1. Oath: Verizon verschmilzt AOL und Yahoo zu einem neuen Internet-Unternehmen – doch der Name fällt im Netz sofort durch

    Die Übernahme von Yahoo durch Verizon ist noch nicht abgeschlossen, da steht schon der Name der künftigen Internet-Division fest, in die der Online-Pionier künftig mit AOL verschmolzen wird: Oath, zu deutsch „Eid“. Der neue Firmenname stößt bei zahlreichen Twitter-Nutzern reflexartig auf Verwunderung, Unbehagen und Spott, auch wenn die einzelnen Dienste – wie Yahoo Finance – ihren eingeführten Markennamen behalten sollen. Yahoo-CEO Marissa Mayer dürfte unterdessen erwartungsgemäß im neuen Internet-Unternehmen keine Rolle mehr spielen.

  2. Murdoch geht leer aus: Telefonriese AT&T schnappt sich Time Warner inklusive TV-Sendern HBO und CNN

    Übernahme-Überraschung am Wochenende: Mediengigant Time Warner wird für 85 Milliarden Dollar vom amerikanischen Telekomgiganten AT&T gekauft. Nachdem das Wall Street Journal und die New York Times am Samstag über die bevorstehende Akquisition berichtet hatten, schufen AT&T und Time Warner wenig später Fakten. Der Telekom-Gigant bezahlt 107,50 Dollar je Anteilsschein – jeweils zur Hälfte in Aktien und Barmitteln. Vor 16 Jahren wurde Time Warner noch vom Internet-Anbieter AOL übernommen.

  3. Time Warner-CEO Bewkes: „Offen für den Verkauf“

    Der große Paradigmenwechsel in der TV-Industrie könnte drastische Folgen haben: Branchenprimus Time Warner könnte zum Verkauf stehen. Seit Tagen kursieren die Gerüchte um eine Aufspaltung oder den Verkauf von Sendern wie HBO oder CNN. CEO Jeff Bewkes soll diese Optionen in einem internen Meeting verworfen, sich aber offen für einen Komplettverkauf gezeigt haben – womit Aktionärsaktivist Carl Icahn, Erzrivale Rupert Murdoch und sogar Amazon ins Spiel kommen könnten.

  4. Content is King: Wie Tim Armstrong Pleitekandidat AOL neu erfunden hat

    Die Übernahme von AOL durch Verizon wird mit dem üblichen nostalgischen Abgesang begleitet: Der Web-Dino ist tot, lang lebe die Erinnerung an Einwahl-CDs aus dem letzten Jahrtausend. Dabei hatte das heutige AOL mit dem Milliardenmonster, das einst Time Warner übernahm, schon lange nicht mehr zu tun. Tatsächlich gelang dem früheren Google-Manager Tim Armstrong eine bemerkenswerte Neuerfindung, mit der er Aktionäre üppige Kurszuwächse bescherte – und sich selbst neue Karrierechancen.

  5. Übernahme-Gerüchte: Warum die HuffPo nicht zu Springer passt

    Wie das US-Techblog re/code berichtet, könnte die Huffington Post nach der Übernahme von AOL zum Verkauf stehen. Möglicher Bieter: Die Axel Springer SE, der Techreporterin Kara Swisher die ernsthaftesten Kaufabsichten nachsagt. Die Gratis-Mentalität des US-Blognetzwerks widerspricht jedoch diametral dem Journalismusverständnis des Berliner Traditionsverlags. AOL-CEO Tim Armstrong beeilte sich unterdessen selbst, die Gerüchte zu dementieren.

  6. Verizon kauft AOL für 4,4 Milliarden Dollar

    Telekommunikationsriese schluckt Web-Pionier und HuffPo-Mutter: Der US-Konzern Verizon will AOL für 4,4 Milliarden Dollar (oder 50 Dollar pro Aktie) übernehmen. AOL-CEO Tim Armstrong soll – laut Business Insider – zudem weiterhin die Geschäfte des Internet-Dinos führen.

  7. Ein Jahr deutsche Huffington Post: Stagnation statt Angriff auf die Top 5

    Vor genau einem Jahr ging die deutsche Ausgabe des Online-Magazins Huffington Post an den Start. Während in München Geburtstag gefeiert wird, lohnt ein Blick auf die Zahlen des ersten Jahres. Seit gut sechs Monaten wachsen die Zugriffe nur sehr zart, vom Ziel Top Ten in 2015 und Top 5 in den kommenden Jahren ist die HuffPo meilenweit entfernt.

  8. Internetaktien-Crash an der Nasdaq erschwert Zalando-IPO

    Der Absturz geht in die nächste Runde: Internetaktien kamen gestern so schwer unter die Räder wie im legendären Dotcom-Crash 2000. Von AOL über Candy Crush-Anbieter King Digital bis Zulily waren die Kursverluste erdrutschartig. Kann Zalando in dem Umfeld überhaupt noch das IPO glücken?

  9. AOL-Chef Tim Armstrong und der Million-Dollar-Baby Shitstorm

    Schlechtere Publicity, als sie AOL-Chef Tim Armstrong derzeit hat, kann man sich nicht wünschen. Der AOL-Boss ist aber selbst schuld. Vergangene Woche machte er die Behandlungskosten für zwei kranke Babies von Angestellten dafür verantwortlich, dass AOL die Pensions-Zahlungen für Mitarbeiter kappt. Der Shitstorm blieb nicht aus und er war heftig. Inzwischen hat Armstrong die Änderungen rückgängig gemacht und sich entschuldigt.