1. Autokonzerne außer Kontrolle: Nur die Medien können den politischen Totalschaden noch verhindern

    Das Medienecho zum peinlichen Diesel-Gipfel zwischen Regierungsvertretern und Auto-Industrie ist einhellig: Die deutsche Vorzeige-Industrie ist dabei, ihren weltweit guten Ruf im Eiltempo zu verspielen. Die Politik zeigt sich saft- und kraftlos, eine Industrie in die Schranken zu weisen, sie sich als „too big to fail“ wähnt. Jetzt müssen die Medien ihren Job umso gründlicher machen. Ein Kommentar.

  2. Nach den Kartell-Vorwürfen des Spiegel: das irritierende Kommunikationsverhalten der Autokonzerne

    Nach den Spiegel-Enthüllungen zum Kartell-Verdacht gegen die Auto-Hersteller Mercedes, VW, BMW, Audi und Porsche reagieren die Autofirmen mit höchst unterschiedlichen kommunikativen Maßnahmen. Daimler-Chef Dieter Zetsche wählte LinkedIn als Plattform für eine windelweiche Erklärung, BMW verschickt ein Pressemitteilung mit harten Infos, Volkswagen lässt wissen, die Absprachen hätten dem Kundenwohl gedient. Die Kommunikation der Autokonzerne irritiert, wenn auch auf unterschiedliche Weise.

  3. „Erst mal Sommerferien“ – wie Daimler-CEO Zetsche mit frechen Phrasen den Kartell-Skandal kleinredet

    Mit der Enthüllungsstory über das potenzielle Autokartell der großen deutschen Hersteller Daimler, Volkswagen, BMW, Audi und Porsche hat der Spiegel einen echten Volltreffer gelandet. Die Politik und die betroffenen Konzerne drucksen öffentlich herum. Den Vogel schießt Daimler-CEO Dieter Zetsche mit einem Online-Artikel ab, der vor Phrasen nur so strotzt. Ein Kommentar.

  4. In diesem alten Video erklärt Apple-Gründer Steve Jobs laut Richard Gutjahr das „Dilemma der Auto-Industrie“

    Der Journalist Richard Gutjahr hat bei Twitter einen alten Interview-Ausschnitt von Apple-Gründer Steve Jobs geteilt, in dem dieser über das Schicksal von Firmen wie Pepsi, IBM und Xerox spricht. Laut Gutjahr lassen sich die Erkenntnise von Jobs auf die deutsche Automobil-Industrie übertragen. Da könnte was dran sein.