1. „Wir sind misstrauisch gegenüber der Idee“: New-York-Times-CEO warnt Publisher vor Apple News

    Publisher dürften durch digitale Plattformen nicht die Kontrolle über ihre Produkte verlieren. Vor dem Start von Apple News hat sich Mark Thompson, CEO der New York Times (NYT) gegenüber Reuters kritisch zum neuen Dienst des iPhone-Herstellers geäußert. Den Nachrichtenorganisationen könnte ein ähnliches Schicksal bevorstehen wie TV- und Filmproduzenten angesichts des Aufstiegs von Netflix, glaubt er.

  2. Abo-News-Dienst: Apple kann offenbar das Wall Street Journal gewinnen – nicht aber die New York Times

    Fünf Tage noch, dann können sich Apple-Fans wieder auf eine Keynote freuen. Der zweitwertvollste Konzern der Welt lädt am 25. März Journalisten nach Cupertino, um seinen Video-Streaming-Dienst und einen Abo-Magazin-Dienst vorzustellen. Kurz vor der Keynote sind neue Details zum Launch des als „Netflix für News“ umschriebenen journalistischen Abo-Angebots durchgesickert: Demnach sollen zwei renommierte US-Tageszeitungen Apple den Laufpass gegeben haben, während das Wall Street Journal überraschend Teil des neuen Service sein könnte.

  3. „Miserable Monetarisierung“: Warum sich Apple News für Verlage bisher nicht lohnt

    Es ist der Hoffnungsträger für Verlage: Apples Nachrichtenangebot Apple News, das im Frühjahr mutmaßlich um einen kostenpflichtigen Abo-Dienst erweitert wird. In der abgespeckten Version partizipieren Medienunternehmen mit den Artikeln bislang an den erzielten Werbeerlösen. Wie das Branchenportal DigiDay berichtet, fallen die Monetarisierungsversuche für Verlage jedoch „miserabel“ bis „scheußlich“ aus.

  4. Apple News: Verlage sollen rund die Hälfte der Erlöse für geplanten Abo-Service abgeben

    Apple verhandelt mit US-Medienhäusern laut einem Zeitungsbericht über ein neues Abo-Angebot, bei dem Inhalte verschiedener Anbieter für eine monatliche Gebühr zugänglich wären. Der iPhone-Konzern wolle bei diesem „Netflix für News“ allerdings einen außergewöhnlich hohen Erlösanteil von etwa 50 Prozent behalten.

  5. Apples "Netflix für Magazine" soll im Frühjahr starten, aber Verlage sträuben sich noch

    Apples Ambition, ein „Netflix für Zeitschriften“ zu bauen, nimmt weiter Gestalt an. Wie Bloomberg berichtet, führt Apple derzeit Gespräche mit US-Verlagen – stößt aber vereinzelt auf Widerstand. Für zehn Dollar im Monat sollen iPhone- und iPad-Nutzer die Inhalte der Zeitungen lesen können. Der Start ist für 2019 angesetzt.

  6. Nach Integration in Firefox: Wie Pocket zum relevanten Traffic-Kanal für News-Plattformen wird

    Angesichts sinkender Reichweiten bei Facebook und der Abhängigkeit gegenüber weniger großer Plattformen, versuchen Redaktionen ihre Distribution breiter aufzustellen. Dabei fallen immer wieder Traffic-Quellen auf, die zuvor keine Rolle gespielt haben – wie Pocket, über den einige Publisher vereinzelt Traffic-Peaks verzeichnen, andere den Aggregatoren aber bereits fest im Blick haben. MEEDIA erklärt, was dahinter steckt.

  7. Abo-Dienst für Magazine ab 2019: Apple will das Netflix des Journalismus werden

    Wie Bloomberg berichtet, will Apple im kommenden Jahr in den USA einen Abonnement-Dienst für Magazine anbieten. Der Schritt kommt nicht mehr völlig überraschend:  Im März hatte Apple den Digital-Magazin-Dienst Texture übernommen. Der neue Premiumdienst soll in das bisherige Nachrichtenangebot Apple News integriert werden und Apples Servicesparte stärken.

  8. "Charme Offensive": Apple integriert Verlags-Werbung in seine News-App und positioniert sich als Anti-Facebook

    Ähnlich wie Google hat auch Apple eine Art Charme-Offensive für Verlage gestartet und positioniert sich damit als Alternative zum aktuellen Buhmann Facebook. Wie Digiday berichtet, hat Apple Tests ausgeweitet, Doubleclick-Anzeigen bei Apple News zu integrieren. Apple News ist eine iOS-eigene News-App, die Inhalte von Medien aggregiert. Beteiligte Verlage reagieren ausgesprochen positiv auf die Maßnahme.

  9. Der mysteriöse Traffic-Lieferant: Wie die "Blackbox" Apple News für deutsche Newssites an Relevanz gewinnt

    In Zeiten sinkender Reichweiten bei Facebook erfahren andere Plattformen und Vertriebskanäle wieder größere und sogar ganz neue Bedeutung für Redaktionen – dazu gehört definitiv Apple News. Für so manches Portal entpuppt sich das lange unbeachtete iOS-Angebot mittlerweile als signifikanter Traffic-Lieferant. Das ist nicht für alle erfreulich. Der Aggregator ist unberechenbar, seine Funktionsweise unbekannt – und Apple bekanntermaßen kein einfacher Partner.

  10. Facebook-Kooperation: Auch der Guardian steigt bei Instant Articles aus

    Die Enttäuschung über das uneingelöste Versprechen der Instant Articles geht weiter: Nach der New York Times, Cosmopolitan, Forbes und Quartz zieht nun auch die britische Traditionszeitung The Guardian bei der Facebook-Kooperation den Stecker. Wie die Marketing-Publikation Digiday berichtet, hat der Guardian sein Experiment mit dem schnellladenden Artikelformat beim weltgrößten sozialen Netzwerk wegen Erfolglosigkeit beendet. Auch bei Apple News fließen künftig keine Artikel mehr vom Guardian ein.