1. 1,5 Mio. Löschungen in 24 Stunden: Warum soziale Netzwerke mit dem Massaker-Video von Christchurch so große Probleme haben

    Das viral gegangene Video des Christchurch-Attentats hat Soziale Netzwerke stark unter Druck gesetzt. Facebook musste in den ersten 24 Stunden nach dem Anschlag rund 1,5 Millionen Kopien des vom Täter gestreamten Videos löschen. Dabei hat das Ausmaß der Verbreitung der Aufnahme nicht nur dieses Netzwerk vor große Probleme gestellt.

  2. „Unfassbar“: Kritik an Bild-Chef Julian Reichelt wegen Veröffentlichung von Szenen aus Live-Video des Attentäters

    Der Umgang mit der auf Facebook live übertragenen Terror-Attacke auf Moscheen in Neuseeland durch die Medien wird weltweit diskutiert, auch MEEDIA berichtete am Freitag darüber. Das Boulevardblatt Bild zeigt Teile aus dem Video des Attentäters auf seiner Homepage und wird dafür im Netz scharf kritisiert. Der Spiegel warnt in einem Kommentar davor, „Komplizen in einem Krieg“ zu werden, in dem die „Bilder wichtiger geworden sind als die Opfer“. Die Hamburger Morgenpost indes verzichtet im Gedruckten komplett auf Bilder von der Tat.

  3. Totalversagen der Netzkontrolle: Moschee-Amokläufer streamte Massaker – Video immer noch im Web zu finden

    Die Terror-Attacke auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch war offenbar perfide geplant. Einer der Täter der Anschläge streamte die Tat live auf Facebook. In den Sozialen Netzwerken verbreitete sich das 17-Minuten-Video extrem schnell. Auch Medien zeigen Ausschnitte davon. Der Vorgang zeigt, wie einfach es für solche Terroristen ist, ihre Botschaften zu verbreiten – und wie die Kontrollmechanismen der Netzwerke versagen.

  4. B.Z.-Chefredakteur Peter Huth: Warum wir dem Münchner Amokläufer unsere Titelseite verweigerten

    Im Artikel über die Verunsicherung der Medien im Fall des Münchener Attentats thematisierte MEEDIA auch die Sonntagsausgabe der B.Z. Grund: Statt eines Täterfotos zeigte das Blatt eine weiße Fläche und die Headline: „Dein Foto kommt nicht auf unseren Titel!“ MEEDIA attestierte der B.Z. „Katastrophen-Marketing“. Chefredakteur Peter Huth widerspricht und verteidigt seinen Titel in einem Gastbeitrag.

  5. Beschwerden wegen Abdruck von Amokopfer-Fotos: BamS wird Fall für Presserat

    Die Berichterstattung zum Amoklauf in München wird den Deutschen Presserat beschäftigen. Nach dem Attentat, bei dem zehn Menschen ums Leben gekommen sind, wird sich das Kontroll-Gremium demnächst mit dem Abdruck von Opferfotos in der Bild am Sonntag sowie bei Bild.de beschäftigen. Die Medien hatten die Bilder unverpixelt veröffentlicht und damit erste Beschwerden ausgelöst.