1. Medien im Visier der NSA: auch Handelsblatt erstattet Strafanzeige

    Das Handelsblatt stellt Anzeige bei der Bundesanwaltschaft, um die genauen Umstände einer möglichen Ausspähung durch den US-Geheimdienst CIA aufklären zu lassen. Hintergrund ist die Ausspähung eines Geheimdienstmitarbeiter aus dem Bundeskanzleramt, der Kontakte zur der Wirtschaftszeitung sowie zu Spiegel und NZZ hatte.

  2. MAD-Skandal: Von der Leyen wirft Ex-Abteilungsleiter raus

    Ursula von der Leyen zieht im MAD-Skandal um die Berichterstattung über das fehlerhafte Gewehr G36 Konsequenzen: Wie Nachrichtenagenturen gemeldet haben, will die Verteidigungsministerin den ehemaligen Rüstungsdirektor vor die Tür setzen. Er hatte versucht, den MAD auf mögliche Informanten kritischer Berichtersattung über Waffenhersteller Heckler & Koch anzusetzen.

  3. „Pressefreiheit bis in die Grundfesten erschüttert“: Chefredakteure empören sich über MAD-Affäre

    Der Waffenhersteller Heckler & Koch sowie Beamte des Verteidigungsministeriums wollten, dass der Militärische Abschirmdienst (MAD) kritische Journalisten ausspäht. Mehrere Medien berichteten am Donnerstag über den Fall. Gegenüber MEEDIA zeigen sich Chefredakteure von taz, stern und Zeit empört.