1. Streit um Meinungsfreiheit: Roland Tichy scheitert mit Klage gegen Claudia Roth

    Der Journalist und Publizist Roland Tichy („Tichys Einblick“) hat einen Rechtsstreit mit Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) verloren. Laut einer Entscheidung des Landgerichts Stuttgart darf die Politikerin weiterhin die Meinung vertreten, dass das Geschäftsmodell „neurechter Plattformen“ auf Falschbehauptungen beruhe.

  2. „Augsburger Allgemeine“: neue Mitglieder der Chefredaktion benannt

    Zum 1. Dezember hat Yannick Dillinger, bislang Vizechefredakteur und Digitalstratege der „Schwäbischen Zeitung“ seine Tätigkeit als stellvertretender Chefredakteur der „Augsburger Allgemeinen“ aufgenommen. Als neue Mitglieder der Chefredaktion komplettieren Margit Hufnagel, Sarah Schierack, Michael Stifter, Rudi Wais und Tobias Schaumann das Führungsteam.

  3. „Die harte News ist selten ein Verkaufsargument“: Wie die „Schwäbische Zeitung“ ihre Nutzer vom Digitalen überzeugen will

    Yannick Dillinger ist seit elf Jahren bei der „Schwäbischen Zeitung“, seit fünf Jahren leitet er dort das Digitale, verlässt das Blatt aber im Dezember Richtung „Augsburger Allgemeine“. Im MEEDIA-Interview spricht er über die Arbeit eines modernen Redaktionsleiters, unattraktive Excel-Tabellen im Alltag und warum Verlage gegenüber jungen Zielgruppen in der Bringschuld sind.

  4. Augsburger Allgemeine bekommt neue Vize-Chefredakteure: Andrea Kümpfbeck und Yannick Dillinger

    Andrea Kümpfbeck, bislang Leiterin des Bayern-Ressorts bei der Augsburger Allgemeinen, wird stellvertretende Chefredakteurin mit dem Schwerpunkt Lokales/Regionales. Yannick Dillinger, bislang stellvertretender Chefredakteur bei der Schwäbischen Zeitung, wird in Augsburg Vize mit Schwerpunkt Digitale Transformation. Beide folgen auf Vize-CR-Gerd Horseling, der Ende 2019 in den Ruhestand gehen wird, sowie Jürgen Marks, der aus dem Unternehmen ausscheidet.

  5. "Fake News von einer journalistischen Instanz": Kritik an Friedrichsen wegen Bericht über Mordprozess gegen Flüchtling

    Zwei Millionen oder doch eher 6.000 Euro? Wegen einer Falschinformation über die Kosten der Altersfeststellung im Mordprozess gegen Flüchtling Hussein K. steht Gisela Friedrichsen in der Kritik. Die Augsburger Allgemeine enthüllte den Fehler und hält der renommierten Gerichtsreporterin „Fake News von einer journalistischen Instanz“ vor. Eine Geschichte über sich widersprechende Zahlen.

  6. Schweden-Sex, Der Postillon und die Qualitätsmedien: der (fast) aussichtslose Kampf der Satire-Seite um eine richtige Berichterstattung

    Ausgelöst durch die #MeToo-Debatte hat die schwedische Regierung ein neues Gesetz ausgearbeitet. Dabei geht es – kurz gesagt – um die ausdrückliche Zustimmung beider Partner zum Geschlechtsverkehr. Fast alle deutschen Medien berichteten darüber. Wie sie das taten findet der Postillon-Macher Stefan Sichermann jedoch alles andere als lustig und vor allem falsch. Seit über einem Tag versucht er nun die vermeintlichen Qualitätsmedien via Twitter auf ihre Fehler aufmerksam zu machen.

  7. Die große Auflagen-Analyse der Regionalzeitungen: B.Z., Express und tz verlieren 12%

    Es geht weiter abwärts für die Verkaufszahlen der deutschen Regionalzeitungen. Fast alle liegen unter den Vergleichswerten des Vorjahres, nur Der Tagesspiegel und legt dank einem Plus bei den ePaper-Abos zu. Die größten Verlierer kommen wieder einmal aus dem Boulevard-Segment. Die B.Z., der Express und die tz büßen bei Abos und im Einzelhandel 12% und mehr ein.

  8. Die große Auflagen-Analyse der Regionalzeitungen: die 78 größten Titel auf einen Blick

    Die deutschen Lokal- und Regionalzeitungen haben auch im vierten Quartal 2016 viele Käufer verloren. Ausnahme: Der Tagesspiegel aus Berlin, der dank steigender ePaper-Abos im Plus liegt. Zu den größten Verlierern gehören deutschlandweit die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier und der Express aus Köln. MEEDIA zeigt die Verkaufszahlen aus allen Bundesländern.

  9. Die IVW-Analyse der 78 größten deutschen Regionalzeitungen – mit dramatischen Zahlen aus Berlin

    Die Verkaufszahlen der lokalen Tageszeitungen schrumpfen weiterhin flächendeckend. Besonders schlimm sieht es in Berlin aus, wo vier der fünf Titel in nur einem Jahr mehr als 10% ihrer Abos und Einzelverkäufe eingebüßt haben. Vor allem die Boulevardzeitungen verlieren auch in den anderen Regionen. Am wenigsten schlecht sieht es in ländlichen Gebieten im Norden und Süden aus.

  10. Die große IVW-Analyse der Regionalzeitungen: die Auflagen der größten 79 Blätter

    Die Verkaufszahlen der meisten Regionalzeitungen rauschen weiter nach unten. Insbesondere in den östlichen Bundesländern und Metropolen wie Berlin und Hamburg sieht es dramatisch aus. Gewinner gibt es unter den 70 Top-Titeln abseits von Sondereffekten durch Übernahmen keine. Zufrieden können Zeitungen inzwischen schon sein, wenn sie innerhalb von 12 Monaten weniger als 3% ihrer Käufer verlieren.