1. "Die Zeit der Provokation ist vielleicht vorbei": Kollegah distanziert sich nach KZ-Besuch von Auschwitz-Lyrics

    Kollegah hat sich in einem Interview mit dem stern von den Auschwitz- und Holocaust-Textzeilen auf seinem Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ distanziert. Der Besuch in dem KZ-Gedenkstätte in Auschwitz im Sommer dieses Jahres habe ihn verändert, es sei eine „aufwühlende, klärende Erfahrung“ gewesen, so der Rapper. Und weiter: „Die Zeit der Provokation ist vielleicht erst mal vorbei.“

  2. Von wegen „heimlich“ außer Landes geschafft: Diekmanns Übergabe der Auschwitz-Baupläne stand im Regierungsprotokoll

    Dass Kai Diekmann als Chefredakteur besonders umtriebig und gut vernetzt ist, war lange bekannt. Doch mit dieser Tat dürfte er auch ein – umstrittenes – Kapitel für die Geschichtsbücher beisteuern: Wie der Bild-Herausgeber jetzt einräumte, hatte er im Jahr 2009 Baupläne des KZs Auschwitz dem Bundesarchiv verweigert, damit diese in den Besitz des israelischen Holocaust-Museums gelangten. Doch ganz so heimlich, wie die Süddeutsche Zeitung, heute glauben machen will, war die Aktion nicht – sondern sogar Teil des Protokolls beim Staatsbesuch von Benjamin Netanjahu.