich gegen Verlegerbeteiligung an Urheberabgabe

    Mehr als 70 Autoren protestieren in einem offenen Brief gegen die Pläne der Bundesregierung, Verleger weiterhin an der Urheberabgabe zu beteiligen. Die Unterzeichner fordern, die Tantieme in Zukunft komplett an die Autoren auszuzahlen. Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderen Daniel Kehlmann, Julia Franck, Eva Menasse, Navid Kermani, Bastian Sick und Andreas Eschbach.

  3. Keine Autorennamen mehr in der Websuche: Google killt die Authorship

    Erst wurden die Bilder von Autoren aus der Websuche entfernt, nun beendet Google sein Authorship-Programm vollends. Das heißt: Künftig werden unter Artikeln nicht mehr die Profile der verantwortlichen Schreiber beim Social Network Google+ verlinkt. Ursprünglich hatte Google das Feature implementiert, um die Websuche persönlicher zu machen.